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karinreicher

Anfänger

  • »karinreicher« ist weiblich
  • »karinreicher« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

Zwangssymptome: Putzzwang, Waschzwang, Zwangsgedanken, Dermotillomanie

Medikament / Dosis: Mutan 60mg, Mirtazapin Actavis 15mg, Seroquel 25mg

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Österreich

Beruf: Schüler

Hobbys: Musizieren, Komponieren, Bücher lesen

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Samstag, 18. Februar 2017, 15:19

Gegen Krankheit ankämpfen

Sehr geehrte Damen und Herren! :)

Oft wird es uns vorgeschrieben, wie wir gegen unser Zwangsverhalten vorgehen müssen.
Damit wir mit Erfolg gesund werden können und das möglichst schnell. Das Ganze hat natürlich einen tiefen Sinn.
"Eine helfende Hand wird gerne angenommen, vor allem in Krisensituationen." Im Grunde genommen ist überhaupt
nichts Schlimmes dabei. Ganz im Gegenteil, es gibt einem Mut und den Kick zu leben.

Doch unsere Ärzte, Psychologen und Therapeuten geht es hauptsächlich um einen wichtigen Punkt in den Therapien.
Und dieser lautet Selbstheilung. Aber genug mit dem Gerede, ich erzähle Ihnen wieder eine kleine Geschichte für
das bessere Verstehen und natürlich auch das Kopf Kino! [i]Märchen sind dafür am Besten geeignet.[/i]

Zitat

Sie kennen bestimmt das Märchen Rapunzel. Diese junge Frau, eingesperrt in einem hohen Turm ohne Tür. Der Turm
wird von Rosen umschlungen und jeglicher Fluchtversuch scheint aussichtslos. Sie wird von ihren eigenen vier Wänden
eingesperrt. Immer wieder kommt ihre böse Stiefmutter und verlangt in den Turm hochgezogen zu werden. Sie verhält
sich bedrohlich und hinterlistig. Für Rapunzel ein äußerst schreckliches Leben. Doch eines Tages kommt ein Ritter und rettet sie.
Ich möchte dieses Märchen ein wenig umschreiben.

Zitat

Eine junge Frau namens Sophie wird ebenfalls von ihren eigenen vier Wänden eingesperrt. Sie ist sehr unglücklich und frustriert!
Sie lebt jedoch nicht in einem Turm, sondern in einem ganz gewöhnlichen Haus. Immer wieder hört sie eine bedrohliche Stimme in ihr.
Sie zwingt sie dazu zu putzen, zu waschen, zu kontrollieren, zu wiederholen. Über Stunden wird Sophie von dieser Stimme gehetzt.
Tag täglich wird sie dazu aufgefordert das Selbe zu tun. Aber auch in ihrem Leben existiert ein Ritter. Und er wird sie retten, ganz bestimmt.

Was ich damit sagen möchte:
In jedem von uns existiert ein Ritter. Wir haben oder bekommen die Kraft in einzusetzen.
Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Bei dem Einen geht es schnell und bei dem Anderen dauert
es eine gewisse Zeit. Doch irgendwann ist es so weit, gebt nicht auf! Er wird sich zeigen, denn er ist nicht
weit entfernt. Ihr alle seit sehr stark, haltet euch das vor Augen wenn die böse Stiefmutter von Rapunzel
kommt.

GLG Karin Reicher :lieb:

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selbsthilfe, Zwangsverhalten