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Therapieformen: Schule & Beruf

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karinreicher

Anfänger

  • »karinreicher« ist weiblich
  • »karinreicher« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

Zwangssymptome: Putzzwang, Waschzwang, Zwangsgedanken, Dermotillomanie

Medikament / Dosis: Mutan 60mg, Mirtazapin Actavis 15mg, Seroquel 25mg

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Österreich

Beruf: Schüler

Hobbys: Musizieren, Komponieren, Bücher lesen

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Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:19

Schule & Beruf

Sehr geehrte Damen und Herren! :alarm:

Viele von uns müssen sich durch den beruflichen oder schulischen Alltag kämpfen.
Natürlich ist das nicht einfach, wenn unsere verschiedenen Zwänge treue Begleiter
sind. Ständig haben wir mit den kleinen Männchen zu tun, die uns das Leben schwer machen.
Doch was wäre, wenn wir uns das Ganze nicht mehr gefallen lassen?
Haben Sie wieder Lust auf eine kleine (erfundene) Geschichte?

Zitat


Jennifer heißt das Mädchen! Sie ist 17 Jahre alt und geht in die Schule. Früh am Morgen wird sie von einem
ziemlich lauten Wecker geweckt. Na schön, er ist sehr laut! Nachdem sie sich für die Schule fertig gemacht
hat, geht sie nervös zur Bushaltestelle. Weshalb sie nervös ist?
In den Bus eingestiegen, zieht sie die Ärmel ihres Pullovers über die Handflächen und formt eine Faust.
Ansonsten könnte sie sich nirgends festhalten. Denn sie hat schreckliche Angst vor Keimen.
An der Schule angekommen verlässt sie mit vorsichtigen Schritten den Bus und macht sich auf den Weg zur
Schule, die nicht weit von der Haltestelle entfernt liegt. In der Garderobe quält sie das selbe Problem.
Doch als sie in die Klasse geht, fängt sie an sich zu entspannen. Warum?
Zwei Freunde lächeln ihr entgegen. Ihr Klassenvorstand lächelt ihr entgegen.
"Guten Morgen Jennifer! Geht es dir schon besser?"

Jennifer war die vorige Woche nicht in der Schule. Denn sie hatte mit ihren Zwängen zu kämpfen.
Die Direktion weiß von ihrer psychischen Krankheit und ist stolz auf Jennifer. Jedes Mal wenn sie
eine solche Phase überstanden hat, sind sowohl ihre Freunde als auch ihr Klassenvorstand auf sie stolz.

"Manchmal ist es wichtig, Anderen von seinen Problemen zu erzählen." Ganz besonders in Schulen oder
am Arbeitsplatz. Denn dort hält man sich lange auf. Wenn Vorgesetzte oder Professoren nicht wissen
weshalb Sie ständig abwesend sind, wieso Sie manche Dinge wiederholen müssen oder zwischendurch
nicht die Kraft haben aus dem Haus zu gehen, kann das auch nach hinten los gehen.
Vielleicht ist das gar nicht so blöd und eine fünfzehn Jährige kann das behaupten.
Ich möchte Ihnen helfen und würde mich freuen wenn ich wenigstens etwas für Sie tun kann.
Denn für mich selbst bin ich manchmal zu schwach.

GLG Karin Reicher

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Verwendete Tags

Zwangsgedanken, Zwangshandlungen