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seelenlos

Anfänger

  • »seelenlos« ist weiblich
  • »seelenlos« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Zwangssymptome: Zwangsgedanken - und handlungen

Aktueller Therapie-Status: Hatte noch nie Therapie

Status: Betroffene/r

Beruf: Angestellte

Hobbys: lesen, kochen, fotografieren, tanzen, Sport machen, Musik hören

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Sonntag, 14. Februar 2016, 20:39

Bin verzweifelt-hat jemand Tipps?!

Hallo zusammen,

ich melde mich hier zu Wort, da ich momentan echt verzweifelt bin. Ich würde gerne eure Meinung wissen und gerne auch Tipps annehmen, falls ihr welche habt.

Derzeit geht es mir sehr schlecht. Ich habe Putz-und Waschzwänge, Kontrollzwänge und Zwangsgedanken. Meine ganze Aufmerksamkeit lenke ich wenn ich z. B. unterwegs bin darauf, mich nicht an Haltestangen oder Türklinken festzuhalten bzw. sie zu berühren. Ich meide öffentlichen Toiletten und achte darauf wo ich mich hinsetze oder hintrete. Wenn mir an der Supermarktkasse oder in der U-Bahn jemand zu nahe kam, muss ich gleich danach meine Jacke kontrollieren. Beim Einkaufen ist es schwierig für mich Geld in den Geldbeutel zu tun. Es kommt in eine extra Geldbörse und wird Zuhause gewaschen. Zuhause putze, wasche und kontrolliere ich teilweise bis zur völligen Erschöpfung. Inzwischen machen sich auch starke psychosomatische Symptome bemerkbar. Tja und dann geh ich natürlich auch noch vollzeit in die Arbeit. Regelmäßig wird da der Arbeitsplatz geputzt. Momentan hab ich es noch unter Kontrolle.
Ich könnte jetzt noch seitenweise weiterschreiben, da das nur ein ganz kleiner Teil der Zwänge ist.

Nun zum eigentlichen Dilemma:

Ich weiß, dass ich was ändern muss. Ich habe mich bisher vor einer Verhaltenstherapie gescheut. Ich möchte mich nicht mit meinen Ängsten konfrontieren. Eine Therapie mit tiefenpsychologischem Ansatz habe ich letztes Jahr begonnen, aber da bin ich nicht weiter gekommen.

Meine erste Frage: Was kann man akkut gegen den Zwang tun? Ich möchte trotz Krise weiter arbeiten gehen.

Zweitens: Wie gehe ich bei der Anmeldung in der Klinik vor? Gibt es Kliniken, die auch ohne Konfrontation arbeiten? Wie lange dauert so eine Thetapie? Und was erwartet mich da?

Zwangsthase

Anfänger

  • »Zwangsthase« ist weiblich

Beiträge: 5

Zwangssymptome: Zwangsgedanken

Aktueller Therapie-Status: Warte auf Zusage für Therapieplatz

Status: Betroffene/r

Hobbys: Salsa tanzen, kochen, lesen, ....

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2

Mittwoch, 17. Februar 2016, 10:32

Hallo Seelenlos,

ich warte zwar auch noch auf den Beginn meiner Verhaltenstherapie und kenne mich also mit der eigentlichen Therapie nicht so gut aus, aber ich befürchte, dass du nicht drum rum kommst dich deinen Ängsten zu stellen.

Ich glaube Konfrontation mit deinen Ängsten und Befürchtungen ist der einzige Weg sich dem Zwang zu stellen. Ich habe zumindest bisher leider noch von keiner anderen Möglichkeit gehört.

So schwer und schrecklich das auch sein mag, da muss man leider durch, wenn man wirklich den Zwang bändigen oder los werden will.

Was die Anmeldung bei einer Klinik betrifft, da kenne ich mich leider nicht aus, da kann ich dir leider nicht weiter helfen. Muss das nicht normal über einen Arzt oder eben den Therapeuten laufen? Wie gesagt, das weiss ich leider auch nicht.

LG

Zwangsthase :-)

seelenlos

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Zwangssymptome: Zwangsgedanken - und handlungen

Aktueller Therapie-Status: Hatte noch nie Therapie

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Montag, 28. März 2016, 20:16

Danke Zwangsthase für deine Antwort. Ich habe mich dazu entschlossen, eine ambulante Therapie zu machen. Stationär ist es leider unmöglich, da ich berufstätig bin.
Mich würde interessieren, wie deine Therapie verläuft und es wäre toll, wenn du hier erzählen könntest, was ihr so macht in der Therapie. Und vorallem, ob sie Erfolg hat.