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Angsthase123

Anfänger

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1

Samstag, 24. Januar 2015, 12:53

HIV-Angst beherrscht mein Leben

Hallo liebe Leute,

ich bin zurzeit ziemlich am Ende und hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich einfach mal meine Geschichte niederschreibe. Danke fürs Lesen und Beistehen!

Kurz zu mir:
Ich bin männlich, 23 Jahre alt und war schon immer jemand, der sich schnell bei Kleinigkeiten verrückt gemacht hat. Dass daraus das erste mal richtige Zwangsgedanken geworden sind, war etwa als ich 15/16 Jahre alt war und da ging es im das Thema Homosexualität (Angst davor , überzeugt davon, schwul zu sein). Diese Angst konnte ich erst besiegen, als ich mich glücklich in meine heutige Freundin verliebt habe.
Seit etwa 1 1/2 Jahren plagen mich extreme Ängste vor Krankheiten. Erst dachte ich Hodenkrebs zu haben (Ende November 2013), dann Lymphdrüsenkrebs (Januar 2014), Darmkrebs oder Morbus Crohn (Februar 2014 - Mai 2014), Mund-/Halskrebs (Juni 2014), Hirntumor (Juli - September 2014). Diese Gedanken sind mittlerweilse so präsent geworden, dass ich tatsächliche Symptome verspüre. Als alles mit der Angst vor Hodenkrebs anfing, weil ich eine vermeitliche Verhärtung im Hoden ertastet hatte, ging es mir gesundheitlich zumindest gut und ich konnte von Ärzten immer wieder recht schnell beruhigt werden. Mittlerweile fühle ich mich seit Juli 2014 ständig müde, abgeschlagen, tw. krank und meine Stirn glüht, dazu Benommenheit und Schwindel. Insgesamt habe ich aber das "Ärztehopping" eingestellt, weil jeder Arzttermin mich nicht weiterbrachte.

Seit etwa 3 Wochen ist jedoch etwas Neues hinzugekommen, was meine Alltag so sehr beeinflusst, dass ich ständig depressiv bin, an nichts anderes denken kann, morgens schweißgebadet und voller Angst aufwachte und mich teilweise morgens übergeben muss vor lauter Angst.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember 2014 war ich mit ein paar Leuten in der Stadt feiern. Eigentlich wollte ich nur gemütlich ein paar Bier trinken und dann wieder nach Hause, aber wie das immer so ist, sind wir halt versackt. Um ca. 6:33 Uhr bin ich dann am Bahnhof an der Haltestelle aufgewacht (ich muss eingeschlafen sein) und kann mich ab ca. 3 Uhr bis 6:33 an nicht mehr erinnern (nur an einzelne Bilder, wie ich mit meinem Kumpel bei Burger King saß) aber alles andere ist weg. Ich bin dann dort sitzend zu mir gekommen und habe gemerkt, dass ich an der völlig falschen Haltestelle sitze. Naja bin dann noch völlig besoffen doch irgendwie nach Hause gekommen (bin gerade erst umgezogen, deshalb wohl auch die Verwirrtheit) und hatte dann zwar am nächsten Morgen einen heftigen Kater und ein leicht schlechtes Gewissen, so wie ich es immer hab, wenn ich betrunken war, hab mir aber sonst nichts weiter aus dem Abend gemacht. Ich gehe so selten feiern, dachte ich mir, dann darf ich das auch mal...
3 Wochen später (6. Januar 2015) habe ich dann das erste mal meinen Kumpel getroffen, mit dem ich zuletzt unterwegs war.

Er hat mir dann erzählt, dass er mich nach Burger King zur Stadtbahn (am Bahnhof) gebracht hat. Ich war überzeugt in die richtige Bahn zu steigen (war aber leider in die falsche Richtung). Er hat noch versucht mich zu überzeugen, dass ich falsch liege, aber irgendwann hat er mich wohl einsteigen lassen. Dann meinte er, war da wohl noch so ein Typ, der die ganze Zeit meinte, dass das die richtige Bahn sei und hat mich mit in die Bahn gezogen und meinen Kumpel weggeschubst. Aus Spaß meinte mein Kumpel dann bei der Erzählung, ob mir mein Hintern wehtat. Dieser Satz hat so eine Panik in mir ausgelöst. Mir diesem Satz fingen bei mir alle Sicherungen an, durchzudrehen. Da ich ja von da an mit diesem Typen alleine in der Bahn war und mich auch an nichts mehr erinnern kann, was ist, wenn er mich tatsächlich vergewaltigt hat? Seither habe ich extreme Angst davor mich mit HIV infiziert zu haben. Die Haltestelle, an der ich um 6:33 aufgewacht bin, war eine Haltestelle hinter der, wo ich mit diesem Typen eingestiegen bin. Ich habe mich also erst immer versucht zu beruhigen: "Er hat dich dann bestimmt gefragt, wo ich hin muss und hat mich dann darauf hingewiesen, dass ich in die andere Richtung muss". Diese ANgst vor einer möglichen HIV-Infektion ist aber so groß geworden, dass ich mit Beruhigen und logischem Menschenverstand da einfach nicht mehr weiterkomme.

Diese Angst vor der Vergewaltigung ging dann ca. 3 Wochen so. Seit Donnerstag habe ich Angst, dass mir dieser Typ statt einer Vergewaltigung auch Heroin gespritzt haben könnte, und ich mich dabei mit HIV infiziert habe. Ich habe nämlich in meiner Jacke ein Taschentuch entdeckt, was ein Brandloch hatte und ziemlich chemisch oder aber auch einfach nach Alkohol gerochen hat, ansonsten war das Taschentuch farblos.

Diese Angst HIV zu haben beherrscht mittlerweile mein Leben. Ich verschließe mich immer mehr vor meiner Freundin, weil ich auch Angst habe sie angesteckt zu haben. Jedes mal wenn sie hustet oder ich Stellen auf ihrer Haut entdecke, bekomme ich Panik, dass ich ihr Leben damit zerstört habe. Wir haben zwar geschützten GV, aber sie hat mir, als die Angst noch nicht da war und ich noch ahnungslos war, seitdem etwa 2 mal einen geblasen :/, was ja auch zur Übertragung geführt haben könnte.

Ich bin so sehr überzeugt davon, HIV in mir zu haben, dass wenn ich alte Bilder sehe, ich denke: "Da warst du noch gesund".

Der Abend ist jetzt genau 6 Wochen her und ich werde in 6 Wochen auf jeden FAll einen HIV-Test machen, allerdings habe ich Angst dass ich diese Zeit psychisch nicht überbrückt bekomme. Ich bin schon jetzt völlig am Durchdrehen.

Was haltet ihr von meiner Geschichte? Kennt ihr sowas in der Art? Dass man sich so sehr in etwas reinsteigert, immer wieder grübelt, Pro und contra auflistet, aber dennoch am Ende immer wieder überzeugt davon zu sein, doch HIV zu haben?

Ich habe wahnsinnige ANgst davor, in 6 Wochen einen Test zu machen. Aber das wird der einzige Weg sein, endlich Gewissheit zu haben.

Vielen Dank für eure Geduld, diesen langen Test zu lesen. Ich hoffe ihr haltet mich nicht für völlig irre.

Liebe Grüße

Euer Angsthase

Tranquillity

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2

Samstag, 24. Januar 2015, 14:48

Hallo Angsthase,

keine Sorge, ich glaube nicht, dass Dich hier irgend jemand für völlig irre hält!
Du leidest an Zwangsgedanken und Deine Ängste sind innerhalb Deines Zwanges verständlich!

Ich habe eine Freundin, die die selben Ängste hat, auch vor HIV und auch sonst hat sie ständig Angst, irgendeine schlimme Krankheit zu haben. Da ist mit Logik nicht viel zu erreichen, die Gedanken kreisen immer nur darum und die Ängste schrauben sich hoch.

Ich leide an einem Wasch- und Kontrollzwang, habe zwar keine Angst,
mich irgendwo anzustecken, kann Deine Ängste aber gut nachvollziehen.

Ich würde Dir ganz dringend empfehlen, Dir einen Therapeuten zu suchen. Ich bin zu Beginn meiner Probleme zu einem Psychiater gegangen, der mir dann die verschiedenen Möglichkeiten aufgezählt hat und dann habe ich zuerst eine Verhaltenstherapie begonnen. Ich weiß nicht, was bei Dir am ehesten helfen würde, aber diese Ängste müssen ja auch von irgendwo herrühren, Dinge, die vermutlich bearbeitet werden müssen.
Als das alles bei mir anfing, bin ich leider an die falsche Therapeutin geraten und habe die Therapie relativ schnell abgebrochen. Mittlerweile schlage ich mich 20 Jahre mit dieser Krankheit herum und oft bin ich verzweifelt, wenn ich an die verschenkten Jahre denke.
Deshalb - such Dir so schnell wie möglich Hilfe. Je früher Du den Zwangsgedanken den Kampf ansagst, desto besser und desto besser die Erfolgschancen!!

Zu Deinen aktuellen Ängsten - die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwas passiert ist, bei dem Du Dich mit HIV angesteckt haben könntest, ist doch wirklich minimal. Und selbst wenn, ist eine Ansteckung nicht garantiert und dass Du Deine Freundin dann auch noch angesteckt hast, doch noch unwahrscheinlicher. Versuch Dir das immer wieder zu sagen!

Bevor Du "durchdrehst", such Dir ärztliche Hilfe. Hast du einen guten Hausarzt? Der kann Dir vielleicht schon einen guten Psychiater empfehlen.
Es ist keine Schande, wenn Du Dir Hilfe suchst!!

LG und lass Den Kopf nicht hängen!!!

Angsthase123

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3

Montag, 26. Januar 2015, 07:07

Hallo Tranquility,

danke für deine Antwort und die aufmunternden Worte.

Seit Tagen kontrolliere ich alle 15 Minuten meine Arme, ob ich Spuren von Einstichstellen entdecken kann und bilde mir ein tatsächlich welche zu sehen. Oder bilde ich es mir gar nicht ein und sie sind wirklich da? :/

Angsthase

Tranquillity

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4

Montag, 26. Januar 2015, 08:44

Hallo Angsthase,

ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, ohne dass ich Deine Arme gesehen habe, dass da nichts ist.
Wie sieht denn Deine Allgemeinsituation momentan aus? Hast Du besonderen Stress? Gibt es Probleme mit Deiner Freundin? Ist irgendwas besonderes passiert, was diese Ängste ausgelöst haben könnte?
Also nicht die Geschichte mit dem Typen an sich, sondern irgendwas, was Dich so belastet, dass die Zwangsgedanken "von Dir Besitz ergreifen konnten"?
Ich kann mir schon vorstellen, dass es Dir einfach auch total unangenehm ist, dass Du ein Blackout hattest. Fände ich auch furchtbar, ich hasse es, nicht in Kontrolle zu sein, das wäre also auch etwas, was ziemliche Panik bei mir auslösen würde im nachhinein.
Wie ging es Dir eigentlich an dem Tag, nachdem das passier ist? Hattest Du einen schlimmen Kater? Ich frage, weil ich mal davon ausgehen würde, hätte Dir jemand Heroin gespritzt, hättest Du das nicht einfach mal so "ausgeschlafen".

LG

Angsthase123

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5

Montag, 26. Januar 2015, 12:57

Hallo Tranquillity,

genau dieses Gefühl die Kontrolle verloren zu haben und am nächsten morgen nicht mehr alle Details zu wissen, hat mich schon immer extrem fertig gemacht. Da War oft dieses "hoffentlich habe ich meine Freundin nicht betrogen" oder mich anderweitig daneben benommen.

Es war nur meist so, dass selbst wenn ich mal einen filmriss hatte, ich immer in einem "behüteten" Umfeld unterwegs War und Leute da waren, die auf mich aufgepasst haben. Das War dieses mal halt anders :/

Ansonsten habe ich einen ganz normalen kater gehabt wie sonst auch mit diesem gewohnten schlechten gewissen, ob irgendwas passiert sein könnte, was ich bereuen würde.

Ich war heute übrigens beim arzt und habe einen test machen lassen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Die Ärztin meinte dass 6 Wochen schon sichere Ergebnisse liefern, meist schon nach 4. Sie hat sofort meinen eigentliche Krankheit (den grübelzwang) erkannt und mir als Hausaufgabe bis zum morgigen Ergebnis die frage gestellt, was passieren muss dass die Ängste weggehen. Werde ich mal drüber nachdenken.

Ansonsten weiß ich nicht, was diese Ängste bei mir auslöst. Vielleicht einfach der zu große Anspruch an mich selbst, alles richtig zu machen.

Angsthase123

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6

Montag, 26. Januar 2015, 14:20

Und nochmal zu meinem arm. Plötzlich meine ich mich zu erinnern, dass da tatsächlich etwas War am nächsten morgen. Nur zu dem Zeitpunkt konnte ich das ja noch nicht einordnen bzw. hab an nichts schlimmes gedacht :/

Kann aber auch alles von dem grübelzwang kommen. Keine Ahnung -.-

chaos_

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7

Montag, 26. Januar 2015, 14:55

Hallo Angsthase,



ich war zwar nicht dabei, aber ich nehme doch schwer an, dass es deinem zwang entspringt. das ist ganz typisch dafür...alles unwahrscheinliche wird herangezogen, analysiert, bewertet um darauf zu kommen, wie es sich denn wirklich zugetragen haben könnte. ist man dann irgendwann beruhigt, fällt einem schon das nächste ein..ich kenne das nur zu gut und weiss demnach wie anstrengend und quälend das sein kann. dennoch bin ich davon überzeugt dass dir nichts passiert ist, denn wenn sowas schlimmes gewesen wäre, dann wüsstest du das noch-das glaube ich halt.

jetzt hast du ja den test gemacht und das wird dich dann erstmal beruhigen und wieder etwas runterbringen von den schlimmsten Gedanken. wie schon erwähnt, ich war nicht dabei aber ich schätze das so ein.

Kopf hoch...

gruss chaos

Tranquillity

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Montag, 26. Januar 2015, 15:04

Hallo Angsthase,

ich bin mir ziemlich sicher, dass da nichts war am nächsten Morgen außer Deinem Kater und dem schlechten Gewissen. Und ich denke, Dein schlechtes Gewissen spielt eine große Rolle.

Ich drück erstmal die Daumen für morgen, es ist bestimmt alles okay. :) Und dann musst Du wirklich versuchen, nicht mehr darüber nachzudenken und vor allem, den Grübelzwang anzugehen!!!

LG

Angsthase123

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9

Montag, 26. Januar 2015, 20:48

Hallo chaos,
hallo tranquillity,

Danke für eure lieben und aufmunternden Worte! Das tut echt gut.
Ich werde morgen berichten, wenn ich mehr weiß.

Einen schönen abend!

Angsthase

Angsthase123

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Dienstag, 27. Januar 2015, 18:01

Hallo,

ich wollte euch wie versprochen über das Ergebnis meines gestrigen tests informieren.

Der test war negativ, was ja grundsätzlich sehr beruhigend für mich ist. Leider hat die erhoffte Erleichterung aber noch nicht so ganz eingesetzt. Jetzt kommen natürlich solche Gedanken, ob der test nicht zu früh War. Aber dennoch werde ich jetzt, bevor ich den test in 6 Wochen wiederhole, ein wenig besser schlafen können.

Viele grüße

Angsthase

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Dienstag, 27. Januar 2015, 20:21

Hallo Angsthase,



zunächst mal freue ich mich mit Dir über das Ergebnis (was ja zu vermuten war:-)) dass sich die nächsten Zweifel jetzt einschleichen, kann ich gut nachvollziehen(aus eigener Erfahrung) aber auch diese werden verschwinden. Das blöde ist nur, wenn dieses Thema abgehakt werden kann, wird sich der Zwang evtl. ein neues suchen-deshalb solltest Du vielleicht versuchen Dir Hilfe zu holen. (wenn du das nicht schon längst gemacht hast, möchte Dir da nichts unterstellen.)

Nun freue Dich aber erstmal über das negative Testergebnis, das zweite Mal wird auch nichts anderes herauskommen.....alles Gute für Dich



chaos

Tranquillity

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 13:06

Hallo,

ich wollte euch wie versprochen über das Ergebnis meines gestrigen tests informieren.

Der test war negativ, was ja grundsätzlich sehr beruhigend für mich ist. Leider hat die erhoffte Erleichterung aber noch nicht so ganz eingesetzt. Jetzt kommen natürlich solche Gedanken, ob der test nicht zu früh War. Aber dennoch werde ich jetzt, bevor ich den test in 6 Wochen wiederhole, ein wenig besser schlafen können.

Viele grüße

Angsthase
Hallo Angsthase!

Sehr gut, ich hab aber eigentlich auch nichts anderes erwartet!
Ich hoffe, Du kannst etwas beruhig sein!!
Sicherlich werden sich (unberechtigte) Zweifel einschleichen, das ist das Problem mit den Zwangsgedanken. Aber ich hoffe, Du kriegst das in den Griff!!
LG

Eva

Angsthase123

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Donnerstag, 29. Januar 2015, 15:58

Hallo ich bins schon wieder,

meine Ängste sind leider nicht besser geworden. Ich zweifel das Testergebnis ständig an, weil ja durch meine anderen "Krankheiten" die antikörperbildung bei mir verzögert sein kann. Und da ich mich ja eh seit längerer zeit krank fühle, schließe ich daraus, dass mein Immunsystem nicht richtig arbeitet. 6 Wochen seien zwar laut Ärztin schon sehr sicher, aber Voraussetzung ist natürlich dass der getestete gesund ist :/

Weiterhin plagt mich dass meine Freundin vor 2 Wochen starken husten hatte für ein paar tage und seit gestern abend starke Halsschmerzen hat inklusive fieber und gliederschmerzen -.- jetzt habe ich natürlich erst recht angst sie angesteckt zu haben. Außerdem hat sie seit 2 1/2 Wochen stellen auf der haut. So krustige, verschorfte runde stellen am unteren rücken und Bauch.

Das hat wieder einen neuen Panikschub in mir ausgelöst.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Liebe grüße

angsthase

girasol1991

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Donnerstag, 29. Januar 2015, 21:15

Hallo,

um ehrlich zu sein habe ich mir bereits gedacht, dass dich der Test nicht beruhigt.
Du wirst nach so kurzer Zeit (selbst wenn man sich mit HIV infiziert hat) keinen Zusammenbruch deines Immunsystems erleben. Du kannst dich auf das Testergebnis verlassen! Inzwischen gibt es sogar Schnelltests, die sicher sind!

Ich rate dir dringend (falls nicht bereits getan) dir einen therapeutische Hilfe zu holen!!!

Neben Zwangsstörungen gibt es auch Aidsbezogene psychische Krankheitsbilder (AIDS Hypochondrie und AIDS Phobie).

Alles Gute!