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DarkQueen

Anfänger

  • »DarkQueen« ist weiblich
  • »DarkQueen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Zwangssymptome: Wasch- und Putzzwang, Kontrollzwang, Zwangsged.

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

Beruf: Kaufmännische Angestellte

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1

Sonntag, 25. Januar 2015, 11:16

Hallo Girasol,

ich mache gerade meine erste ambulante Therapie gegen meine Zwänge. Es ist eine tiefenpsychologisch orientierte Therapie. Wir sprechen viel über meine aktuellen Probleme, nicht immer direkt über den Zwang. Ich habe jetzt etwa 15 Sitzungen hinter mir, also noch nicht so viele. Das sprechen an sich hilft mir natürlich, jedoch hat sich an den Zwängen bisher nichts geändert.
- In mir drin habe ich so eine Art Blockade, ein Teil von mir will den Zwang gar nicht ganz aufgeben. Ich habe den Zwang in meine Identität und mein Selbstbild integriert (um handlungsfähig zu bleiben oder wieder zu werden), weiß gar nicht mehr wie es ohne Zwang ist.
Das kenne ich. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich so viel Angst vor einer Verhaltenstherapie habe. Es ist ein Teufelskreis. Es geht mir nicht gut mit den Zwängen. ich bin völlig eingeschränkt, sie bestimmen mein ganzes Leben. Und trotzdem habe ich Angst davor, sie zu verlieren.
- Einige Expos will ich nicht machen (das Problem ist teilweise ja wie bei vielen Waschzwänglern bei mir zu Hause und da will ich meine Therapie nicht hin verlegen - vielleicht ist meine Angst vor einem erneuten Zusammenbruch zu groß und deshalb möchte ich mir meine Wohnung als Zufluchtsort und Sicherheitsnetz bewahren).
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich würde auch niemals einen Therapeuten in meine Wohnung lassen.
Die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz.
Dark Queen

girasol1991

unregistriert

2

Sonntag, 25. Januar 2015, 18:16

Danke für eure Beiträge :)

da es mir derzeit nicht sehr gut geht, nur eine kurze Antwort:

Meine Verhaltenstherapie war eine kognitive Verhaltenstherapie, also gab es durchaus Arbeit an Ursachen, etc.
Vielleicht brauch ich einfach auch mal etwas Abstand von Therapie, etc., um dann irgendwann mit neuer 'Lust' eine weitere zu machen.
Vieles funktioniert bei mir ja, ich habe funktionierende Systeme um Studium, etc. zu managen, vielleicht ist mein Leidensdruck einfach nicht groß genug. Vielleicht sind die depressiven Anteile viel problematischer geworden und wirken einfach auf die Zwänge ein.
Ich weiß momentan einfach nicht so recht, emotional ist viel im argen merke ich derzeit.