Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Nasdaq14

unregistriert

1

Donnerstag, 27. März 2014, 19:40

Zwangserkrankungen und Tiefenhirnstimulation Gehirn - Operation bei schweren Zwängen

Seit rund 10 Jahren gibt es die Möglichkeit bei schweren Zwangsstörungen eine minimal - invasive, komplett reversible, Gehirnoperation durchführen zu lassen, wenn alle anderen Methoden keine ausreichende Linderung bringen.

Mittlerweile ist das Verfahren auch durch die Krankenkassen anerkannt und die Kosten werden bei entsprechenden Voraussetzungen voll übernommen.

Auf der Seite

http://tiefehirnstimulation.jimdo.com/

sind ein Erfahrungsbericht, Interview, Ansprechpartner, Erläuterungen zur Methode, sowie weiter Informationen, etwa zur allgemeinen Patientenunterstützung oder Anlaufstellen für Angehörige zusammengefasst.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Jake_Sully

Fortgeschrittener

  • »Jake_Sully« ist männlich

Beiträge: 265

Zwangssymptome: Angst vor Schmutz/Parasiten

Medikament / Dosis: Fluoxetin

Aktueller Therapie-Status: war schon mal in Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Pandora

Beruf: EU-Rentner

Hobbys: PC, Internet, Linux-Mint, Kinofilme

  • Nachricht senden

2

Samstag, 29. März 2014, 03:14

http://tiefehirnstimulation.jimdo.com/ ist Deine Homepage? Eine derartige Info über Tiefenhirnstimulation bei Zwangserkrankung hab ich schon lange gesucht und endlich gefunden. Danke für den persönlichen Erfahrungsbericht und die Info's.
:thumbup:

3

Mittwoch, 2. April 2014, 15:54

Ich wäre so ein Kanditat für THS.
Leider kann ich die Videos nicht anschauen...
Ist das denn nicht gefährlich? So eine OP am Gehirn?

girasol1991

unregistriert

4

Mittwoch, 2. April 2014, 16:26

@Selmi: natürlich ist das gefährlich. eine op birgt immer risiken und gerade am gehirn ist nochmal risikoreicher.

Nasdaq14

unregistriert

5

Mittwoch, 2. April 2014, 19:21

Feedback Webseite

Vielen Dank für das Feedback bezüglich der Videos.

Tatsächlichhabe ich festgestellt, das sich die Videos, zumindest heute, sehr langsam öffnen.

Ich gehe mal davon aus, das es sich um ein temporäres Problem des Website - Anbieters handelt, da es bisher glatt lief.

Ich werde dhaer künftig noch mal ein Download Paket schnüren, das die Videos enthält, so daß man alle drei auf den Rechner herunterladen kann.

Zu den Risiken:

Generell wird in der Presse das Risiko von Komplikationen mit " deutlich unter 1 % " angegeben.

Dabei sind zwei Dinge zu berücksichtigen:

" Komplikation " meint hier auch das Risiko einer Hautreizung durch das verwendete Kabel oder Entzündung oder eben auch einer Gehirnblutung.

Zweitens ist hier die Langzeitstatistik gemeint - also etwa die die letzten 20 Jahre - während die OP - Technik sich deutlich verbesert hat ( Stichwort Bildgebung ).

Ich habe in dem Interview mit Professor Sturm eine Zahl hinsichtlich des aktuellen Risikos von Komplikationen ( also ebenfalls wieder mit den behebbaren Reizungen ) von 0,4 % genannt bekommen, die gleiche Zahl ebenso von Frau Prof. Visser - Vandervalle - der Neurochirurgin an der Universität Köln in diem Bereich, in einem weiterem Interview, das noch in der Arbeit ist und dann baldmöglichst veröffentlicht werden wird.

Das wäre dann der Stand der Dinge Anfang 2014, während sich im Internet häufig noch ältere Zahlen finden.

Wie gesagt ist von Komplikationen und nicht von Dauerschäden oder gar Tod die Rede.

Aber auch auf diesen wichtigen Hinweis werde ich gerne auf der Seite noch mal eingehen.

In der kommenden Woche werde ich nochmals ein Gespäch mit den Neurochirurgen Prof. Sturm und Prof. Matthies in Würzburg haben und dieses Thema vertiefen.

Klar ist natürlich. Keine OP hat Null Risiko.

Aus meiner Erfahrung kann ich dazu nur sagen, das ich bei einer Spritze in die Achilessehne eine ungefähr doppelt so lange " Risikoaufklärung " hatte, wie bei der THS.

Ich verstehe natürlich, das man beim Thema Gehirn berechtigterweise besonders sensibel ist, allerdings gilt für mich hier auch die Chance - Risiko - Abwägung, falls Du das Zitat von Herrn Nuttin gelesen hast:

" Rund 20 % aller Patienten bringen sich in diesem Stadium um "

Naja und wenn man dann noch die Beipackzettel der meisten Antidepressiva liest - Zitat: " erhöhtes Suizidrisiko " wird es doch sehr realtiv.

Ich möchte an dieser Stelle bitte nicht falsch verstanden werden:

Ich will nicht für die THS " werben " , SIE IST NUR ETWAS FUER AUSTHERAPIERTE und kein Null - Risiko - Produkt.

Es wäre aberaus den genannten Gründen genau so fatal, wie ich es in 10 Jahren und mittlerweile auch durch andere erfahren habe, wenn viele niedegelassene " Profis " das Thema i Schwerstfällen " ausreden und wirklich haarsträubende Geschichten zum Besten gebn.

Daher mein Rat:

Informiert Euch bei den Ärzten vor Ort - also in den Kliniken - und dann mit der Erkenntnis zum eigenen Arzt.

Wer einige der Beispiele erfahren möchte, schreibt mich bitte gerne direkt an, ich werde dann einige der besten Zitate zum Besten geben.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

6

Mittwoch, 2. April 2014, 19:48

Hallo Nasdaq,

ich denke ernsthaft darüber nach ob ich diesen Weg gehen soll...
Bräuchte mehr Infos.
Schreibe dir PN
Bin grad unter Zeitdruck

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen