Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Zwangsstudie

unregistriert

1

Donnerstag, 30. August 2012, 16:15

Selbstüberwachungsleistung bei Zwangshandlungen


Heidelberger Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie sucht für eine Studie Betroffene zwischen 18 und 40 Jahren

Zentrales Problem einer Zwangsstörung stellt das Gefühl dar etwas
noch nicht richtig" gemacht zu haben. In der Folge führt dies bei den betroffenen Personen zu Zwangsritualen bzw. Handlungen zur Neutralisierung von erlebten Befürchtungen.
In einer aktuellen Studie der Heidelberger Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie (Ärztliche Direktorin: Professor Dr. Sabine Herpertz) wird derzeit untersucht, welche Rolle die Selbstüberwachung eigener Handlungen dabei spielt. Für diese Studie suchen die Forscher nun Personen mit Zwangshandlungen im Alter von 18 bis 40 Jahren.


Es wird angenommen (Pitman, 1987), dass dem Gefühl der Unsicherheit bzw. Unvollständigkeit eine Dysfunktion des sensomotorischen Selbstüberwachungssystems, eines Mechanismus, der die geplante motorische Bewegung mit den tatsächlich wahrnehmbaren Sinneseindrücken abgleicht, zu Grunde liegt.
Ziel dieser Studie ist die Untersuchung dieses Mechanismus und dessen Zusammenhang mit Zwangssymptomen.

Die Wissenschaftler führen bei den Studienteilnehmern zunächst eine umfangreiche psychologische Diagnostik durch. An einem weiteren Termin wird mit experimentellen Aufgaben am Computer, die einfachen Computerspielen ähneln, die Selbstüberwachungsleistung erfasst. Die Klinik für Allgemeine Psychiatrie zahlt Teilnehmern eine Aufwandsentschädigung. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 06221/56 36 528 melden.

Weitere Informationen über die Klinik für Allgemeine Psychiatrie im Internet:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Klinik-fuer-Allgemeine-Psychiatrie.8791.0.html

Ansprechpartnerin:
Dipl.-Psych. Kirsten Guba
Klinik für Allgemeine Psychiatrie
Universitätsklinikum Heidelberg
Voßstraße 4
69115 Heidelberg
Tel.: 06221/56 36 528
E-Mail: kirsten.guba@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

Patrick

Anfänger

  • »Patrick« ist männlich

Beiträge: 46

Zwangssymptome: Zwangsgedanken

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

Wohnort: Bayern

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 30. August 2012, 20:28

Ist es möglich an der Studie teilzunehmen, wenn man nicht aus Heidelberg kommt?

Zwangsstudie

unregistriert

3

Freitag, 31. August 2012, 10:40

Hallo,

die Aufgaben am Computer können wir leider nur vor Ort durchführen, dass heißt, der zweite Termin muss in Heidelberg stattfinden.
Sie können gerne, auch wenn Sie nicht aus Heidelberg kommen, an der Studie teilnehmen, wenn Sie für den zweiten Termin hierher
kommen können. Je nach Anreiseweg können wir evtl. auch die Fahrtkosten erstatten.

MfG
Kirsten Guba