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manuelrd

unregistriert

21

Freitag, 25. März 2011, 17:13

Ich arbeite zwar nicht von zu Hause, aber ich habe den Vorteil, dass ich meine Arbeitszeiten selbst ins System einbuchen kann. Das heißt, wenn ich 9 oder 10 Stunden in der Arbeit war, dann überleg ich wieviel Zeit hab ich heute "verschwendet" und zieh das ab und buch das ein. Funktioniert seit Jahren ganz gut. Ich sehe das so wie du. Das Kontrollieren ist mein privates Problem. Da kann ich nicht von meinem Arbeitgeber verlangen, dass er mir die Zeit für meine privaten Probleme zahlt. Und auch ich muss (manchesmal) finanzielle Dinge in meinem Job bearbeiten. (Rechnungen, Bestellungen,...) Und da gehts nicht um kleine Beträge, sondern oft 5-stellig aufwärts.........da muss natürlich auch ALLES GANZ GENAU stimmen.......das will auch oft kontrolliert sein (bzw. muss).

Das Auto fahren selber ist für mich auch ein ziemliches Problem, weil ich pausenlos kontrollieren will bzw. muss ob ich "richtig" Auto fahre..........Vorrang richtig beachtet........darf ich da fahren..........wie schnell darf ich da fahren...........welches Licht darf ich jetzt nur eingeschalten haben............usw..... NERVIG!!!!

11.........soviele Dinge hab ich meistens bei mir. Was mich auch nervt, ist dieses ständige zwischen-kontrollieren. Egal was ich tu, wo ich bin. Ich muss einfach auch immer zwischendurch kontrollieren ob ich meine 11 Dinge noch bei mir habe......als ob sie sich in Luft auflösen könnten, während ich einfach nur in der U-Bahn sitze z.B.

22

Freitag, 25. März 2011, 18:21

ja.. die finanziellen Dinge im Job sind fies. Je höher die Beträge, desto schwieriger wird es auch. Ich bin u.a. für die Preislisten verantwortlich. Bei dreistelligen Beträgen geht das mit dem Kontrollieren noch ganz "gut". Bei 4- oder 5stelligen wirds echt fies.

Alleine das abgleichen ist halt schon ganz anders. siebenhundertneunundneunzig ist halt auch um einiges kürzer und "überschaubarer" als dreiundzwanzigtausendvierhundertneunundneunzig. Blöd zu erklären, das verstehen vielleicht nur Mathe"legastheniker". Ich kontrolliere deswegen die einzelnen Ziffern und nicht die Zahl als ganzes. Wahrscheinlich liegt das, dass 5stellige Dinge schwieriger sind auch daran, dass ich solche Fehler schlicht nicht zahlen könnte. 700 Euro könnte ich aufgrund eines Fehlers halt zur Not selbst zahlen. 20.000 weniger. Ist natürlich Blödsinn, da erstens immer darauf hingewiesen wird, dass Tippfehler möglich sind (wg. der rechtlichen Seite) und ich somit nichts zahlen müsste und im Notfall die Firma gut versichert ist.

Zwischendurch kontrollieren tu ich unterwegs auch. Wenn ich den Ort wechsel, meine Tasche kurz bei der Freundin stehen lasse, wenn ich auf Toilette gehe, wenn ich gerade etwas spannendes mache (irgendwie muss ich immer dann schauen, wenn ich eigentlich grad gar keine "Zeit" habe). Würde mich jemand fragen, wie lange ich am Tag kontrolliere... ich könnte es ihm gar nicht beantworten. Dazu läuft es einfach zuviel auch nebenbei. "als ob es sich in Luft auslösen könnte" - richtig, ist echt zum verrücktwerden. Lediglich abends vor dem Schlafengehen kann ich es in etwa einschätzen.

11 Dinge hast du bei dir? Darf ich fragen, welche?

manuelrd

unregistriert

23

Freitag, 25. März 2011, 18:53

Bei großen Zahlen, also so ab 3 stellig aufwärts, kontrolliere ich auch meistens ziffernweise. Von vorne, von hinten, ........... wenn ich mir nicht sicher bin noch mal..........usw.
Das mit der "Verantwortlichkeit" ist so eine Sache. Das man "Schäden" selber zahlen müsste, ist das eine. Aber auch wenn man nicht zahlen müsste...........was würde der Chef sagen bzw. denken, die Kollegen,.......die würden einen doch für unfähig halten........"kann nicht mal zwei Zahlen miteinander vergleichen der Unfähige. Was ist mit dem? Ist der geistig behindert? usw..." Solche Gedanken kommen mir.

1. Bargeld
2. Bankomatkarte (in Deutschland auch EC-Karte genannt. *gg*)
(1 und 2 stellen in Summe auch das Geldbörsel in der Gesamtheit dar. Früher gabs da noch andere Dinge die eigene Nummern hatten, aber nach einem Geldbörsenwechsel konnte ich die anderen aus meinem Geist drängen)
3. Schlüsselbund
4. Autoschlüssel
5. Privat-Handy
6. Dienst-Handy
7. Die Laptoptasche als Gesamtheit
8. Der Abriss von der Autobahnvignette.............k. A. warum........is irgendwann mal rein gerutscht und jetzt krieg ich es nicht mehr raus
9. Handschuhe...........is ganz besonders toll im Hochsommer zu kontrollieren wo ich meine Handschue habe.....
10. Haube....................siehe Pkt. 9
11. Taschentücher

Und darf ich fragen, was deine "heiligen" 6 Dinge sind.

24

Freitag, 25. März 2011, 20:08

danke für deine Antwort! Mich freut der Austausch, da ich mich nicht so "bekloppt" fühle, wenn ich von anderen lesen, dass sie ähnliches oder sogar gleiches tun wie ich. Ich habe schon ein paar Beiträge hier gelesen, bei denen ich zweimal gucken muss, ob den jemand anderes oder nicht doch ICH geschrieben hab.

Meine 6 Dinge waren früher Handy, Schlüssel, Geldbeutel, Brille, Zigarettenetui und die Pille (die hatte ich komischerweise immer dabei).

Die Pille nehme ich ja nun nicht mehr, aber es sind weiterhin 6 "Überbegriffe". das 6. ist nun mein Feuerzeug (Zippo - ebenfalls von Freund bekommen und deswegen wichtig)

Das sind halt die 6 Hauptdinger.Geldbeutel und Schlüssel sind noch "unterteilt" (Bankkarte, Krankenkarte, Ausweis, Führerschein, Stud.-Ausweis, 3 Hausschlüssel, n Fahrradschlüssel, "Müllhausschlüssel", Briefkastenschlüssel und noch ein kleiner).

Daheim verschiebt sich das momentan ein wenig. Da mein Freund immer mit mir meckert, wenn ich z.B. ewig die Bankkarte kontrolliere, umgehe ich den Zoff momentan, indem ich stattdessen mein Online-Banking kontrolliere. Das bekommt er nicht mit und ich kann mir die Zeit lassen, die ich "brauche".

manuelrd

unregistriert

25

Donnerstag, 31. März 2011, 19:16

Keine Angst. Du bist nicht alleine "bekloppt". ;)

Manchesmal gibt es auch bei mir daheim ein bissi "dicke Luft". Und zwar meistens dann, wenn meine Freundin und ich gemeinsam die Wohnung verlassen in der Früh. Das kommt nicht jeden Tag aber ab und zu mal vor. Ich brauch natürlich meine Zeit für das Kontrollieren der Fenster, Wasserhähne, Lichtschalter usw..
Dann fängt sie langsam an zu drängeln......... Dann kommen so Sätze wie "........ich sollte schon weg sein. Es ist schon 10 nach........". Dann komm ich in Stress. Dann "kapier" ich die geschlossenen Fenster einfach nicht, wenn ich unter Stress stehe. Naja. Dann kann schon mal ein kleiner Streit ausbrechen.

Aber meine Freundin kennt meine Krankheit und hat sie akzeptiert. Aber, im Gegensatz zu vielen anderen Partnern von Zwangskranken, kontrolliert sie nichts für mich. Das mach ich alles selber. (Ich würde ihr eh nicht vertrauen) :D

26

Freitag, 1. April 2011, 11:13

Ich bin froh, dass ich ihm da vertrauen kann. Wenn aber die Stimmung bei uns nicht sooo gut ist oder er irgendwie "abwesend" wirkt, muss ich auch selbst wieder ran. Sonst hat das aber immer gut geklappt. :)) - Mittlerweile übernimmt er es auch wieder manchmal für mich. Hauptsächlich dann, wenn er nicht möchte, dass ich abends vor dem Bettgehen noch über eine Stunde brauche und er anderes vor hat (*pfeif*).

Die dicke Luft bei euch kann ich gut nachvollziehen. Zumindest beim "rausgehen" gibt es bei uns keinen Terz mehr, weil ich die Zeit nun einfach einplane und mich früher fertig mache als er. Da muss er nur noch ein paar Minütchen hinnehmen, die ich für die Dinge brauche, nach denen ich vorher nicht schauen konnte. (Ob Tür zugezogen ist z.B.). Das dauert aber nicht lange, weil die Tür gar nicht so mein Problem ist. Abschließen tu ich sie eh nicht, weil: wenn ich den Herd angelassen habe und alles abbrennt, muss die Feuerwehr ja leicht reinkommen (krank, nä)

Es ist normal, dass du die geschlossenen Fenster nicht kapierst, wenn im Hintergrund deine Freundin "rumstresst". Ich muss immer von vorne anfangen, wenn mein Freund mir dazwischenquatscht oder wenn mich irgendwas ablenkt. Deswegen wirds bei Müdigkeit auch immer extrem, weil meine Konzentration dann nicht ausreicht, um das "zügig" (haha) zu erledigen, weil ich "dauerabgelenkt" bin.

27

Freitag, 1. April 2011, 11:42

Zitat

Ich bin froh, dass ich ihm da vertrauen kann. Wenn aber die Stimmung bei uns nicht sooo gut ist oder er irgendwie "abwesend" wirkt, muss ich auch selbst wieder ran. Sonst hat das aber immer gut geklappt. fröhlich - Mittlerweile übernimmt er es auch wieder manchmal für mich.


Deinen Freund deine Kontrollen übernehmen zu lassen ist genau der falsche Weg und wird deinen Zwang ordentlich unterstützen, nicht aber dich.

Zitat

Da muss er nur noch ein paar Minütchen hinnehmen, die ich für die Dinge brauche, nach denen ich vorher nicht schauen konnte.


Hier sollte genau abgesprochen werden, was du tun willst und ob es nicht nur Zwangshandlungen sind.
Sinnvoll ist auch eine Zeit zu setzen, wenn du dich nicht daran halten kannst könnte er gehen und du stehst alleine da.

Insgesamt scheinst du dir mehr zu überlegen, wie du es dem Zwang möglichst bequem machen kannst anstatt gegen ihn anzugehen. "Gesund" werden geht anders...

28

Freitag, 1. April 2011, 13:16

Zitat

Original von NoFear

Deinen Freund deine Kontrollen übernehmen zu lassen ist genau der falsche Weg und wird deinen Zwang ordentlich unterstützen, nicht aber dich.


hallo NoFear

Ich weiß das. Ich sehe aber gerade keine andere Möglichkeit. Wenn ich selbst kontrolliere, fangen wir an zu streiten. Wenn er kontrolliert, bringt es auch nichts. Und wenn ich nicht kontrolliere, werde ich depressiv. (ich habe das ja schon durch, wobei ich Ursache und Wirkung noch nicht raus habe).


Zitat

Hier sollte genau abgesprochen werden, was du tun willst und ob es nicht nur Zwangshandlungen sind.
Sinnvoll ist auch eine Zeit zu setzen, wenn du dich nicht daran halten kannst könnte er gehen und du stehst alleine da.


Das hat er schonmal getan und ist dann eben alleine gefahren. Gerade deswegen fange ich ja nun rechtzeitig an.

Zitat


Insgesamt scheinst du dir mehr zu überlegen, wie du es dem Zwang möglichst bequem machen kannst anstatt gegen ihn anzugehen. "Gesund" werden geht anders...


Und wie?

Ich will das Kontrollieren ja auch loswerden, aber kurzfristig weiß ich nicht, wie. Ich habe doch nur die "Wahl" zwischen Zwängen, Streitereien und Depressionen. Mein Termin beim Psychiater ist erst in knapp 3 Wochen und ich sehe persönlich gerade keine Möglichkeit, mir irgendwie selbst zu helfen.

Ich bin in der Lage, sämtliche Kontrollen einzustellen. Dabei habe ich kurzzeitig "nur" mit Nervosität und einem schlechten Gefühl im Bauch zu tun. Auf längere Sicht kommt bei mir aber nicht das Gefühl "siehst du, nichts passiert" sondern Antriebslosigkeit und absolute Handlungsunfähigkeit.

Oder ist das vielleicht sogar normal, dass es so kommt? Was würdest du tun? Gehört das einfach dazu?

29

Freitag, 1. April 2011, 13:48

Zitat

Das hat er schonmal getan und ist dann eben alleine gefahren. Gerade deswegen fange ich ja nun rechtzeitig an.


Das ist ja nicht Sinn der Sache. Auf dem Wege soll doch grade die gesamte Kontrolle eingedämmt werden und nicht "vor verlegt". Die Handlungen sollen eingedämmt werden.

Zitat

Mein Termin beim Psychiater ist erst in knapp 3 Wochen und ich sehe persönlich gerade keine Möglichkeit, mir irgendwie selbst zu helfen.


Wieso der Umweg über den Psychiater? Ich habe in meinem Leben noch keinen Psychiater kennengelernt, war aber schon in 2 Therapien. Er wird dich ohnehin an einen Psychotherapeuten weiter verweisen, wenn er nicht zufällig auch eine psychotherapeutische Ausbildung hat.

Hast du bei der DGZ angefragt wo es in deiner Region Therapeuten gibt? Oder mal deinen Hausarzt gefragt?
Melde dich bei so vielen Psychotherapeuten wie du finden kannst. Du kannst dir dann ggf. sogar den passendsten bzw. kompetent wirkenden aussuchen. Massiver Angriff ist hier die Devise!

Zitat

Auf längere Sicht kommt bei mir aber nicht das Gefühl "siehst du, nichts passiert" sondern Antriebslosigkeit und absolute Handlungsunfähigkeit.


Beschreibe bitte einmal diese Antriebslosigkeit und Handlungsunfähigkeit.

30

Freitag, 1. April 2011, 14:22

Zitat

Original von NoFear

Das ist ja nicht Sinn der Sache. Auf dem Wege soll doch grade die gesamte Kontrolle eingedämmt werden und nicht "vor verlegt". Die Handlungen sollen eingedämmt werden.


Sinn der Sache ist es nicht, stimmt. Aber das war eben meine erste Reaktion.

Zitat

Wieso der Umweg über den Psychiater? Ich habe in meinem Leben noch keinen Psychiater kennengelernt, war aber schon in 2 Therapien. Er wird dich ohnehin an einen Psychotherapeuten weiter verweisen, wenn er nicht zufällig auch eine psychotherapeutische Ausbildung hat.

Hast du bei der DGZ angefragt wo es in deiner Region Therapeuten gibt? Oder mal deinen Hausarzt gefragt?
Melde dich bei so vielen Psychotherapeuten wie du finden kannst. Du kannst dir dann ggf. sogar den passendsten bzw. kompetent wirkenden aussuchen. Massiver Angriff ist hier die Devise!


Ich habe bei meiner Krankenkasse angerufen, die schickt mir eine Liste von Therapeuten.Das ist ca. eine Woche her, also denke ich, müsste sie bald kommen.

Oh man, du hast recht. Ich war viel zu defensiv. Ich hätte es mir sparen sollen, erst da einen Termin auszumachen und mir eine Liste schicken zu lassen. Das verzögert alles nur, weil ich zu feige bin, dem Kind am Telefon einen Namen zu geben, wieder aufzulegen und mit dem Schamgefühl allein dazustehen. :tocktock:

Danke für den indirekten Tritt.

Zitat

Beschreibe bitte einmal diese Antriebslosigkeit und Handlungsunfähigkeit.


Wenn ich nicht zähle, verlasse ich das Haus nicht mehr, weil dann die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es abbrennt. Ich hocke den ganzen Tag auf der Couch oder im Bett, weil "aufstehen" und "rumlaufen" immer verbunden war mit einem Kontrollgang. Ich verschiebe meine Arbeit bis zur letzten Minute => muss ich etwas um 9 Uhr abgeliefert haben, wird es Punkt 9 fertig. Dann brauche/kann ich nämlich auch nicht mehr zu kontrollieren, ob das Ergebnis passt, weil es ja schon vom Chef beäugt wird. Ich schlafe viel, wer schläft, hat in der Zeit keine dummen Gedanken. Wer nur auf der Couch sitzt, kann nichts verlieren, was wichtig ist.

zwängler23

unregistriert

31

Sonntag, 3. April 2011, 21:28

RE: Angst vor Arztbesuch

Hallo idschi2,

das ist ja ein Zufall!
Du hast das Buch geschrieben "und plötzlich glaube ich mir" ??
Das wollte ich mir auf amazon bestellen.
Eine Frage: Geht es in dem Buch um mehrere Zwänge oder nur um den Kontrollzwang?

Grüße

32

Mittwoch, 6. April 2011, 12:23

RE: Angst vor Arztbesuch

Hallo!

Ich steh nun auf 3 Wartelisten :))

Bei einem könnte es in 2 Monaten schon soweit sein. Bei 2 anderen vielleicht sogar früher. Der mit den 2 Monaten ist "mein Wunschtherapeut". Bei dem hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Ich glaube, ich würde sogar lieber 2 Monate warten, wenn ich dann zu ihm kann statt einen früheren Termin bei einer der anderen beiden zu nehmen, nur damits schnell geht.

Ich bin total erleichtert, weil ich den übers Internet gefunden habe und er mir auf seiner Homepage schon sympathisch erschien und dann hat er wies aussieht auch noch Ahnung davon, weil er auch Vorträge hält "darüber". Ich hab eher erwartet, dass er sagt "ich bin das ganze Jahr voll".

Danke NoFear. Ich hätte bestimmt den Psychiater-Termin abgewartet und dann nochmal gewartet, bis ich fertig gekämpft hätte mit mir. So hab ich auf jeden Fall schon 3 Wochen "gespart". :))

bis dann!

33

Mittwoch, 6. April 2011, 15:46

RE: Angst vor Arztbesuch

Zitat

Original von Chaos


Danke NoFear. Ich hätte bestimmt den Psychiater-Termin abgewartet und dann nochmal gewartet, bis ich fertig gekämpft hätte mit mir. So hab ich auf jeden Fall schon 3 Wochen "gespart". :))

bis dann!


Super gut!! :dafuer:

34

Montag, 26. Dezember 2011, 08:06

hallo zusammen,

dann aktualisiere ich hier doch mal... ist ja viel Zeit vergangen..

Ich bin jetzt seit ca. 2 1/2 Monaten in Therapie und der Psychologe brachte mir letzte Woche schonend bei, dass die Zwänge bei mir "nur" eine Begleiterscheinung meiner "Hauptkrankheit" sind. Er ist der Meinung, dass ich eine Psychose habe, auch wenn ich keine Halluzinationen etc. habe.

Erklärt hat er es mir auch, ich war aber etwas verwirrt und weiß deswegen nicht, ob ich das richtig verstanden habe. Hauptsächlich kommt er wohl darauf wegen meiner "Zwangsgedanken" und "überwertiger Ideen". Verstehe ich nicht ganz, da ich bislang dachte, ein Mensch mit Psychose wäre von der "Richtigkeit" seiner Gedanken überzeugt, ich hingegen weiß ja, dass sie sinnlos, "bescheuert" oder übertrieben sind.

Werde also in der nächsten Therapiestunde nochmal nachfragen, damit ich vielleicht besser verstehe, was an mir psychotisch ist, da das ziemliche Auswirkungen auf die weitere Therapie hat. Ich soll Neuroleptika nehmen und bin davon nun nicht wirklich begeistert, nachdem ich bisschen was drüber gelesen hab.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch euch allen :))