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Zwangsgedanken: Magische Gedanken?

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Kittycat

unregistriert

1

Montag, 20. Dezember 2010, 19:55

Magische Gedanken?

Hallo,
ich habe schon oft vom "magischen Denken" im Zusammenhang mit Zwangsgedanken und Zwängen gehört. Nur weiß ich nicht wirklich, was damit gemeint ist. Kann das jemand erklären? Ist das vielleicht die Bezeichnung für Gedanken wie "wenn ich das jetzt nicht tue, passiert das und das"? Also Gedanken, die von einer Folge ausgehen, die normalerweise nicht das Gedachte zwangsläufig als Folge haben, sondern nur durch Zg als Auslöser/Folge betrachtet werden, es aber trotzdem nicht sind, da es ja nur Zwangsgedanken sind?
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu kompliziert formuliert=)
Liebe Grüße

Chrissy

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2

Dienstag, 21. Dezember 2010, 12:40

ja, das hast du richtig verstanden. Genauso läuft es ab. Ich kenne das leider nur zu gut. Und wie jeder andere Zwang kann sich auch dieser total ausbreiten und verkomplizieren, es kommen immer mehr Ideen dazu...

Auch Zahlen sind hier ein Beispiel...bestimmte Zahlen meiden zu müssen, da sonst etwas passiert (bei mir beziehen sich die Zahlen auf Personen). Also wenn ich jetzt nicht 15 mal die Zigarette ausdrücke oder in Gedanken bis 15 zähle sondern nur bis 2 Zahlen davor, dann passiert einer bestimmten Person etwas (meist Tod als Folge).

Willst du das aus einem bestimmten Grund wissen?
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg)

Kittycat

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3

Dienstag, 21. Dezember 2010, 13:41

Danke für die Antworten.
Ja, weil mich das ja selbst betrifft... ich habe im Internet viel recherchiert, was die Krankheit betrifft und bin immer wieder auf diese Bezeichnung gestoßen. Genau das tritt auch bei mir auf..dass man Dinge, die man vorhatte, nicht mehr machen kann, weil man eben genau solche magische Gedanken hat..das ist schon sehr frustrierend.

Chrissy

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4

Dienstag, 21. Dezember 2010, 18:21

Ja das kann einen frustrieren. Auf was beziehen sich deine Gedanken (wenn ich dich das fragen darf)? Also warum darfst du bestimmte Dinge nicht machen oder musst sie genau so oder so machen?
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Kittycat

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5

Dienstag, 21. Dezember 2010, 19:35

also das kann sich auf alles mögliche beziehen...meistens auf Dinge, die schon länger feststehen und noch viel Zeit bis dahin vergeht, die man mit Denken verbringen kann.
Das ist also z.B. so, wenn ich plane, einkaufen zu gehen, oder etwas bestimmtes zu kaufen. Dann kommen Gedanken, die mir das vermiesen wollen.."wenn ich das kaufe, dann...", das kann vielfältig ergänzt werden.
Ich habe mich auch morgens schon mehrmals umgezogen, weil ich Gedanken hatte, dass irgendetwas - für mich schlimmes - passiert, wenn ich das so anlasse.
Obwohl das gerade besonders gut aussieht oder so...also oft "vermiest" dieses magische Denken einem das, worauf man sich freut, oder woran man sich erfreut oder es nervt einfach so.
Aber es ist nicht so, dass ich ein schlechtes Gefühl hätte, wenn ich das und das anziehe...also es ist nicht so, dass ich die Klamotten gerade unpassend finde und deshalb denke, ich müsste was anderes anziehen...also es ist nicht rational zu erklären, wie so vieles bei dem Zwangsverhalten.
Aber es hat in dem Fall auch nichts mit Ordnungszwang oder so zu tun, dass es akkurat sein muss und nicht 100% passt, sondern es sind einfach Zwangsgedanken, die den Alltag erschweren.

ich hoffe, das ist verständlich formuliert^^

Chrissy

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6

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 20:40

Ach so ist das bei dir. Ist schon arg wenn man drüber nachdenkt, wie vielfältig Zwänge sein können. Obwohl bei uns beiden magisches Denken unsere Handlungen bestimmt sind es recht unterschiedliche Gründe, Ausprägungen (wie auch immer man dies nennen mag).

Ich kenne das z.B. mit dem Anziehen nur so ähnlich. Bei mir kommt ein schlechter Gedanke (eben dass einer Person etwas passiert) und dann muss ich den Pulli noch mal aus und dann wieder anziehen, damit dies eben nicht eintritt.

Oft denk ich mir dann: Wenn mich jetzt jemand sehen würde, der würde sich nur verwundert an den Kopf greifen...und denken dass ich total bekloppt bin. Aber so ist das leider mit uns Zwänglern. Wenn sich damit niemand auskennt wirken wir komisch. Ich kann aber "zum Glück" sehr viel mit Gedanken machen...so dass ich nicht bestimmte Handlungen auffällig machen muss (zähle eben in Gedanken...und dass sieht ja keiner). Bestimmte Handlungen bekommen andere Leute nicht mit. Kann das recht geschickt umgehen. Aber sobald ich dann alleine bin...kannst dir eh denken...

Wie meisterst du den Alltag, wenn du unter Leuten bist? Oder vermeidest du es eher unter Leuten zu sein?
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Kittycat

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7

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 21:03

ja, also ich mache das eigentlich genauso wie du..aber falls ich doch in der Öffentlichkeit was auffälliges mache, dann versuch ich das irgendwie zu tarnen oder eine Ausrede zu finden, was aber nicht sehr oft vorkommt.
Wenn ich alleine bin, dann geht es mir auch so, wie du beschrieben hast.
Ich find das sehr tröstend, dass man sich austauschen kann und sieht, dass es anderen auch so geht, aber ich wünsche diese Krankheit natürlich niemandem.
Gibt es bei dir Tage, an denen der Zwang auch nachlässt? Weil bei mir ist es in letzter Zeit eigentlich so, dass die Zwänge ständig präsent sind, vorallem Zwangsgedanken und magisches Denken.

Chrissy

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8

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 12:51

Das kann man echt niemanden wünschen. Das kann einen so richtig fertig machen.

Manchmal lässt der Zwang nach...wenn dann wieder eine für mich stressige Situation vorhanden ist (Streit mit meiner Mutter, Uni was auch immer) dann wird es wieder schlimmer. Die Gedanken sind bei mir aber auch ständig präsent. In der letzten Zeit find ich sie aber nicht so extrem. Woran das liegt weiß ich nicht. Ich mach z.B. einfach meine Handlungen/ Neutralisationen und nehme es einfach so hin das es so ist wie es ist. Zumindest kommt es mir so vor. Obwohl wie gesagt die Gedanken echt ständig in meinem Kopf sind.

Bin seit kurzem auch in Therapie...vl liegt es auch daran da ich jetzt weiß das ich Unterstützung bekomme. Ich hab plötzlich keine Schlafprobleme mehr....obwohl ich die Monate lang hatte. Kenn mich mit mir selber nicht mehr aus. Was mir aber Auffällt, da ich seit Montag über Weihnachten bei meinen Eltern zu Hause bin, dass ich wieder viel viel schneller aggressiv werde (werd das generell leicht) und die Gedanken stärker werden bzw. es für mich schwierig ist dem ganzn irgendwie auszuweichen. z.B. beim reden mit meiner Oma...mein Atem ist "schlecht/tötet" und von daher muss ich ständig wegschauen, kann nicht ins Gesicht von meiner Oma schauen/ atmen. Hoff das hab ich halbwegs verständlich erklärt?

Aber Beispiele könnte ich genügend aufzählen wo sich meine Zwänge bemerkbar machen. Der Tag ist durch und durch davon geprägt. Warum kann man diese Gedanken sich nicht einfach aus dem Kopf schlagen :wand:

Seit wann bist du in Therapie?
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Kittycat

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9

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 20:40

Also ich bin in Therapie bei einer Seelsorgerin momentan, also die Therapie hab ich aber erst angefangen.
Hast du schon jemandem von deinem Zwang erzählt? Einer Bezugsperson?
Also bei mir sind die Zwänge wirklich immer da..und ich hab ständig Schuldgefühle wegen Dingen, die ich höchstwahrscheinlich nicht getan habe und natürlich niemals tun wollen würde..bei "klarem Verstand"..geht dir das auch so?

Chrissy

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10

Freitag, 24. Dezember 2010, 14:05

Ach so du hast mit der Therapie auch erst angefangen. Weißt du wie die nächsten Sitzungen ablaufen?

Also mein Therapeut will mit mir die Ursache herausfinden, die seiner Vermutung nach (was er bisher von meinen Erzählungen weiß) in der Kindheit liegen. Hab aber Bammel davor muss ich gestehen.

Schuldgefühle wegen Dinge die ich wahrscheinlich nicht getan habe und nie machen würde das kenne ich nicht. Ich habe aber ansonsten wegen jedem Mist Schuldgefühle bzw. bekomme wegen jeder Kleinigkeit ein schlechtes Gewissen. lasse mich leicht verunsichern und bin mir oft nicht sicher ob ich z.B. etwas wahrheitsgetreu erzähle. Sag dann immer dazu"So wie ich das in Erinnerung habe", "wortwörtlich weiß ich es nicht mehr" ...alles sinnlose Sachen, aber ist leider so.
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Kittycat

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11

Freitag, 24. Dezember 2010, 21:23

Das mit den Erzählungen kenne ich auch! Ich habe früher oft gesagt "glaub ich"...zu fast jedem Satz..
ich glaub, das hat was mit dem Verantwortungsgefühl zu tun, mit dem wir Zwangskranke schlecht umgehen können...weißt du, was ich meine?

Wissen deine Freunde/ weiß deine Familie von den Zwängen? (hab die Frage eben schonmal gestellt, aber hast du bestimmt überlesen=) )

Chrissy

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12

Freitag, 24. Dezember 2010, 21:57

Au ja, das hab ich überlesen. Entschuldige.

Hab es 3 FreundInnen erzählt und erst vor kurzem meinen Eltern bzw. meiner Mutter. (hab 1 Jahr überlegt). Meine Mutter hat das gleich 3 anderen Verwandten weitererzählt + ihrer Therapeutin (was e passt) und ihrer Hausärztin (die mich aber auch kennt)...dafür könnt ich sie... Aber kann man halt leider nicht mehr rückgängig machen. Hab ihr aber gesagt dass ich das von ihr nicht ok finde. Mich hat es schon eine riesen Überwindung gekostet es ihr zu erzählen und dann sowas. Mein Vater weiß es ja auch von meiner Mutter. Was für mich aber in Ordnung war.

Vl hat das was mit Verantwortungsgefühl zu tun, ich habe keine Ahnung. Weiß nur das halt immer mein Gewissen eine extreme Rolle spielt.

Und heute hatten wir schon wieder mal einen Streit. Wegen einer Kleinigkeit. Ist doch zum Kotzen wie angspannt alle in unserer Familie sind. Aber da will ich jetzt nicht näher ausholen was da abgegangen ist, sonst wird das zu lange ;) Ich bin so froh wenn ich wieder in meiner eigenen Wohnung bin. Zwar eine WG aber bis in die 1te Jänner Woche bin ich da alleine (herrlich).

Wissen bei dir FreundInnen oder Familie bescheid? Falls ja, nehmen sie da Rücksicht auf dich? Also bei mir ist das schwierig, da auch meine Mutter unter Angstzuständen leidet und mein Vater durch zu viel Stress (Arbeit, Familie, Umbau) auch schon psychische Stresssymptome aufweist (Asthma).
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Kittycat

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13

Freitag, 24. Dezember 2010, 23:34

Also bei mir wissen es meine Eltern und mein Freund. Sie sind auch sehr verständnisvoll..meine Mutter hat mir auch beim Therapieplatz-suchen geholfen..bin da allen ziemlich dankbar für die Hilfe und das Verständnis.
Ist natürlich auch schon vorgekommen, dass meine Mutter oder mein Freund genervt waren, wenn ich ständig unnötigerweise frage, wie das nochmal in der und der Situation war..doch im Allgemeinen reagieren sie verständnisvoll, versuchen, mir zu helfen und sind echt geduldig mit mir(meine Eltern und mein Freund).

Also ich habe momentan Ferien, aber demnächst kommt das Abi auf mich zu und davor habe ich ziemlich viel Angst, ich mache mir da sehr viel Stress..
Du studierst, richtig? Darf ich fragen, was du studierst? Muss mich auch bald bei den Unis bewerben=)

Das mit dem Gewissen kenne ich auch ...aber ich denke, das ist sehr typisch für Zwänge..

Chrissy

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14

Samstag, 25. Dezember 2010, 17:55

Das ist schön, dass sie (deine Eltern und dein Freund) Verständnins dafür aufbringen. Das sie ab und zu mal genervt sind kann man schon gut nachvollziehen. So einfache Personen sind wir dann ja wirklich nicht :lol:

Wie lange bist du mit deinem Freund schon zusammen?

Das Abi steht kurz bevor, aber glaub mir, im Nachhinein ist es gar nicht so schlimm wie man es sich vorher gedacht hat. Ich war auch total nervös aber danach hab ich mich gefragt warum. Natürlich muss man viel lernen, aber dann packst du das bestimmt.

Ich studiere Gesundheits- und Pflegewissenschaft noch im Bachelor und Sozialpädagogik im Master. Zur Zeit läufts aber nicht so toll. Mach nur das aller aller nötigste. Schreib eine Bakk. Arbeit über Zwangsstörungen (sollte zumindest mal weiterschreiben), aber ich glaube, dass ich dadurch auch erst auf gewisse blöde Ideen komme. Wasche mir z.B. jetzt vermehrt die Hände, was ich vorher nicht getan habe (zwar mal als Kind, aber das verging wieder von alleine), will mich mit Gewand nicht mehr ins Bett legen und wenn jemand mein Glas angreift schau ich, dass es ja nicht am Rand ist...alles blöd...hoffe dass wird nicht mehr. Aber unterlassen kann ich es jetzt schon nicht mehr :ditsch:

Welches Studium würde dich interessieren?
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Kittycat

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15

Samstag, 25. Dezember 2010, 18:51

Ich möchte Sprachen studieren, habe auch Englisch und Franz LK.
Nur versuche ich im Moment noch, den richtigen Studiengang zu finden=)

Dass du über Zwangsstörungen schreibst, finde ich interessant. Darüber weißt du ja aus erster Hand eine Menge und kriegst die Arbeit bestimmt gut hin=) Viel Erfolg!
Woher wusstest du, dass du diesen Studiengang nehmen willst? Weil ich bin mir so unsicher und will auch das studieren, was mir liegt und was zu mir passt.

Zu deiner Frage: mit meinem Freund bin ich seit 2 Jahren zusammen.

Chrissy

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16

Samstag, 25. Dezember 2010, 19:44

Sprachen, nicht schlecht...dafür muss man echt eine Begabung haben. Sprachen sind da nicht so mein Ding.

Ich habe mit Pädagogik angefangen...hab mich durchgeklickt was es alles so gibt und das hat mich am meisten angesprochen, obwohl ich das zuerst überhaupt nicht machen wollte. und nach einem Jahr habe ich mich dann für ein 2tes Studium inskribiert. Wie ich dazu gekommen bin weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur das ich dachte, dass ich dafür das kleine Latinum nachmachen muss und hab es gelassen. Als ich dann aber per Zufall erfahren habe, dass dies nicht der Fall ist, habe ich es halt mal dazu genommen. Bin echt begeistert davon. Möchte wahrscheinlich auch noch die praktische Ausbildung dazu machen. Aber mal schaun wie es in Zukunft so weiter läuft mit der Lernerei.

Schon 2 Jahre. Und hattest du damals schon die Zwänge?

Danke, hoffe dass ich Erfolg mit meiner Arbeit haben werde :)
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Kittycat

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17

Sonntag, 26. Dezember 2010, 15:54

Also ich hatte mein ganzes Leben lang immer mal wieder Zwänge. Die waren auch eine ganze Zeit lang weg, doch jetzt vor Kurzem sind sie zurückgekommen.

Ich habe auch schon einmal drüber nachgedacht, vielleicht Psychologie zu studieren, da es mich gerade wegen den Zwängen auch interessiert. Doch ich denke, dass ich mich wohl als Therapeutin nicht eignen würde..
Aber am liebsten würde ich Sprachen studieren, was ich auch höchstwahrscheinlich tun werde=)
Hast du momentan Semesterferien?

Chrissy

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18

Sonntag, 26. Dezember 2010, 19:38

Ach so ist das bei dir...d.h. als du deinen Freund kennen gelernt hast, hattest du gerade keine Zwänge?

Denk, dass das keine so gute Idee ist deshalb Psychologie zu studieren...außer dir liegt Statistik ;)

Hab grad Weihnachtsferien, eigentlich bis 10 Jänner, ich fahr aber am 30 oder 31 schon wieder in meinen Studienort. War dann lange genug daheim (seit 20.). Wenn mein Papa am 29 nicht Geburtstag hätte, dann würde ich schon morgen fahren. Aber egal, lang is ja nimma. Und ich bin e selten daheim, von dem her versuch ich die Zeit daheim so gut es geht noch zu genießen. Auch wenn ich ständig angespannt, genervt und aggressiv bin.
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Kittycat

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19

Montag, 27. Dezember 2010, 11:40

Ja, also ich muss mich demnächst bewerben und bin eigentlich der Meinung, dass außer Sprachen für mich nichts infrage kommt, da sie mir ja Spaß machen...

Darf ich fragen, welche Leistungskurse du hattest? Und wo du dich hast prüfen lassen im Abi?

Chrissy

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20

Montag, 27. Dezember 2010, 12:40

Wünsch dir für deine Bewerbungen viel Erfolg!

Ich bin aus Österreich und da haben wir so etwas wie Leistungskurse nicht.

Hattest du Zwänge, zu der Zeit als du deinen Freund kenne gelernt hast?
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