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bo

Schüler

  • »bo« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 11. Januar 2009, 18:43

Sammeln, Stapeln und Horten (Messie-Syndrom)

Diese Art der Zwangserkrankung wird meist unter der Rubrik Kontrollzwang gehandelt, da es eine Form der Kontrolle ist, alles zu sammeln und zu behalten. Man hat Angst davor, das andere Menschen etwas über einen erfahren indem sie z.B. einen Zettel finden auf dem etwas persönliches geschreiben steht und den man vor lauter "Fahrlässigkeit" weggeworfen hat. Auch haben die Betroffenen Angst, einen Fehler zu begehen indem sie z.B. etwas wegwerfen was sie später bereuen könnten bzw. noch gebrauchen könnten. Die Angst davor das jemand etwas über einen erfährt bzw. etwas persönliches findet ist jedoch am grössten und deshalb ist diese Form der Zwänge ein Kontrollzwang. Bestimmte Gegenstände werden oft jahrelang gesammelt und gehortet, auch wenn sie gar nicht gebraucht werden. Nichts kann weggeworfen werden aus Angst, es könnte irgendwann doch einmal gebraucht werden. Sammeln vermittelt das Gefühl der Kontrolle über die Umwelt und der Absicherung gegenüber der Zukunft. Die Wohnungen der Betroffenen platzen förmlich vor lauter angesammelten Gegenständen. Der Druck der Familie ist gross so wie bei den anderen Zwangskrankheiten auch.

Anlaufstelle online: Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms FEM e.V.

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