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bo

Schüler

  • »bo« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 11. Januar 2009, 18:40

Trichotillomanie (Zwanghaftes Haarausreißen)

Dies ist eine Krankheit die nicht offiziell zuden Zwangskrankheiten gezählt wird, hier aber erwähnt wird, da sie den Zwangskrankheiten ähnlich ist. Hier eine weiterführende Seite mit mehr Informationen zu dieser Krankheit: http://www.trichotillomanie.purespace.de/

Es handelt sich hierbei um sich wiederholende und unwiderstehliche Impulse, die eigenen Haare auszureißen, mit der Folge sichtbaren Haarverlustes. Es geht fast immer Unruhe oder Spannung mit dieser Störung einher. Viele Betroffene beschreiben das Haarausreißen als eine Entspannung. Hinterher, nach einer Periode des Haarausreißens, kann die Angst vor einer Glatze und das Gefühl, außer Kontrolle zu geraten, die Angst und Spannung wieder verstärken.

Viele haben die Gewohnheit nach dem Ausreißen mit dem Haar zu spielen. Manche streichen die Wurzel über die Lippen, durch den Mund oder durch die Finger. Viele beißen die Wurzel ab und einige essen das ganze Haar (Trichophagie), was in ganz seltenen Fälle zu unverdaulichen Haarknäueln im Bauch führt, die dann nur operativ entfernt werden können.

Manche Betroffenen beschreiben Haare die sich "anders fühlen", und verbringen viel Zeit damit, das richtige Haar zu finden, um es dann auszureißen. Andere suchen sich eine "bevorzugte Stelle" am Kopf (oder anderswo) zum Zupfen, die sich im Laufe der Zeit verschieben kann. Alle behaarten Körperteile, zum Beispiel, Augenwimpern, Brauen, Bart, Brust, Bein und Schamhaare können betroffen sein.

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