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bo

Schüler

  • »bo« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 11. Januar 2009, 18:37

Waschzwang / Putzzwang

Wie oben schon erwähnt hat ein Zwangsneurotiker oft das Gefühl er sei schmutzig oder schuldig. Um dieses Gefühl loszuwerden, gibt es oft nur einen Ausweg: Das Händewaschen. Sie fragen sich jetzt sicherlich: Wie kann man sich von einer Schuld mit Hilfe von Seife reinwaschen? Nun, das ist eine logische Frage. Stellen Sie sich vor, Sie können an nichts anderes mehr denken als an Ihre imaginäre Schuld, Sie werden von ihrem schlechten Gewissen förmlich zerfressen. Sie wollen es ungeschehen machen, daß Sie solche »Dinge« gedacht haben (näheres dazu zu den Zwangsgedanken). Gedanken kann man aber nicht ungeschehen machen, also wie können sie es »wegmachen«? Indem Sie sich die Hände waschen. Das klingt unlogisch bringt aber den gewünschten Effekt des sich besser fühlens. Das ganze läuft natürlich nach bestimmten Ritualen ab, wie z.B. drei mal Seife benutzen oder genau eine Minute waschen oder währenddessen an bestimmte Dinge »nicht denken«.

Andere Zwangsneurotiker wiederum wollen sich von Bakterien befreien. Sie sehen in allem um sie herum einen möglichen Krankheitsüberträger. Wer hat alles diesen Gegenstand schon berührt? Wo war dieser Gegenstand schon alles? Um möglichen Infektionen auszuweichen, waschen sich diese Menschen eben sehr sehr sehr oft die Hände. Das passiert oft sogar solange bis die Haut der Hände förmlich platzt. Viele möchten Gegenstände auch von ihrer Berührung reinigen. Das bedeutet das sie sich selbst als so schmutzig empfinden das alles, was sie berührt haben gereinigt werden muß, damit sich andere nicht darüber anstecken/infizieren. Oft herrscht hier auch die Angst vor einer Ansteckung mit AIDS vor.

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