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Sonstige Zwänge: Zwinker-Tic-Tac-Tic-Tac

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Drehmoment

unregistriert

1

Mittwoch, 9. April 2008, 23:14

Zwinker-Tic-Tac-Tic-Tac

Hallo Ihr! :)

Ich hab schon seit bestimmt über zehn Jahren einen Drang doll mit den Augen zu zwinkern und dabei immer stoßweise auszuatmen. :wand:
Nun ist meine Frage, ob man solch Tics therapieren kann und ob es was bringen würde wenn ich den Tic unterdrücke. Wird es davon vieleicht besser, so wie bei Zwängen? Die werden durchs Unterdrücken ja auch besser.
Oder was könnte ich selbst dagegen tun?
Kann es vieleicht auch sein das sowas gar kein Tic ist sondern ein Zwang? Denn wenn ich will kann ich es unterdrücken..
Meine Therapie leider beginnt erst in einigen Wochen..

Wäre sehr dankbar für Antworten *kiss*

Das Drehmoment

2

Donnerstag, 10. April 2008, 00:09

RE: Zwinker-Tic-Tac-Tic-Tac

Hallo Drehmoment!

Ich habe ein ähnliches Problem wie du. Ich muss mich ständig aufs Schlucken, Atmen und auch aufs Blinzeln konzentrieren. Wenn ich dran denke, hab ich irgendwie das Gefühl, dass diese Körperfunktionen, die eigentlich ganz automatisch und unbewusst ablaufen, eben das nicht mehr tun, sondern dass ich das bewußt machen muss, weil ich sonst ersticke oder mein Auge zu trocken wird. Ich mache grad eine Tiefenpsychologisch ausgerichtete Therapie, das heißt, mein Therapeut ist kein Spezialist auf dem Gebiet Zwangskrankheiten, aber er meinte, das wären auf jeden Fall Zwänge. Ich kann im Gegensatz zu dir diese Zwänge nicht einfach willentlich unterdrücken, da ich sonst Panik bekomme. Ich als Leihe bin der Meinung, dass man versuchen sollte, rauszufinden, was hinter den Zwänge steht, irgendein Streßfaktor, den man damit zu kompensieren versucht. Am besten fände ich eine Kombination aus Verhaltens- und Tiefenpsychologie. Eine absolute Heilmethode hab ich für mich noch nicht gefunden, aber erstens hat mir das Antidepressivum Fluoxetin geholfen und zweitens hab ich deutlich gespührt, dass meine Zwänge besser werden, wenn ich mich mehr um mich selbst kümmere und mich ernster nehme
Ich hoffe, dass du in deiner Therapie die richtige Methode für dich findest und würde mich gern noch mehr mit dir darüber unterhalten
Liebe Grüße!
Deine Diana

Drehmoment

unregistriert

3

Donnerstag, 10. April 2008, 02:00

Hallo Diana.

Danke für deine Antwort! :)
Das was du so bescheibst, hört sich auch ganz schön unangenehm an. Wie lange hast du denn deine Zwänge schon?
Ich kenne so etwas ähnliches.Ich hatte vor kurzem ganz viele Zwangs-Angstgedanken. Einer beinhaltete die Angst nicht mehr aufhören zu können auf mein Blinzeln und meine Atmung zu achten. Doch durch diese Angst konnte ich natürlich erst recht nicht mehr aufhören darauf zu achten.Man kann sich ja nicht zwingen an etwas NICHT zu denken.
Eigendlich beinhalteten alle meine Zwangsgedanken die Angst etwas ständig und für immer denken zu müssen.(Immer denselben Gedanken,oder eine Melodie) :(
Aber ich nehm jetzt deswegen seit 8 Monaten Paroxetin(SSRI-Hemmer)und es hat mir erstmal aus diesem Gedankenteufelskreis geholfen. und jetzt habe ich kaum noch Zwangsgedanken. Aber meine Blinzeltic-zwang ist ziemlich stark in letzter Zeit.
Das nervt höllisch!
Auf meine Therapie warte ich jetzt schon mindestens drei Monate. Hoffendlich wird die etwas bringen. Die Therapeuten dort sind auf Zwänge spezialisiert, deshalb hoffe ich, das ich auch wirklich Zwänge habe und nicht irgendetwas anderes.

Wie sehr helfen dir deine Medikamente? Und weißt du ob bei denen auch Absetzprobleme auftreten? Denn ich überleg manchmal vieleicht zu wechseln,da Paroxetin ja so schwer ist abzusetzen..
Mußt du deine Zwang eigendlich die ganze Zeit ausführen?

Ich finde übrigens Sauna hilft ganz gut bei Psychischer Belastung.
Würde mich auch sehr freuen mich mit dir ein bisschen auszutauschen. :]

Das Drehmoment

nachtwens

unregistriert

4

Donnerstag, 10. April 2008, 10:40

Huhu,

Ich hatte als Kind auch diesen Zwinker-Tick.

Bei mir ist das aber irgendwann von alleine wieder weggegangen.

Bist Du vielleicht Brillenträgerin? Bei mir fing das nämlich an, als ich eine Brille bekam!


LG nachti

5

Donnerstag, 10. April 2008, 13:50

Hey, ich hatte solche Ticks auch ständig. Als ich kleiner war. Dieses Jahr hatte ich einen Tick, dass ich mein Bein ständig bewegen musste. Aber das war kein so großes Problem. Einfach drauf konzentrieren, dass man es nicht mehr macht und dann klappte das immer bei mir.

Drehmoment

unregistriert

6

Donnerstag, 10. April 2008, 22:59

Antwort

Danke für eure Antworten.

Nee ich trage keine Brille. Als Kind hab ich aber eine getragen. Meine Augen sind aber soweit wieder besser geworden , so daß ich keine mehr brauche.
Aber irgendwie haben alle meine Bewegungszwänge mit den Augen zu tun.
Früher mußte ich sogar alle fünf Minuten mit den Fingern meinen Blick "abschneiden", damit er sich nicht irgendwo verfängt... :tocktock: :prust:

Na ich werd auf jeden Fall mal veruchen das Zwinker weiter zu unterdrücken...

Wie haben sich bei euch die Tics angefühlt. Konntet ihr sie auch unterdrücken?
Und war das bei euch auch wie ein unheimlich starker innerlicher Drang den Tic auszuführen?

Das Drehmoment

7

Freitag, 11. April 2008, 00:40

Denken... Nicht denken...

Hallo Drehmoment!

Danke für deine Antwort!
Ja, genau das ist auch mein Problem, dass ich dauernd Angst habe, etwas ewig denken zu müssen, Dinge, Lieder, Sätze, Gedichte....das kann einen wirklich fertig machen.
Das Fluoxetin hat mir tatsächlich ganz gut geholfen. Ich nehme es jetzt allerdings seit 7 Jahren, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, es abzusetzen, hatte ich einen ganz krassen Rückfall. Manchmal denke, ich, ich komme von dem Zeug nie mehr los... :( Mein Bruder nimmt auch Paroxetin wegen seinem Waschzwang. Aber er hat noch nicht wirklich versucht, es abzusetzen.
Sauna hat mir übrigens auch gut getan. Zumindest konnte ich da etwas entspannen und danach besser schlafen.

So, dann hoffentlich bis bald!

Schlaf gut! :]
Deine Diana

8

Freitag, 11. April 2008, 06:48

Die Tics die ich als Kind hatte, waren wie ein innerlicher Drang und ich konnte sie sehr schwer unterdrücken. Sie verschwanden von alleine, aber nach einer Zeit kamen ein neuer Tic.

Die Tics heute kann ich besser kontrollieren. Sie funktionieren, ohne dass ich daran denke. Demnach bekomme ich sie mit ein wenig Konzentration gut in den Griff. Ich denke, dass es daran liegt, weil meine Angst ein wenig abgenommen hat und ich heute endlich mit solchen Dingen im Reinen bin.

9

Samstag, 12. April 2008, 16:01

Hallo,

auch ich hatte eine Zeit lang diesen Zwinkerzwang und es war echt total schlimm, am schlimmsten war, dass ich auch von den Leuten drauf angesprochen wurde.

Zum Glück ist es aber wieder vergangen bei mir und bei dir kann das auch so sein.

Kopf hoch, auch wenns nicht leicht ist

Gruß Looney

lämmli

unregistriert

10

Samstag, 12. April 2008, 16:54

Ich hatte auch schon mal Tics, die sind irgendwann verschwunden. Ich habe selber damals allerdings gar nicht gemerkt, dass ich welche hatte. Ich habe immer besonders, wenn ich mir unsicher wurde ein "Mhmm" von mir gegeben und bin da oft drauf angesprochen worden und konnte das gar nicht steuern, weil ich es selber auch nicht bemerkt hatte und dann meinten die Leute immer.. Jetzt da war es wieder.... Irgendwann war es weg.

Nachdem ich dann anfangs Methylphendidat nahm kamen auch wieder leichte Tics dazu, "räuspern und auf die Lippe beißen" Das war aber auch schnell wieder weg..

Tja, so ticen wir eben manchmal auch...

Drehmoment

unregistriert

11

Sonntag, 13. April 2008, 01:31

Hey Diana! :))

Sind von Fluoxetin deine Zwangsgedanken eigendlich komplett weggegangen?
Meine sind von Paroxetin jetzt fast weg. Ich denke mal wenn meine Therapie beginnt werde ich auch mal versuchen das Paroxetin abzusetzen.. Hoffentlich bekomme ich dann nicht auch einen Rückfall. Wie schnell kam der bei dir eigendlich? Gleich nachdem du das Medikament nicht mehr genommen hast? Oder dauerte das ein bisschen?
Ich hab auch überhaupt keine Lust von Paroxetin abhängig zu sein.. :(
Inwiefern hilft dir deine Therapie? Hast du schon mal Verhaltenstherapie gemacht?

Bei mir war mein Zwangsgedanke"immer dasselbe denken zu müssen"anfangs so stark, daß ich über zwei Monate ungelogen ohne (!) Unterbrechung ein und den selben Gedanken denken mußte! Begleitet von Panikattacken.
Bis ich dann Paroxetin bekam..Es ist wirklich die Hölle.
Ist es bei dir auch so, das du ununterbrochen daß selbe denken mußt, oder vergisst du den Gedanken auch mal?

Ganz liebe Grüße
Das Drehmoment

12

Dienstag, 15. April 2008, 23:00

Wenn man das Denken nur abstellen könnte!

Hallo Drehmoment!

Danke für deine Antwort! Also, mit dem Fluoxetin sind meine Gedankenzwänge nicht wirklich ganz weggegangen. Aber wo ich in schlechten Phasen wie du ununterbrochen, mit vielleicht mal 30 Sekunden Pause, wenn ich abgelenkt werde, ans Schlucken, Zwinkern, Atmen etc denken musste, sind es jetzt nur ein paar Mal am Tag und ich kann mich meistens schnell ablenken. (Hatte auch schon einige wenige völlig zwangsfreie Tage! :D Allerdings bin ich dann immer fürchterlich erschrocken, wenn mir durch irgendeinen blöden Zufall die Zwänge wieder eingefallen sind. Hab immer Angst, dass es von einem Moment auf den anderen wieder los geht. Und ich habe eben noch kein Mittel gefunden, das mich sicher aus dem Gedankenkreis rausholt. Man kann sich ja leider nicht verbieten, an was zu denken :wand: )
Also, die Rückfälle kamen bei mir immer so nach 2 Monaten. Das ist aber speziell bei diesem Medikament. Bei Paroxetin würdest du das glaub ich schon nach knapp einer Woche merken. Hat zumindest mein Bruder erzählt, als er mal einige Tag vergessen hatte, das Zeug zu nehmen.
Meine Therapie hilft mir, mit meinen Aggressionen und meinen allgemeinen Ängsten (Verlustangst, Angst im Studium zu versagen, Angst allein zu sein....) besser fertig zu werden. Denn die Zwänge werden immer stärker, wenn es mir allgemein schlecht geht. Das ist halt meine "Methode". Wenn der Druck von außen so groß wird, dann schaff ich mir halt meine eigene viel größere Bedrohung (Schlucken, Angst zu ersticken). Die Folge davon ist, dass mir alle anderen Ängste neben diesen Panikschüben total banal erscheinen. Das alles läuft natürlich unbewußt ab, aber ich bin mir mittlerweilen ziemlich sicher, dass das halt meine persönliche Art ist, mit Streß umzugehen. Wenn ich meine Aggressionen nicht leben kann (ich fress halt immer alles in mich rein) dann richten sich die Aggressionen eben gegen mich selbst. Hast du das bei dir auch schon beobachtet, dass die Zwänge bei Streß oder so größer werden?
Sodele, jetzt hab ich dich ganz schön zugetextet.
Ich wünsch dir ne schöne Woche!
Bis bald!
Liebe Grüße
Diana

Drehmoment

unregistriert

13

Montag, 21. April 2008, 08:21

Hey Diana.

Tut mir leid, daß ich jetzt erst antworte. Hatte leider keine Zeit zum schreiben.
Es tut echt total gut zu lesen, daß ich nicht allein bin mit meinem "StändigdasSelbedenken"-Zwang.. :))
Bei mir ist es auch ähnlich, daß mir mindestens zwei- bis dreimal am Tag mit einem Schreck der Gedanke wieder einfallt 8o, aber nach kürzester Zeit habe ich ihn dann wieder vergessen.
Trotzdem habe ich solche Angst davor, daß es mich irgendwann wieder "erwischt", und ich den Gedanken nicht mehr vergessen kann. Das wäre wirklich die totale Hölle.
Denn man kann ja nicht den Gedanken einfach ignorieren, sondern die gesammte Gedankenwelt dreht sich dann um ihn, und man ist ständig am Grübeln wie man denn jetzt mit dem Gedanken umgeht..und die Gedanken fangen dann an sich ständig im Kreis zu drehen..
Bei mir ist es auch so wie bein dir, daß die Zwänge(hauptsächlich meine Tics) schlimmer werden wenn ich gestresst bin. Auch sobald ich irgendetwas Aufputschendes zu mir nehme (Kaffee, RedBull..) merke ich sofort dieses "ZwänglerGefühl" in mir hochsteigen und ich bin dann nur noch am "Ticen" und"Ausgleichen"( ich habe auch noch nen Symetriezwang) und Grübeln.. :wand:.
Das klingt interessant was du schreibst darüber daß du den Zwang unterbewusst nutzt um dir eine noch großere Bedrohung zu schaffen, damit alles andere nicht so schlimm erscheint. Wie stark sind denn deine Zwänge noch da wenn du mal keinen Stress oder Druck hast?

Bei mir weiß ich zwar nicht was der Grund für meine Zwänge ist, aber ich könnte mir vorstellen, daß sie zur Zeit so stark geworden sind, um mich regelrecht zu zwingen mein Leben zu ändern. Denn ich habe vorher sehr ungesund gelebt.(viel gefeiert,Drogen genommen, Nächtelang wach gewesen..)
Außerdem ist mein Kopf sehr Hyperaktiv, deshalb braucht er irgendwie ständig was zu tun und mein Gegrübel ist dann vieleicht das Ventil..
Naja..Das Gute ist, daß meine Therapie jetzt endlich am Mittwoch beginnt! :]
Hoffe ich kann mich dann auch richtig ausdrücken, da bei mir doch irgendwie alles ganzschön verworren und kompliziert ist.. ?(

Mußt du wärend deiner Therapie deine Medis eigendlich runterdosiern? Denn wenn es einem "zu gut geht" von den Medis wärend der Therapie kann man dann eigendlich noch richtig therapieren?
Davor hätte ich ein wenig Angst..

Na gut. Jetzt hab ich ganz schön viel geschrieben.

Liebe Grüße
Hoffe bis bald

Das Drehmoment

14

Sonntag, 4. Mai 2008, 10:01

hallo drehmoment und alle anderen,

ich habe dein post über google gefunden. als ich es begann zu lesen, musste ich kurz überlegen, ob dies nicht ein post von mir irgendwann mal war ;)
mir geht es nämlich genau so bezüglich des zwinker tics und dem dabei stossweise ausatmen. es schwirrt auch ständig in meinem kopf rum, so dass es quasi unmöglich ist, damit aufzuhören. früher gab es mal momente, in denen ich es durch ablenkung "vergessen" hatte, aber inzwischen kann ich mich glaube nicht erinnern, wann es mal für kurze zeit verschwunden war.

im moment ist es bei mir mal wieder richtig schlimm, daher habe ich mich im netz nach infos umgeschaut. bei mir begann das ganze (mit verschiedenen tics) als kind, war jedoch irgendwann in der pubertät verschwunden. mitte 20 ging es dann erneut mit dem vermehrten blinzeln los. inzwsichen sind es schon 5-6 jahre, in denen ich damit lebe. phaseweise mal mehr und mal weniger. im moment halt wieder sehr stark. bei stress tritt es verstärkt auf, aber dieser lässt sich eben im berufsleben nicht vermeiden. ebenso wird es stärker wenn ich müde bin. meine augen sind dann so schwer und brennen, dass das ganze noch mehr gefördert wird.

ich war deswegen noch nie bei einem arzt, spiele aber inzwischen mit dem gedanken, mal einen aufzusuchen. wüsste aber so auf anhieb gar nicht, zu welchem. du hattest was von therapie geschrieben. was ist denn das genau für eine? und was genau bringen die tabletten?

nun gut, dies soll es von mir erst einmal gewesen sein.

viele grüsse
blincy

dumdidum

unregistriert

15

Sonntag, 4. Mai 2008, 15:40

Das mit dem zwinkern kenn ich auch...bei mir ist das so beim türen schließen:

Zuerst stoßartig ein- und ausatmen und beim ausatmen zweimal zwinkern bis die tür nur noch einen kleinen spalt breit offen ist und dann langsam einatmen, dabei einmal zwinkern und tür schließen.

Das hab ich mir mit der zeit so angewöhnt und bemerk es selbst gar nicht mehr :tocktock:

Drehmoment

unregistriert

16

Mittwoch, 7. Mai 2008, 22:40

Hallo Blinky! :)

Tut mir leid, daß ich jetzt erst antworte, aber ich war verreist.
Das klingt bei dir ja wirklich genauso wie bei mir.
Die Therapie die ich jetzt beginne ist hauptsächlich wegen meinen Zwangsgedanken.
Also weiß ich noch nicht ob da auch meine Tics behandelt werden.
Ich bin mir auch noch nicht sicher ob mein Zwinkern ein Tic oder ein Zwang ist.. Denn Zwänge könnte man ja noch mit Therapie behandeln, bei Tics helfen glaub ich eher nur Medikamente,..bin mir da aber nicht so sicher..

Wie fühlt sich das bei dir denn an? Hast du einen inneren Drang zu Blinzeln, und kannst du das Blinzeln auch unterdrücken wenn du willst?
Ich würde dir empfehlen mal zu einem Psychiater zu gehen, der dich vieleicht beraten kann was es für Therapiemöglichkeiten gibt.
Bei mir ist der Zwinkertic zur Zeit zum Glück wieder besser geworden, da ich jetzt immer früh ins Bett gehe, und mir wieder einen gesunden Schlafrythmus angewohnt habe. Das macht ,finde ich, schon viel aus.
Denn wenn ich ausgeruht und Stressfrei bin, ist der "Ticdrang" echt erträglich.
Die Medis die ich nehme helfen bei meinen Tics eigendlich wenig, die helfen aber gut gegen meine Zwangsgedanken.(Das sind SSri-Hemmer)
Ich glaub bei Tics helfen andere Medikamente.
Aber geh doch mal damit zum Psychiater.Denn das Zwinker kann echt belastend sein. Und das muß man sich ja nicht antun, wenn es Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Ich wünsch die da auf jeden Fall gute Besserung *kiss*
Bis bald

Das Drehmoment

17

Freitag, 9. Mai 2008, 12:22

hallo drehmoment,

danke für deine antwort.
kann ich gar nicht so genau sagen, wie sich das anfühlt. unterdrücken kann ich es kurz, aber nicht allzu lange, irgendwann geht es von ganz alleine. und dann irgendwie auch kurz ganz oft, um quasi den angestauten druck vom unterdrücken abzubauen. das mit dem stossweise ausatmen hab ich auch meist dann, wenn das zwinkern richtig stark ist.
bei mir ist es auch so, dass wenn ich ausgeruht und stressfrei bin, es wesentlich erträglicher ist. auch ist es zu hause weniger schlimm als in der öffentlichkeit.

das mit dem arzt sollte ich wohl wirklich mal angehen. werd mich mal schlau machen, was bei mir in der nähe für optionen gibt.

gruss
blinky :silly:

Topspin

unregistriert

18

Freitag, 25. Juli 2008, 00:01

ja das mit dem augenzwinkern kenn ich auch. ich erwische mich auch ständig dabei, zwanghaft mit den augen zu zwinkern und dabei das auch noch auszugleichen :tocktock: erst mit dem linken auge, dann muss das ausgeglichen werden also mit dem rechten auge zwinkern usw. mal ist es stärker und mal schwächer. zudem wurde ich auch schon von leuten drauf angesprochen ob mir was ins auge geflogen wär, dann denk ich mir auch wie bescheuert das aussehen muss. ich habe dann versucht krampfhaft zu denken, dass ich bereits ausgeglichen habe aber das klappt nur langsam. nur das mit dem stoßweise ausatmen kam bei mir bis jetzt noch nicht vor. und komischerweise gibt es zeiten da zwinker ich gar nicht, scheine das zu vergessen und irgendwann fängt es wieder an, ich kann das dann nur schwer steuern.

Drehmoment

unregistriert

19

Freitag, 25. Juli 2008, 17:55

Zitat

und dabei das auch noch auszugleichen erst mit dem linken auge, dann muss das ausgeglichen werden also mit dem rechten auge zwinkern usw.


Ganz genau das hab ich auch! Ich muß auch viel an meinem Körper ausgleichen, aber meistens mit den Augen.
Mit den Augen haben meine Zwänge auch überhaupt erst begonnen.

Wie lange hast du das schon?

Gruß
Drehmoment

20

Dienstag, 5. August 2008, 23:49

Wie läufts in der Therapie?

Hallo Drehmoment!

War jetzt länger nicht mehr auf dem Forum, da es mir in letzter Zeit wieder bedeutend besser ging (Ganz weg waren die Zwänge natürlich nicht, aber echt ertragbar... :)) und ich mit meiner Abschlussarbeit für die Uni viel um die Ohren hatte. Aber jetzt war ich doch mal wieder neugierig, wie es euch so geht.
Was läufts in deiner Therapie? Hast du das Gefühl richtig, verstanden zu werden? Und was bekommst du so als Ratschlag? Weil mit dem Blinzeln kann man ja nicht einfach so aufhören und mit den Gedanken sowieso nicht... darüber haben wir uns ja schon ausführlich ausgetauscht. Bin dankbar für jede Anregung
Schönen Abend noch an alle!

Grüßle Diana