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Sonst. Psych. Erkrankungen: magersucht und wasch und putzzwang

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chrissi

unregistriert

1

Montag, 31. März 2008, 14:53

magersucht und wasch und putzzwang

Hallo ihr lieben!
gibt es jemand da draussen der auch wie ich an magersucht und wasch und putzzwang leidet?. es würde mich interressieren wie es bei euch zusammenhängt? ich selbst binseit 10 jahren magersüchtig und seit etwa 4 jahren zwanghaft. bitte meldet euch, fühle mich mit meiner symptomatik etwas einsam!!
liebe grüße chrissi

Sandrina

unregistriert

2

Montag, 31. März 2008, 20:44

HAllo und HERZLICH WILLKOMMEN IM FPRUM... Ich selber leider zwar an Wasch und auch in bestimmten Dingen an Putzzwang, habe allerdings keine Magersucht.... Aber ich bin mir sicher du wirst hier ganz viele Gleichgesinnte treffen, diedich verstehen und aufmuntern können :-)

anorexie81

unregistriert

3

Dienstag, 1. April 2008, 20:07

Hallo chrissi...:-)

Also ich hatte schon mehrmals Magersucht und bei der letzten Magersucht im Jahre 2001 hat sich dann der Zwang entwickelt. Und diesen habe ich nun seit dieser Zeit. Mein Gewicht spielt im Moment auch wieder verrückt, nehmer wieder ab und das, obwohl ich esse. Darf ich fragen, wieviel du wiegst?
Hast du denn schon Therapien gemacht?

Lg, Nancy...:-)

little-star

unregistriert

4

Dienstag, 1. April 2008, 21:12

hi!

ich leide auch unter einem wasch- und putzzwang. desweiteren habe ich zwar nicht magersucht, aber a-typische bulimie.

eigentlich hat beides so ziemlich zur gleichen zeit angefangen (vor 6 jahren), wobei sich die essstörung (und die erste extreme abnahme) erst 2 jahre später richtig gezeigt hat.

ich kann dazu nur sagen, dass es wohl nicht untypisch für essgestörte ist auch unter einem zwang zu leiden.

bei mir ist allerdings der waschzwang ausgeprägter bzw. darunter leide ich subjektiv betrachtet mehr. wie ist es bei euch, chrissi und anorexie81?

lg, little-star

chrissi

unregistriert

5

Dienstag, 1. April 2008, 22:17

hallo little- star!
schön, dass du mir schreibst. jetzt fühl ich mich gleich nicht mehr so abnormal.
bei mir ist es ähnlich wie bei dir. unter dem wasch und putzzwang leide ich auch deutlich mehr. ich hab zwar extremes untergewicht, aber darunter leide ich nicht so sehr. hab eigentlich kaum körperliche beschwerden. die ständigen gedanken an essen und nicht essen sind lang nicht so zermürbend wie die gedanken bin ich sauber oder nicht. an welchem problem versuchst du eher zu arbeiten. kannst du gegen beides ankämpfen? wenn ja wie?
suche tipps wie ich aus dem waschkreislauf ausbrechen kann !!!!!!
Verzweifelte grüße
chrissi

little-star

unregistriert

6

Mittwoch, 2. April 2008, 21:59

hey chrissi!

gegen den zwang habe ich noch nie so richtig versucht anzukämpfen...ich war zwar schon in kliniken (allerdings unfreiwillig-zwangseinweisung mit 13) und habe ambulante therapie gemacht, aber irgendwie nie hilfestellung bekommen und allein trau ich mich da nicht ran. wenn ich nur darüber nachdenke was zu verändern/dem zwang mal nicht nachzugeben, krieg ich total panik.

ein gesundes essverhalten zu bekommen hab ich allerdings schon ein paar mal versucht, bin aber jedesmal dran gescheitert. nicht nur dass ich es einfach nicht hinkriege normal zu essen, ich kann auch ne gewichtszunahme nicht akzeptieren.

zurzeit weiß ich gar nicht gegeen was und ob überhaupt ich ankämpfen soll. mein ausrede ist immer, dass ich keine zeit für ne therapie habe. obwohl ich arbeitslos bin, was ich aber nicht bleiben will. wenn ich in die zukunft blicken könnte und wüsste, dass ich in ein paar monaten immer noch keinen job habe, würd ich ne therapie machen. ich glaube für mich käme nur noch klinik in frage (eine gute), da ich ja eigtl eh der meinung bin den zwang nie mehr loswerden zu können und ne ambulante therapie für absolut sinnlos halte (habe nicht erst eine gemacht, viele monate sogar 2 gleichzeitig).

also tipps kann ich dir leider nicht geben wie man dem waschkreislauf ausbrechen kann :-(
bei mir kommt fast täglich was neues dazu, ne neue einschränlung.

du bist ja grad in therapie. was machst du für eine (verhaltens-, gesprächs-, hypnose- und was weiß ich was es da sonst noch so gibt). hast du schon fortschritte erzielen können? wenn ja, WIE? und machst du nur wegen den zwängen die therapie oder auch wegen der essstörung?

lg

chrissi

unregistriert

7

Mittwoch, 2. April 2008, 22:57

hallo little star!
also ich mach ne verhaltenstherapie, auch wegen der magersucht. außerdem hab ich wöchentlich ernährungsberatung. das hilft echt !!!!
im gegensatz zu dir vertret ich eher die meining, dass kliniken nicht den erfolg bringen, den man sich erhofft. dort lebt man wie auf einer insewl. es geht einem relativ gut, kann normaler essen, weniger waschen. aber kaum ist man wieder im gewohnten umfeld fällt man, bzw. ich jedenfalls in alte muster zurück!

ich denke jedoch, dass du auf jedenfall eine therapie versuchen solltest. vielleicht hast du bisher noch nicht den richtigen therapeuten, bzw. therapieform für dich gefunden. gib die suche nicht so schnell auf !!!
lg chrissi

chrissi

unregistriert

8

Mittwoch, 2. April 2008, 23:01

Hallo nancy!
also ich hab schon zig therapien gemacht. egal ob ambulant oder in kliniken. und du??? zur zeit wiege ich 39 kilo. ich bin 1.70 groß. und du???
LG
CHRISSI

little-star

unregistriert

9

Donnerstag, 3. April 2008, 00:09

ja, mit dem was du über kliniken schreibst hast du imho schon recht..ich sah/sehe das ja auch so, aber ich denk mir mittlerweile, dass ich was richtig intesnsives machen müsste und nicht nur 1-2 mal pro woche in eine therapiesitzung gehen.

hmm...obwohl man hat in ner klinik ja auch nicht öfters therapie mit seinem psychodoc.

ach weißt du ich bin mir da so unsicher was therapie angeht. und wie soll man überhaupt den richtigen therapeut finden? ständig wechseln ist doch auch blöd irgendwie.

ernährungsberatung ist bestimmt gut. für mich wär das aber auch nix. ich weiß soviel von ernährung, ich könnte andere beraten ^^ liegt u.a. auch daran, dass ich ein halbes jahr in ner berufsfachschule für diätetik war, weil ich diätassistentin werden wollte.

ich wünsch dir viel glück, dass dus schaffst deine krankheiten zu besiegen oder zumindest besser damit leben zu können :)

anorexie81

unregistriert

10

Donnerstag, 3. April 2008, 20:14

Hallo chrissie...:-)

Also da wiegst du ja wirklich echt wenig. Ich wiege im moment 45 kg bei einer grösse von 1,67 m. Habe in der letzten zeit wieder abgenommen, vorher waren es immer so um die 47 kg. Habe jetzt wieder angst, dass das gewicht weniger wird und ich auch wieder in die magersucht rutsche, denn ich weiss genaus, dass ich es nochmal nicht überleben würde. Im jahre 2001 hatte ich nur noch 26 kg und damals hat sich auch der zwang entwickelt und wahrscheinlich wusste ich eben, der körper oder die seele, dass ich das nicht noch einmal schaffen würde und deshalb gabt es die syptomverschiebung.

Ich hatte damals auch mehere therapien gemacht und es ging alles nur schleppend voran.
Naja, un dwegen den zwängen werde ich jetzt auch in eine klinik gehen. Ich möchte doch einfach nur ein "normales" leben führen und meine träume verwirklichen können.

Lg, Nancy...:-)