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Donnerstag, 16. August 2007, 01:32

Freund mit Zwangsgedanken

Hallo ihr alle,

ich bin gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin darüber ehrlich gesagt sehr froh.

Mein Freund leidet seit gut einem Jahr unter agressiven zwangsgedanken, die sich hauptsächlich darin äußern, dass er Deutschland nicht verlassen kann, da er denkt, dass er jeden Zollbeamten ( sei einer da oder -wie bei Italien- auch nicht) verletzten wird.

Seit einem guten halben Jahr befindet er sich nun in ambulanter Therapie- medikamentös- und seit ca. 4 Wochen auch in einer verhaltenstherapie. Mein Problem- wenn man es denn als solches bezeichnen kann- ist, dass ich das Gefühl habe, seine Krankheit verbessert sich nicht. Aber mal so überhaupt nicht!

Sicherlich kann man jetzt sagen, gut es ist ja nicht so schlimm, wenn er das Land nicht verlassen kann, also auch nie in den Uralub fahren kann. Sicherlich, es gibt schlimmeres, dennoch empfinde ich diese Einschränkung als sehr beträchtlich.

Meine Frage wäre jetzt, gibt es eine halbwegs reelle Chance, dass sich sein Zwang jemals wieder legt und, wie soll ich "richtig" handel? Also, soll ich ihn darin unterstüzen oder ihm immer wieder vor Augen führen, dass es Unsinn ist, was er denkt/sagt/macht?

danke schon mal im Vorraus!
Viele liebe Grüße
Tara

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Donnerstag, 16. August 2007, 18:58

Hallo Tara
Schön das du dir Gedanken machst wie du deinen Freund unterstützen kannst. Leider gibt es da keine pauschale Antwort. Die Krankheit verhält sich bei jedem anders.
Was du auf jeden Fall mitbringen solltest ist Gedult. Eine psychische Erkrankung bedarf oft Jahre, bevor es besser geht. Das hängt von den Umständen und der Tiefe der KRankheit ab.

liebe Grüße