Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zwangserkrankungen.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 24. Juli 2007, 16:23

Zwanghaftes Fragen bei meiner Tochter (10)

Hallo "Experten",

kennt jemand einen "Fragezwang"? Meine Tochter fragt den ganzen Tag lang, ob ihre Handlungen und Gedanken in Ordnung sind. Man muss alles hundertmal ihr bestätigen, dass es okay ist, dass es nicht schlimm ist, dass es egal ist usw. Wenn man nicht antwortet, weint sie. Es ist so eine Qual! Es hat schleichend angefangen und jetzt spricht sie fast keinen normalen Satz mehr (mit uns). Andere Zwänge hat sie aber (hoffentlich) nicht.

Alle therapeutischen Einrichtungen in München sind überlastet, man muss monatelang auf einen Termin warten. Wie sollen wir uns denn inzwischen verhalten, um ihr zu helfen und nichts zu verschlimmern?

Weiss jemand Rat?

Jo

Anfänger

  • »Jo« ist männlich

Beiträge: 31

Zwangssymptome: Kontroll-; Gedanken

Medikament / Dosis: keine

Status: Betroffene/r

Wohnort: Hessen

Beruf: Techn. Angestellter

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 24. Juli 2007, 16:43

RE: Zwanghaftes Fragen bei meiner Tochter (10)

Hallo Carine,
was du von deiner Tocher schreibst ist ein typischer Fragezwang. Das Grundmuster der Zwangsstörung ist genau das Gefühl "Es ist was nicht in Ordnung". Die Zwangshandlung, (bei deiner Tochter das Fragen) soll das Gefühl "Alles in Ordnung" wieder bringen. Tragisch das die kleine es schon so früh erwischt hat. Vielleicht kann die DGZ die weiterhelfen bzgl Therapie. Da kannst du auch anrufen. Schau mal unter www.zwaenge.de Vielleicht kannst du dir auch ein Buch besorgen z.B:

Zwänge bei Kindern und Jugendlichen. Ein Ratgeber für Kinder und Jugendliche, Eltern und Therapeuten (Broschiert)
von Sigrun Schmidt-Traub (Autor), Sigrun Schmidt- Traub (Autor)

Zwänge bei Kindern und Jugendlichen (Taschenbuch)
von Christoph Wewetzer (Autor)

Gruß Jo
Macht zu haben, bedeutet nicht, Recht zu haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jo« (24. Juli 2007, 16:58)


renelovesvany

unregistriert

3

Dienstag, 24. Juli 2007, 18:09

carine, darf ich fragen, wie alt deine tochter ist?

renelovesvany

unregistriert

4

Dienstag, 24. Juli 2007, 18:13

uuups.. jetzt sah ich es. 10.


ja, in dem alter würde ich das doch mal abchecken lassen. den rat dafür gibt es leider nicht. für mich hört es sich an, als würde deine tochter einen extremen wissensdurst haben, den sie im moment dadurch befriedigt, viel nachzufragen.

was sind denn die interessen deiner tochter? hat sie etwas, indem sie besonders aufgeht?


fördere sie in dieser richtung, um ihrer geistige "ausgefülltheit" zu unterstützen.


ich würde dir einen kinder und jugendpsychotherapeuten empfehlen. diese haben oft eine besondere art, mit den kindern umzugehen. adressen über geeignete therapeuten bekommst du ohne probleme bei deiner krankenkasse.

ein kleiner tipp. frag den therapeuten, ob er schon zwangsstörungen und -symptome behandelt hat. ist immer von vorteil.



viele liebe grüße


rene

Pit-2001

unregistriert

5

Dienstag, 24. Juli 2007, 18:15

RE: Zwanghaftes Fragen bei meiner Tochter (10)

Hallo, was Jo schreibt ist eine gute Basis, was zu tun.

Da ich ja solche Gefühle auch kenne, würde ich versuchen meinem Kind wie folgt zu begegnen.

1.) Viele Gespräche auch über die Gefühle des Kindes, was steckt hinter den Fragezwängen. Das aber nicht aus Ausfragestunde, sondern lieb im Arm mit der Absicht, es reden zu lassen, es kennen zu lernen.
Allein das könnte beruhigend wirken (ich komm mir nur blöd vor, das Eltern vorzuschlagen, die das wohl viel besser können, als ich es heir herstammle).

2.) Mit der Zeit mit dem Kind überlegen, wo man antwortet und wo man Grenzen steckt. In der zeit, wo solche Grenzen eingehalten werden, nah bei dem Kind sein, ihm eure Liebe bestätigen und es im Sinne des Worte auch "festhalten", wobei halten, das wichtige Wort ist.

Man könnte dem Kind durch Worte, aber vor allem durch die Art des Unmgangs mit ihm l e r n e n, dass es sich darauf verlassen kann, dass ihr als Eltern euch von euch aus um es kümmert, dass es nciht alles erfragen muss. Aber leere beschwichtignede Worte helfen da allein nichts.

Viel Glück bei all dem, was ihr so in Erfahrung bringt und umsetzen könnt.
Pit

6

Mittwoch, 25. Juli 2007, 09:14

Herzlichen Dank für Eure Antworten!

So habe ich das Gefühl, dass wir schon ziemlich richtig mit dem ganzen umgegangen sind. Problem ist bloß, dass ich manchmal so erschöpft bin, dass ich einfach nicht mehr kann, und dann wird es schwierig.

Auf einen Termin beim Psychiater / Therapeuten muss man hier in München mehrere Monate warten, deswegen ist es so wichtig, dass wir gute Verhaltenstips bekommen.

Ich habe gelesen, dass man die Zwangshandlung boykottieren soll, das würde heißen, nicht mehr antworten, (natürlich in Liebe, nicht bösartig!) auch wenn es zu Tränen kommt. Wann und wie ist das sinnvoll?

Gruß,
Carine

renelovesvany

unregistriert

7

Mittwoch, 25. Juli 2007, 11:26

ja carrie! nur so kann sich deine tochter daran gewöhnen, mit dem gefühl umzugehen, nicht mehr so viel fragen zu müssen. das wird hart, aber die tränen lohnen sich!


versuch, ihr ersatz zu schaffen, ihr liebgewonnene tätigkeiten zu fördern.


weiterhelfen kann dir, wenn du zum beispiel nicht mehr weiter weisst, der sozialpsychiatrische dienst deiner stadt. steht im telefonbuch.

die menschen dort sind schweigepflichtig, kennen sich gut mit diesen dingen aus und wissen für dich die geeigneten kontakte...


alles gute


renelovesvany

Pit-2001

unregistriert

8

Mittwoch, 25. Juli 2007, 15:37

An Carine

Liebe Carine,

das Unterbrechen der Zwangshandlung wird vom Zwangskranken als ein feindlicher Angriff auf ihn gewertet. Es gehört überviel dazu, da drüber zu stehen und zu begreifen, was der Stopper will.

All zu oft, wird dieser Rat, der eigentlich nur für Verhaltenstherapeuten galt von Laien angewandt, ist ja auch soooooo praktisch, dann hat man seine Ruhe!!!!!

Wie jedes Kind braucht ein Zwängler, der ja oft im Stadium eines Kindes ist, Halt, er sehnt sich sogar danach. Das stimmt schon.

Doch niemand, der sich nicht verstanden fühlt und sich selbst versteht wird einen solchen Zugriff mögen.

An sein innerstes, lässt man Leute, denen man vertraut und Leute, die (ich meine jetzt nicht mal dich) jemandes gröte Angst unterbrechen und sagen, das hab ich mal wo gelesen, sind die Leute, die die inneren Traumata von Erkrankten verstärken, denn oft sind irgendwann im frühen Leben solcher Kranker seine Gefühle so unterbrochen worden oder herabgesetzt worden. Dies würde damit nur fortgesetzt, es würden neue Traumata entstehen. Deswegen H A S S E ich diese Ratschläge!!!!!!

Als erstes solltest du Liebe geben,
dann den Wunsch, den Kranken in all seinen pathologischen Gedanken zu verstehen, mit ihm zu gehen in seine Gebäude.
Später gilt es, die Ursachen für alles aufzudecken, sie dem Kanken verständlich zu machen
und dann immer wieder anzuklopfen, ob er nicht auch den Wunsch hat, sich mehr mit den Ursachen zu beschäftigen und deren Heilung als mit dem perversen Pflaster Zwänge. Hier gilt es dann Unterstützung anzubieten, verhaltenstherapeutsiche Grenzen gemeinsam zu sezten und dann auch mal mit Härte durchzusetzen, aber immer unter dem Motto Ausnahmen bestätigen die Regel. Niemand soll zerbrochen werden.

Immer wieder neu aufstehenund mitarbeiten wollen, verstehen was da vorgeht, wenn Zwänge utnerbrochen werden usw. und das mit eimem "Freund" nicht mit einem Feind, dass ist meiner Ansicht nach ein Weg. Vielleicht wird sich der Kranke irgenwann für einen Verhaltenstherapeut entscheiden, wenn er das Vertrauen hat, wie das ghet und es noch etwas professioneller will.

W E N N man als Laie Zwänge unterbricht, nur weil es so praktisch ist, vergrault man dem Kranken den Weg zu einem Therapeuten!!!!!!!!!

Wann merken sich das die Selbsternannten Schreiberlinge, die solche Ratschläge geben endlich!!!!!


Sorry Carine, dass richtete sich nicht gegen dich, aber vielleicht hilft es dir in irgendeiner Weise. Ich wünsche es euch.

Viele liebe Grüße

Pit

renelovesvany

unregistriert

9

Mittwoch, 25. Juli 2007, 16:02

RE: An Carine

also ich möchte nich unhöflich sein, aber bzum leben gehört es, die meinung und überzeugung anderer zu akzeptieren pit. beides ist richtig. die mischung beider ansätze wird zum besten erfolg führen. die eine lösung für sich zu beanspruchen ist auch fahrlässig und beinhaltet die schwäche, nicht alle möglichkeiten, auf die das kind ansprechen könnte, auszuprobieren.

deshalb: man sollte genau beobachten, welche veränderungen am verhalten zum kind gewünschte erfolge bringen. allgemeine tipps gib tes da einfach nicht. wie sage ich immer so schön. das ergebnis bestimmt ob die methode richtig war oder nicht.


grüße rene

Pit-2001

unregistriert

10

Mittwoch, 25. Juli 2007, 18:39

RE: An Carine

Zitat

Original von renelovesvany

deshalb: man sollte genau beobachten, welche veränderungen am verhalten zum kind gewünschte erfolge bringen. allgemeine tipps gib tes da einfach nicht. wie sage ich immer so schön. das ergebnis bestimmt ob die methode richtig war oder nicht.


grüße rene



Dieser Satz von dir ist völlig richtig!

Da die verhaltenstherapeutsich motivierte Seite sehr oft keine andere Meinung zulässt, habe ich meine Ansicht eben mal genauso dogmatisch aufgeschrieben (obwohl ist das dogmatisch???)

Dein Satz noch dazu und die Welt ist in Ordnung.

:)

Pit

11

Donnerstag, 26. Juli 2007, 09:33

RE: An Carine

Vielen Dank für Eure Antworten.

Ja, ich denke auch, das muss man abwägen und nichts hart durchziehen!

Zum Beispiel vor dem Schlafengehen und vor dem Weggehen in die Schule ist es vielleicht richtig, ihr alle Bestätigung zu geben, die sie braucht. Dagegen bei der 15. Frage am Nachmittag kann man vielleicht mal mit Bestimmtheit einen Schlusspunkt setzen. Mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl halt!
Möge Gott mir diese Kraft schenken!

Viele Grüße

Carine

Die_traurige_Diana

unregistriert

12

Sonntag, 12. August 2007, 01:09

Such dir schnellstmöglich einen Therapeuten.
Mein Freund ist 25 Jahre, bei ihm fing es auch schon sehr früh an, er sragte mehrmals,
zu seiner Mama gute Nacht u.s.w...! Er fragt bis heute noch mehrmals am Tag das selbe. Es ist kaum noch auszuhalten, ich packe es nicht mehr und seine Eltern auch nicht mehr. Da kann ihm JEDER gut zureden und alles versuchen, es bringt nichts!! Wir wissen selber nicht mehr weiter. Helf deiner Tochter so schnell du kannst, ansonsten wird alles nur noch schlimmer.
Die Eltern von meinem Freund haben es nicht so Ernst genommen.

Wünche dir viel Kraft und drücke dir die Daumen.

Tinkerbell

unregistriert

13

Sonntag, 12. August 2007, 19:37

Hallo!

Ich hatte das auch mit dem ständigen fragen danach ob ich das auch richtig gemacht habe, ob ich das richtig verstanden habe was der andere gesagt hat, ob alles noch in Ordnung ist, ob der andere jetzt sauer auf mich ist.

In der Klinik, sagte man mir dann, wenn ich den Therapeuten so eine Frage stellte: Das ist wieder eine typische Tinkerbell-Frage, sie wissen doch, das sie darauf keine Antwort bekommen.

Ich musste meinen Eltern und meinem Freund sagen, das wenn diese merken, das ich so eine Frage stelle, sie mir diese nicht beantworten dürfen. Sie sagten dann: Du weißt, die Frage darf ich dir nicht beantworten. Das ist dein Zwang. Oder du zwängelst.

Bei mir hat das prima geklappt. Naja, geheult habe ich die ersten paar male schon. Aber irgendwann weis man, damit umzugehen.

Gruß Tinkerbell

Pit-2001

unregistriert

14

Sonntag, 12. August 2007, 21:25

Du hast es geschafft, in Vereinbarung mit deinen Therapeuten ins kalte Wasser zu springen. Gratuliere.

Es gibt auch Leute, die daran sterben würden, besonders wenn man mit ihnen keine Vereinbarung trifft.

Du bist zu bewundern!

Oder die Tiefe der Wurzeln solcher Ängste, die dann durch Fragen gelöscht werden sollen sind unterschiedlich, was ja zu erwarten wäre.

Pit

Tinkerbell

unregistriert

15

Sonntag, 12. August 2007, 21:39

Zitat

Original von Pit-2001


Es gibt auch Leute, die daran sterben würden, Pit




Hallo Pit!

Keiner stirbt an einem Zwang. Zwängler denken sie würden dann stebern, sie tuns aber nicht. Das ist ja eben was der Zwang ausmacht!
Aber wenn man diese Angst nicht einmal spürt bzw. aushält, weil jemand die Antwort verweigert, dann lernt man ja auch nicht, das nichts passiert. Das einzige was passiert, das die Anspannung nachlässt und irgendwann weg ist. Macht man sowas öfters, in Übungen z.B., wird man bald kein Bedürfnis/Zwang mehr haben, eine Frage zu stellen. Das ist ja Verhaltenstherapie!

Gruß, Tinkerbell

Pit-2001

unregistriert

16

Sonntag, 12. August 2007, 23:22

Tinkerbell

Hi, nochmal.

Also ich denke, da gibt es einiges zu differenzieren.

In der Hand eines liebenden Therapeuten, der dann, wenn man "stirbt" für einen da ist, ist das vorstellbar.

Von Leuten, die das einfach nachahmen, um einen auf praktische Weise loszuwerden, ist es eine Art Mord.

Aber auch hier mag es Unterschiede geben.

Beruht der Zwang auf xxxxx???? oder gar auf schweren Traumata?

Welche Reaktionen hat der Körper durch Traumata eingeübt, die ihn tatsächlich umbringen, wenn .......

Ich habe am eigenen Körper das tägliche Sterben mitgemacht. Täglich ein wenig mehr, bis ich geholfen bekam. Es gab auch Fälle, wo man mir nicht half, die Folge war, dass all meine Vorsätze, die ich eigentlich vorhatte, purzelten, weil ich wochenlang, monatelang fix und fertig war, wie Leute nur so sein können und natürlich auf vor der wütenden Angst. In dieser Zeit war ich gerade dabei, Fortschritte zu machen, aber diese Leute haben mich um Jahre zurückgeworfen, weil sie durch ihr Handeln bewiesen haben, dass ich doch böse bin, wie irgendwelche Kräft in mir das sagen wollen. Wer so behandelt wird, muss böse sein.

Und wenn man böse ist, kommen immer mehr Ängste, also Böses nach oben, was dann bewältigt werden muss.

Aber ich glaube, dass hier einfach nicht jeder gleichzusetzen ist. Und außerdem bin ich nicht gegen VT's unter einem guten Therapeuten. Das wollte ich damit nicht sagen.

Pit

Die_traurige_Diana

unregistriert

17

Montag, 13. August 2007, 00:27

Zitat

Original von Tinkerbell

Aber wenn man diese Angst nicht einmal spürt bzw. aushält, weil jemand die Antwort verweigert, dann lernt man ja auch nicht, das nichts passiert. Das einzige was passiert, das die Anspannung nachlässt und irgendwann weg ist. Macht man sowas öfters, in Übungen z.B., wird man bald kein Bedürfnis/Zwang mehr haben, eine Frage zu stellen. Das ist ja Verhaltenstherapie!

Gruß, Tinkerbell


Doch, mein Freund bekam keine Antwort und hat trotzdem Angst, er hälts dann kaum noch aus. Auch wenn er dann merkt das nichts passiert, danach ist es wieder das gleiche wie vorher, weil er es nicht wahr haben will, oder nicht glaubt. Ja klar, bei manchen klappts vielleicht, ich würde es mir bei meinem Freund auch wünschen. Aber keine Ahnung bei ihm bringt es wohl nichts.
Der Doc von meinem Freund meinte ja auch, er soll nicht immer fragen u.s.w... später als wir dann da waren, sagten wir, wie es denn mit einer Verhaltenstherapie ausschaut, da meinte er, er habe es ja schon versucht, in dem er wollte das mein Freund nicht mehr so oft fragt u.s.w, er hat dann seine Gedanken aufgeschrieben für dem Arzt. Sowas ist doch keine Verhaltenstherapie oder ??

Pit-2001

unregistriert

18

Montag, 13. August 2007, 11:36

Verhaltenstherapie oder Abfinden mit dem Zustand, aber wie?

Verhaltenstherapie ja, möchte ich mal sagen. Aber in Umständen, wo sie nicht greift und wenn alle anderen Therapien auch nicht greifen, sollte die Menschenwürde gegenüber solchen Opfern gebieten, dass man einen dritten Punkt ins Leben ruft:

Notversorgung eines unheilbaren Zwänglers:

Das ginge dann so, es wird ein Rahmen gesetzt, der zumutbar ist, innerhalb der, der Kranke fragen darf, um nicht "abgeschnitten" zu werden und an Angst einzugehen. Mit diesem Rahmen muss der Zwängler sich wohl oder übel anfinden lernen, aber auch das Umfeld, sollte sich damit abfinden lernen, dass dieser Mensch eine gewisse Hifle braucht (wenn sie den Rahmen nicht überschreitet).

Anderen Unheilbaren hilft man doch auch, wieso nicht solchen?

Pit