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bobobo96

unregistriert

1

Dienstag, 19. Juni 2007, 13:37

Hinterfragung meiner Heterosexualität

hallo mein name ist tim und ich bin 16 jahre alt und leide schon seit ich denken an an schrecklichen zwangsgedanken zu allmöglichen themen. ich hiffe, ihr könnt mir bei meiner aktuellen sorge helfen, oder vllt gibt es wen von euch dem es ähnlich geht. bitte melden!!!

es geht in meinem aktuellen zwangsgedanken, die ich wie gesagt seit ca. märz 2007 habe um das thema homosexualität. ein thema was für mich nie irgendwie eine rolle gespielt hatte, da ich seit beginn meiner pubertät sehr gut mit meiner heterosexualität umgehe. dass meine neigung sehr stark hetero ist, war mir schon sehr früh klar, da ich sehr extreme phantasien schon z.t. mit 12 hatte und einfach schon ein wenig notgeil war kann man sagen. dies jedoch, hab ich mir sagen lassen, wäre völlig normal in der pubertät und würde sich mit der zeit wieder legen. es ist zwar in der tat weniger geworden. das ist jedoch alles völlig normal, doch nicht mein problem.

so sah meine sexualität bis jetzt aus:
ich war eiglt so weit ich mich erinnern kann, von beginn an meiner pubertät immer nur auf mädels fixiert. ca. im alter von 10/11 jahren fing bei mir so langsam die pubertät an. mit 12 ca. fing ich dann an mich für sex und besonders für den weiblichen körper zu interessieren. ich wollte ihn untersuchen, kennen lernen, berühren, etc. alles eigl völlig normal für einen hetero. ich habe angefangen mir mädels aus meiner klasse nackt vorzustellen und habe mich daran erregt. mit 13 ca. hat mir das nicht mehr genügt, ich wollte mehr. habe darauf angefangen regelmäßig nach 0 uhr DSF zu schauen und habe mich an den girls erregt, dazu kam dann noch VOX usw. meine augen gehörten nur den frauen und deren körper. mit ca. 14 habe ich angefangen mich das erste mal selbst zu befriedigen und ab diesem zeitpunkt fand dies fast täglich regelmäßig statt. als ich mit meiner klasse einmal im computerraum war, habe ich dann das erste mal einen porno unzensiert gesehen (ist ja noch ein bissl was anderes als das was bei VOX zu sehen ist!). es hat mich total erregt. seitdem habe ich angefangen regelmäßig pornos am PC anzuschauen und habe inzwischen eine richtig kleine sammlung an material. während ich diese filme geschaut habe, habe ich mir dann immer vorgestellt mit mädels aus meiner klasse das gleiche zu machen und es hat mich total erregt. meistens habe ich an das mädels gedacht in das ich schon in der grundschule verliebt war. dies ist bis heute eine unerfüllt liebe gewesen. wo wir schonmal dabei sind, kommen wir zum thema liebe. ihr merkt schon, dass in der frühen phase meiner sexualität nur sex und der gedanke daran einen platz hatte und ich über liebe und verliebe wenig nachgedacht habe, außer was ich von diesem einen mädel halt kannte. sex erlebt habe ich jedoch noch nicht. aber habe mir halt meine gedanken dazu gemacht, mir vorgestellt wie das ist. und ich muss sagen, dass die vorstellung mit einem mädchen (mit einem ganz bestimmten ) sex zu haben für mich das größte und tollste gefühl auf der welt ist. und das war schon seit beginn meiner puberät so. ich wünsche mir nichts sehnlicher als sex mit einer frau zu haben. erst mit 15 dann habe ich angefangen mich für liebe zu interessieren. ich habe ein mädel kennen gelernt. ich sah sie das erste mal beim fitness und hatte sofort nur augen für sie. bei ihr war es liebe auf den ersten blick. ich dachte, dass sie für mich unerreichbar bleiben würde, doch das sollte sich ändern. ich habe zu der zeit nie persönlich versucht mit ihr kontakt aufzunehem, es hat sich nicht einmal ein augenkontakt zwischen uns ergeben. somit habe ich sie bei ICQ angeschrieben. doch auch dort waren immernoch leichte hemmungen da. ich lernte sie immer besser kennen und kam gut mit ihr in kontakt. ich wollte immer in ihrer nähe sein, immer wenn ich wusste, dass sie an dem gleich ort war, wie ich, wollte ich sie sehen und bei ihr sein. jede berührung von ihr habe ich genossen (auch wenn es meist nur ne umarmung zur begrüßung war). ich war unsterblich verliebt in sie. wenn ich bei ihr war , war ich der glücklichste mensch und mein herz klopfte jedesmal (auch heute noch). doch auch diese liebe zu ihr sollte unerfüllt bleiben. sie war noch so kindlich und ich wusste, dass sie keinen freund wollte und sich auch nicht auf eine beziehung einlassen würde. somit behielt ich meine gedanken über sie für mich. kennen gelernt habe ich sie im februar 2006. dass ich sie so richtig liebe habe ich erst ein jahr später so richtig wahrgenommen... im januar 2007

im besagten januar fing es dann nämlich an, dass ich sogar tag und nacht nur an sie denken musste. gleichzeitig war meine stimmung auch ein wenig traurig, da ich wusste sie nie bekommen zu können. auch wenn ich mitbekommen habe, wen sie ganz interessant findet, hat es mich sehr getroffen. ich habe erstmal das gefühl der eifersucht zu spüren bekommen und es wurde immer schlimmer mit der eifersucht. sie ist irgendwann auf meine schule gewechselt und erst habe ich mich gefreut sie jeden tag sehen zu können, doch sobald ich sie mit anderen jungs gesehen habe, habe ich immer so einen hass auf die anderen jungs verspürt.

naja dazwischen kam dann halt meine sorgenphase, die es nicht zulies irgendwelche gefühle zu entwickeln. diese sorgen sind entstanden, da ich einerseits selbst von mir aus dachte, dass man mich für schwul halten könnte, weil ich mir eingeredet habe, mich so zu bewegen. somit hatte ich diesen gedanken dauerhaft im kopf, da ich patu nicht so rüberkommen wollte, wie ein schwuler. dies sollte wohl schief gehen, denn plötzlich wurde ich drauf angesprochen, dass meine haare einen leicht warem tough hätten... dann im besagt märz kam die zweite sache. ein kumpel von mir unterstellte mir dies plötzlich. seitdem ist eiglt meine bis dahin so eindeútige neigung durcheinander geraten. ich habe ja nicht wirklich selbst gedacht, dass ich schwul wäre. das kam erst viel später. mich hat halt gestört, dass andere so denken und ich wollte nicht, dass sich irgendwelche gerüchte verbreiten. mein selbstbewusstsein litt sehr darunter. meine heterosexualität selbst anzuzweifeln, fing erst ca. 3 wochen nach diesem geschehniss mit der unterstellung, dass ich schwul wäre. ich hätte nie gedacht, dass ich mich so lange an dem thema aufhalten würde. aber es ist wirklich so. mein zustand wurde immer schlechter. ich wollte nichts mehr von liebe und sex wissen. die ganze zeit quälte mich so ein scheiß gefühl im bauch, hatte bauchschmerzen wochenlang druchfall, hatte kein appetit, und musste mich regelmäßig morgens übergeben. inzwischen hat sich mein zustand sehr verbessert. meine gefühle schwanken sehr hin und her. gestern noch war ich mir wieder sicher hetero zu sein und heute ist meine sorge wieder schlimmer denn je. ich habe mir schon sehr viele gedanken zu dem thema gemacht und mich darüber informiert und muss sagen, dass meine sorge ziemlich weit hergeholt ist. wenn man homosexuell ist, kann man sich nicht in mädchen verlieben und findet sie auch sexuell nicht erregend.
das widerspricht sich in meinem fall total. denn ich kann mich in mädchen verlieben und denke beim "wixxen" auch ausschließlich an mädels. gerade erst vor 2 tagen hatte ich wieder sehr viel mit meinem o.g. schwarm zu tun und ich denke, dass meine liebe zu ihr wieder stärker wird. zwischenzeitlich hatte ich das interesse an ihr ein wenig verloren, ausgelöst durch meine sorgen.

mein wirkliches problem ist, dass eine stimme in meiner kopf die ganze zeit meine heterosexualität anzweifelt und mir sagt dass ich schwul wäre. das macht mich verrückt, denn ich habe mich durch meine sorgen schon total verändert. mein selbstbewusstsein ist total schlecht geworden, ich kann nicht mehr so offen auf andere leute zu gehen usw. desweiteren bilde ich mir ein heutzutage krampfhaft allen mädels hinterherzuschauen nur um mir zu beweisen dass ich nicht schwul bin. das war für mich bis vor kurzem noch selbstverständlich. genauso bilde ich mir plötzlich ein auch jungen hinterherzugucken, obwohl ich dazu sagen muss, dass ich bei jungs für mich keine sexuell erregenden dinge äußerlich entdecken kann. trotzdem bilde ich mir plötzlich ein einen penis interessant und erregend zu finden. die scheide bleibt natürlich nach wie vor für mich die nr.1 - das ist im mom wie bi zu sein, denn ich schwanke total zwischen den geschlechtern. ich weiß was ich will, dann weiß ich es wieder net so genau und immer hin und her. dabei sage ich ganze ehrlich, dass ich noch nie daran freiwillig gedacht habe, mit einem mann sex zu haben. diese gedanken wären mir auch normalerweise nie gekommen, wenn da nicht diese sorgen plötzlich da gewesen wären. von vielen schwulen weiß ich dass sie schon mit 12/13 gemerkt haben, dass sie anders sind ,weil sie beim wixxen an männer gedacht haben. das ist ja bei mir absoplut nicht der fall. mein kopf zwingt mich halt dazu, daran zu denken. was mich dabei ziemlich schockt ist, das mich ein schwulenporno teilweise sogar erregt, dabei müsste mich das als hetero doch eiglt ekeln. trotzdem will ich dann das was die beiden im film erleben noch lange nicht nachmachen. wie gesagt, die schönste vorstellung ist und bleibt mit einer frau sex zu haben...

ich habe noch einen zwillingsbruder und habe ein wenig sexuelle erfahrungen mit ihm gehabt. ich wollte nur ausprobieren, das war so mit 13/14. damals war ich aber keineswegs geil auf ihn, sondern nur auf die tatsache sexuellel kontakt mit jemandem zu haben. während diesem kontak, habe ich nur an mädels gedacht und mir dabei vorgstellt er wäre ein mädel. nur ich hatte halt kein mädel um das auszuprobieren. auch er hat genauso gedacht wie ich. für ihn war ich auch nur mittel zum zweck das gefühl von sexuellem kontakt einmal kennen zu lernen. von ihm weiß ich sicher das er nicht schwul ist. das denkt er auch von mir.

wie kann ich diese unsinnigen danken bekämpfen. was denkt ihr über meine gedanken, dass ich schwul bin. ist das ein zwangsgedanke oder bin jetzt wirklich schwul=???? bitte helft mir

2

Dienstag, 19. Juni 2007, 13:59

Hallo bobobo
Also erstmal willkommen hier im Forum. Nun zu deinem Problem. In deinem Alter ist es normal dass man sich versucht irgendwo in der großen 'Welt der Sexualität zu finden. Hier ist es auch ganz normal das du in Gedanken die Homosexualität durchgehst. Was die Sache jedoch schwierig macht ist die Belastung die die Gedanken bei dir auslösen. Du wehrst dich eigentlich gegen diese Gedanken und empfindest sie als unsinnig. Dies deutet alles auf einen Zwangsgedanken hin. Im Prinzip stellst du dich gegen deine Gedanken und hast somit ein absolut schlechtes Gefühl. Deine Vernunft wird dir auch noch sagen, dass es egal ist wenn du schwul bist. Trotzdem fesselt dich der Gedanke und löst ungute Gefühle aus.
Zu deiner Information. Zwangsgedanken haben in der Regel nichts mit dem Thema zu tun mit denen sie sich beschäftigen, sondern sind Auswüchse anderer Ursachen.
Diese Ursachen sind schwierig zu finden. Ist es vielleicht so , dass du durch das anschauen von Pornos gar nicht mehr so erregt wirst wie früher? Suchst du dir in Gedanken nun vielleicht eine andere Form der Sexualität, damit du den Druck abbauen kannst?
Sowas passiert auch unbewußt, da der Körper sich immer ein Ventil sucht, wo er den Druck ablassen kann.
Hier gibt es noch 100 Theorien die ich nun ausmalen könnte.
Ich denke dass der Gedanke der Homosexualität bald verfliegt. WEnn danach jedoch ein anderen Gedanke dich fesselt, solltest du dir professionelle Hilfe suchen.

gruß Depres

bobobo96

unregistriert

3

Dienstag, 19. Juni 2007, 19:20

danke depres für deine antwort. ich denke schon, dass zu beginn meine sorge mit dem thema homosexualität an sich zu hatte. nur wurden die sorgen mit der zeit zu richtigen zwangsgedanken. das was mich dabei wundert ist, dass es überhauptkein indiz dafür gebe, in irgendeiner form, dass ich schwul bin. ich war bis zu diesen gedanken immer extrem hetero aktiv. von daher, wundert es mich einfach nur, wieso mich diese gedanken so belasten und ich sie nicht einfach aus meinem kopf verbannen kann. ich befinde mich aber in einer phase der besserung. es gibt tage an denen ich über meine sorgen was meine befürchtung ich wäre schwul betrifft ich darüber müde schmunzeln kann, manchmal gehts dann aber auch wieder gar nicht. und es ja so ist, dass ich mich von frauen erregen lasse und ich sex mit ihnen will, kann ich ja gar nicht homosexuell sein. vielmehr müsste ich mir doch somit um bisexualität gedanken machen. mein kopf geht allerdings weitzerhin von homosexualität aus. irgendwie merkwürdig. also um ein fazit zu ziehen: dass ich nicht schwul bin weiß ich und ich lerne auch wieder damti umzugehen. was mich nur ander ganzen sache stört ist, dass ich mich seit deiesen gedanken ein wenig verändert habe wie ich finde. ich habe nun immer wenn es in irgendeiner form um das thema liebe oder sex geht, so ein unwohles gefühl im bauch ausgelöst durch meine zwangsgedanken, kann nicht mehr so offen auf mädels zugehen wie früher und stelle mir die ganze zeit diese vergleiche zwischen mädels und jungs wen ich denn jetzt nun geiler finde und so. auch kann ich nicht mehr so gut auf jungs zu gehen. zumal ich immer anfange irgendwelche fremnden männer in schubladen zu schmeißen und ihnen zu unterstellen sie seien schwul. früher hätte mich das gar nicht interessiert. heute denke ich oft wenn ich einen mann sehe: der ist bestimmt schwul. wieso denke ich so??? ich will das doch gar net. das macht mir nämlich manchmal den umgang mit menschen schwer. genauso will ich weiterhin mäglichst unschwul auf andere wirken. auc hdas belastet mich zunehmend....

4

Dienstag, 19. Juni 2007, 21:02

Hi bobobo
Du beschreibst genau die Sympthome von Zwangsgedanken.Du weist das sie Unsinn sind und trotzdem gehen sie dir nicht aus dem Kopf. Mit Logik wirst du hier auch nicht weit kommen.Es wird wohl so sein dass dein Problem woanders sitzt. Irgendein Problem was dich unbewußt belastet, irgendetwas mit dem du nicht klarkommst.
Es können aber auch banale Dinge sein. z.B einfach nur Streß.

liebe Grüße

bobobo96

unregistriert

5

Dienstag, 19. Juni 2007, 21:41

ich glaube es für meinen teil auch, dass es zwangsgedanken sind, da ich das ja auc h früher schon oft hatte zu den unterschiedlichsten themen... was mich dabei nur wundert ist, wieso bilde ich mir durch diese gedanken plötzlich ein, wirklich einen mann attraktiv zu finden oder durch einen mann erregt zu werden. das war vorher nicht der fall...wieso erregen mich männer plötzlich. frauen allerdings mindestens genauso eiglt viel mehr kann man sagen. immer wenn ich einen mann sehe oder jetzt einen penis sehe, versuche ich mich krampfhaft nicht erregt zu fühlen.... das ist total schlimm. und wenn ich dann doch erregt werde, fühle ich mich total scheiße, weil dann die angst schwul zu sein noch extremer wird. nur zur info ich will kein sex mit männern sondern nur mit frauen, also bin ich net schwul... bilde ich mir nur ein erregt zu werden oder was ist dsa plötzlich? das hatte ich bis vor kurzem noch net. also bis vor meinen sorgen noch net...!!!

6

Mittwoch, 20. Juni 2007, 14:37

Hallo bobobo,
also gleich mal vorneweg, genau das was du hier schreibst habe ich vor ca. 4 Monaten durchgemacht. Das ging so weit das ich nicht mehr aus dem Haus wollte, nicht mehr Fernsehen, kein Internet, keine Zeitschriften einfach gar nichts mehr. Nie aber auch gar nie hatte ich einem Mann hinterhergeschaut. Doch wirklich von einer Minute auf die Andere kam diese Panik in mir auf. Von da an musste ich immer und überall vergleichen ob mir ein Mann besser gefällt als eine Frau. Ich sah an der Kasse vor mir ein Päarchen und ich wurde damit konfrontiert "wer würdest du jetzt lieber sein?". Ich Versuchte vor einem Männerporno zu onanieren, ging nicht. Schaute ich ein Bild meiner Freundin an.. ging. Dann wieder zum Männerbild ( hätte sich ja was verändern können in den 5 Minuten ). Er schlaffte ab. Wieder Bild von Freundin: es ging, er schaute wieder nach oben. Zum Männerbild ahhh verdammt er bleibt doch etwas oben, er schlafft nicht total ab, er ist noch etwas erregiert...verdammt ich bin schwul. Schweiperlen auf der Stirn, drückendes Gefühl in Bauch und Brust, brennen im Oberkörper, ich war kurz davor zusammenzuklappen. "Ich will nicht schwul sein"..." Du leugnest es doch nur" ... "Aber ich stand doch noch nie auf Männer"..."Du hast Zwangsgedanken, jetzt weißt du was dein eigentliches Problem ist" ... "Ja aber Frauen haben mich schon immer erregt, wäre ich wirklich schwul, dürfte das überhaupt nicht der Fall sein"..." Das hast du dir nur eingeredet das du Frauen geil findest, in wirklichkeit möchtestdu an einem Schw.... lutschen" .... und so weiter. Ich brach regelrecht immer wieder zusammen. Ich hatte schon Sex, habe auch eine Freundin und hatte auch "Erfahrungen" mit Jungs.. einfach mal gemeinsam Wixxen oder anschauen / anfassen wie der andere ist. Das ist normal.
Ich war in Foren für Homosexualität. Hab gelesen die Sexualität steht im Kleinkindesalter bereits fest ( so mit 3 Jahren etwa ). Also muss doch das richtig sein was ich bereits gedacht habe. Ich konnte nicht mehr entspannt. Dann les ich wieder "Viele Männer merken erst mit 50 das sie Schwul sind". Das war natürlich ein neuer Killer.
Ich denke das du nicht schwul bist, aber du kannst eben nicht davon ablassen. Allein das du dich dagegen wehrst und so offen bist hier zu schreiben das es dich auch etwas erregt deutet darauf hin das du nicht verklemmt bist was das Thema angeht. Wenn du also schwul wärst, würdest du es akzeptieren und dich nicht so dagegen wehren. Natürlich sagt die Stimme du leugnest es nur. Ich kenne das sehr genau.
Und ich rate dir dringend, such dir professionelle Hilfe. Ich hätte viel früher gehen sollen, denn ich konnte echt nicht mehr normal leben. Hinzu sei noch gesagt, es ist nicht mein erster Zwangsgedanke, seitdem das Ganze akut ist, kommt immer wieder etwas neues, oder ein altes "Problem" zurück das mich quält, auch wenn ich davor es irgendwiegeschaft habe es zu besiegen ( oder durch etwas neues zu ersetzten ).

Gruß Toschi

bobobo96

unregistriert

7

Mittwoch, 20. Juni 2007, 22:52

hi toschi. endlich jemand dem es ähnlich geht. wobei ich sagen muss, dass diese art von zwangsgedanken ja ziemlich oft auftauchen. zumindest öfter als ich dachte, wenn man bedenkt, dass ich geglaubt habe, dass ich der einzige bin, dem es so geht. ich habe da ein paar fragen an dich. ansonsten geht es mir genauso wie es dir auch ging. wie bist du denn davon losgekommen? bei mir ist es so, dass ich mir anfange einzubilden, männer wirklich attraktiv zu finden. war das bei dir auch so? soetwas stand vorher nie zur debatte. ich war immer nur auf mädels fixiert. wobei ich dazu sagen muss, dass ich schon immer ein kleines problem mit anderen attarktiven boys hatte. habe dann immer neid empfunden oder dsa gefühl gehabt, minderwertig zu sein. wollte dann immer so sein wie sie. also sexuell bestand da noch nie interesse. jetzt allerdings glaube ich männer plötzlich attraktiv zu finden. zumindest sagt mir das mein kopf. immer wenn ich jetzt einen attraktiven mann sehe, der z.b. nackt ist oder halbnackt wie auch immer, kommt in mir so ein druck auf, ihn möglichst nicht geil zu finden. sowas kannte ich früher nie. in der sauna habe ich früher immer angst gehabt wegen den frauen ne latte zu kriegen. nun denke ich das gleiche bei männer. hööö wie geht das denn. gestern noch hetero heute schwul? irgendetwas läuft bei mir grad mächtig schief. war es bei dir auch so, dass die gedanken immer ein hoch und tief hatten. mal waren sie da, mal gings aber auc hrichtig gut. bei mir ist es so, dass ich durch diese gedanken totale schwierigkeiten mit dem thema liebe, sex und mädels habe. früher empfand ic hdas thema als total angenehm, da ich auch bis vor kurzem noch sehr stark in ein mädel, dass ich beim tanzen kennen gelernt habe, verliebt war. heute ist es so, dass ich dieses thema am liebsten meiden würde, um diesen gedanken aus dem weg zu gehen. kamen bei dir auch immer gedanken aus dem nix, es mit einem mann zu treiben. ich kann von mir sagen ornaniert zu haben ohne dabei an einen mann gedacht zu haben. da besteht auch von mir nicht der drang nach. ich denke dabei nur an frauen das war schon immer so. ich bilde mir sogar ein, ich war ein wenig zu sehr auf sex mit frauen fixiert, da ich mir nichts sehnlicher wünsche als den sex mit einer frau... nahja ich würde mich über ein feedback bzgl meiner fragen und co freuen...

lg bobobo96

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bobobo96« (21. Juni 2007, 16:53)


Zwangserkrankter?!

unregistriert

8

Sonntag, 24. Juni 2007, 14:31

Puhhhhh endlich ein Forum wo ich fast die selben Probs hab wie der Rest

Bei mir ist es genau gleich wie bei euch. Das macht mi soo fertig. Ich kann diese Probleme aber nicht mit einem Therapeuten besprechen. Wegen der Versicherung müsste ich mit meinem Vater darüber sprechen... Und ich kann mich in meinen Vater ziemlich gut hineinversetzen. Also wenn ich "Zwangsängste" nicht kennen würde und mein Sohn würd mit sowas antanzen ...................

Ich habe diese Zwangsgedanken schon einmal gehabt. Nach einem Halben Jahr hatte ich sie besiegt und hatte bis jetzt meine Ruhe..... Ich glaube der Grund bei mir war dass ich mir immer Ziele gesetzt hatte um Mädchen zu bekommen. Ich fand immer mehr Gründe es hinauszuzögern: jetzt komme ich in eine Neue Schule da werd ich bestimmt neue mädls kennenlernen. da begann es. Der nächste grund war du musst warten bis du 16 bist dann darfst du nämlich die ganze Nacht wegbleiben undsoweiter. Ich glaube dass ich mich seit meiner Pubertät immer unterdruck gesetzt hab und einmal verlor ich dann die Hoffnung und dann kam eben dass vielleicht was mit mir nicht stimmen könnte.

bobobo96

unregistriert

9

Sonntag, 24. Juni 2007, 16:38

@ zwangserkrankter?! : um zu wissen auf was du stehst, musst du dir erstmal die frage stellen, wie deine sexualität bislang ablief. wie warst du bislang sexuell orientiert. an wen hast du beim ornanieren gedacht, mit wem hättest du gerne sex? diese ganzen fragen musst du für dich selbst beantworten. der zweite schritt ist gegen deine sorgen/gedanken anzukämpfen. irgendwann kommt der tag, an dem du über deine ängste lachen wirst, jedoch können imemr wieder neue ängste dazukommen, d.h. du musst lernen dauerhaft mit ihnen umgehen zu können. mein tipp wäre einen therapeuten aufzusuchen. auch ich wollte mit meinen eltern nicht darüber sprechen, aber da ich ähnliche zwangsgedanken schon seit meiner kindheit kenne, wollten sie mich unterstützen, wo sie nur können. ich für meinen teil weiß, dass ich nicht schwul bin. trotzdem redet es mir mein kopf ständig ein....

lg

Zwangserkrankter?!

unregistriert

10

Sonntag, 24. Juni 2007, 17:55

Ich denke beim onanieren eindeutig und ohne Zweifel an Frauen!!!!!!!!!!!!!!

Und ich will nur mit Frauen schlafen.

Mann und Mann dass passt für mich einfach nicht zusammen.

11

Sonntag, 24. Juni 2007, 22:30

Hallo, sorry das ich erst jetzt antworte, bin aber gerade erst von meiner Freundin Heim gekommen.

@bobo & Zwangserkrankter
Also gleich mal vorne weg, ich habe die Gedanken nicht besiegt, ich habe nur "neue" gefunden. Ich will damit sagen, ich hatte Zwangsgedanken über eine recht lange Zeit hinweg, dann dachte ich ich hätte mein "Problem" oder "Sorge" die ich hatte fast besiegt und es ist jetzt echt bald soweit endlich Ruhe zu bekommen. Dann kam plötzlich das Schwulenproblem. An dem Tag hatte ich auch einen Termin beim Psychiater ( passt toll ich weiß ). Habe ihm alles erzählt, von meinen vorigen Problemen ( deren Name ich bis dato noch nicht kannte ), wie ich dabei fühlte, wie ich dagegen ankämpfe aber erfolglos, wenn doch für einen Augenblick Ruhe ist wie dann alles wieder kommt usw. Er konfrontierte mich dann zum ersten mal mit dem Begriff "Zwangsgedanke". Außerdem verschrieb er mir Paroxetin, das ich auch heute noch nehme ( 40mg/Tag ), also die empfohlene Höchstdosis. Anfangs wurde es schlimmer und schlimmer. Mein Körper versagte und ich gab auch manchmal echt auf mich zu wehren ( das tat ich früher auch schon, aber diesmal eben doch anders ). Ich sagte Ok dann bin ich schwul. Aber auch das half nichts, weil ich doch innerlich wusste es ist eine Lüge. Ich versuchte es zu übertreiben und richtig darauf einzugehen, da ich auch hier im Forum von manchem so tolle Ratschläge erhalten habe wie " warum sträubst du dich schwul zu sein, weil Homosexuelle einfach nicht so akzeptiert werden?", wobei gerade hier Leute wissen müssten wie es als Zwangskranker ist. Jedenfalls war es die Hölle, mein Körper brannte ( was ich davor noch nie hatte ). Es wurde dann langsam Schritt für Schritt besser. Es wechselten sich alle "Probleme" bzw Gedanken die ich hatte ab. Und das manchmal im Stundentakt oder noch schneller. Irgendwann war das Schwulenproblem dann "besiegt" sage ich mal. Besiegt durch einen anderen Gedanken, der dann wieder in mir saß und mich bis heute quält, wenn auch nicht mehr so stark wie früher. Wohl dank Paroxetin. Wobei ich sagen muss, es war echt die Hölle dieses Medikament einzusetzen. Ich fühlte als hätte ich den wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren obwohl gar nichts war usw. Meine Mutter wollte mich schon einweisen weil gar nichts mehr ging. Jedenfalls habe ich den Gedanken nicht besiegt, lediglich das Thema gewechselt ( und ich dachte nie das würde gehen, egal bei welchem Problem ich gerade war ). Ich habe auch im Internet geforscht, habe in Foren zur Homosexualität gelsen... alles was ihr bestimmt auch macht. Psychiater hat gefragt ob ich schonmal an Männer gedacht habe beim Onanieren, ich sagte nein, war mir aber schon nicht mehr sicher "ist das auch wirklich so, vielleicht hast du auch nur auf die Pimmel der Kerle geachtet und nicht auf die Frauen. Oder du hast dir die Frauen nur schöngedacht ( also vom Kopf her erregend gefunden, weil ich unterbewusst meine homosexualität verbergen wollte ). Lauter so Zeug. Ihr kennt das sicherlich auch. Ich kann nur sagen, ich weiß, dass es jedes mal schrecklich war und ich immer "wusste" das ist nur in deinem Kopf, aber die andere Seite hat eben gesagt, genau es ist in deinem Kopf weil es eben so IST, warum sträubst du dich dagegen, bist du wirklich so intollerant...
Geht zu einem Psychologen oder Psychiater. Wenn ihr wie ich auch 8 Monate auf einen Verhaltenstherapeuten warten müsst geht zum Psychiater wenn es euch so sehr quält wie mich, der kann euch dann auch etwas geben das die Genesung unterstützt.
Bei mir gab es sehr kurze "positive" Zeiten, die jedoch von sehr sehr sehr sehr langen schlechten Zeiten gefolgt waren. Manchmal glaubte ich auch es geschafft zu haben, dann kam jedoch der Hammer um so schlimmer oder ein neues Thema was dann nochmals 20 mal schlimmer war, weil es etwas neues nie dagewesenes war.
Und wenn man Zwangskrank ist, weiß man nicht mehr ob man hetero ist oder nicht, weil die Angst überhaupt gar nichts logisches mehr zählen lässt, und schon gar keine Gefühle. "Will ich dieser Frau nachschauen oder doch lieber diesem Mann. Früher schaute ich Frauen gerne und einfach so nach weil ich sie geil fand, warum jetzt nicht mehr, ist es raus das ich doch schwul bin???"...
Wenn ihr fragen habt fragt :)
Gruß Toschi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Toschi« (24. Juni 2007, 22:31)


bobobo96

unregistriert

12

Montag, 25. Juni 2007, 10:26

toschi, du redest mir praktisch von der seele. du willst gar nicht wissen in wie vielen schwulenforen oder anderen foren ich mich schon angemeldet habe... bei mir ist alles ziemlich genauso. ich stand immer nur auf frauen und habe mir nie über dieses thema wirklich gedanken gemacht, weil ich wirklich eindeutig hetero war. noch heute träume ich vom sex mit frauen und auch verliebt bin ich in ein mädel. dennoch sind diese sorgen in meinem kopf, die mir einreden schwul zu sein. aber mal rein biologisch gesehen kann das gar nicht seín. ich habe mir sagen lassen, dass man nur schwul ist, wenn man sich oraktisch nur etwas mit männern vorstellen kann und frauen nicht erregend findet. schon oft habe ich mir gesagt: hallo, du findest doch frauen total erregend, wieso machtst du dir denn dann sorgen?? habe schon oft über meine sorgen lachen können. man kann sagen immer wenn ich unter mädels bin, sind meine sorgen weg. doch nach einer zeit kommen sie dann doch wieder. meist, wenn ich langweile habe oder soo... naja das schlimmste für mich ist nur, dass ich glaube, plötzlich männer wirklich attraktiv zu finden. ist das auch folge meiner zwangsgedanken?? denn das hatte ich vorher ja auch net. früher hätte ich nen attraktiven mann zwar bemerkt, allerdings nicht ihm hinterhergeguckt. ich gucke dann männern ja nicht auf den arsch oder so, sondern beobachte sie nur, empfinde oftmals dann neid oder so. aber das hatte vorher auch nicht. meist muss ich auch frau und mann im vergleich zu einander betrachten, um mir dann zu beweisen, dass ich mehr auf frauen stehe. eiglt brauch ich mir das ja net zu beweisen, da es ja auch so ist... aber trotzdem...schon oft habe ich jetzt schwulen pornos geschaut um mich zu versichern. die tatsache das ich dasgemacht habe ekelt mich schon fast selbst an, da ich früher immer nur heteropornos oft sogar lesben pornos geschaut habe.. auch heute noch gucke ich sehr gerne hetero pornos.. schwulen pornos halt nur aus den sorgen heraus.. habe erst höchstens 2 mal so einen schwulen porno geschaut, weil ich dann vor angst wieder ausgeschaltet habe. einerseits hat es mich zwar bissl erregt, aber irgendwie anders. habe gemerkt wie mein glied sich erregt, gleichzeitig war da aber auch so ein scheiß gefühl, so ein unwohles gefühl im bauch... ich muss dazu sagen, dass ich nie im leben sex mit einem mann möchte. ich habe mir sagen lassen, dass viele heteros von schwulen pornos erregt werden und das man dann auch nicht schwul ist, weil man ja nur von der sexuellen handlung erregt wird und das noch lange nicht nachmachen will... also schlussendlich bin ich hetero das weiß ich, sonst würde ich mir ja nicht so sehr den sex zu frauen wünschen und wäre auch net soo sehr verliebt.... ich würde mich über ein feedback zu meiner antwort freuen!!! @ toschi

thx lg

13

Montag, 25. Juni 2007, 13:06

Hallo bobo,
ich kenne genau was du meinst. Genau wie immer kann ich dir natürlich nicht sagen ob du schwul bist oder nicht, das musst du selber wissen. Allein wenn ich so sätze gelesen habe ging es schon wieder los, ich schreibe doch das ich hetero bin, warum schreibt dann einer zurück das ich es selber wissen muss was für mich in Frage kommt. Ich bin der festen Überzeugung das du nicht schwul bist. Aber selbt wenn du zu 100 Psychiatern und Psychologen gehts und die dir alle sagen "Sie sind zu 100% nicht schwul" ( das hat mir meiner gesagt, er hat gemeint er wäre sich bei mir wirklich absolut sicher ), es bringt dir nichts. Dein Kopf sagt "woher wollen die denn das wissen, die wissen doch nicht ganz genau was in mir vorgeht und was los ist. Vielleicht interpretieren sie das Ganze nur falsch was ich erzähle". Glaub mir ich kenne das.
Genau wie bei dir habe ich mir auch immer gedacht "Du stehst doch auch auf Frauen". Habe mir vor dem Bild meiner Freundin onaniert und es ging. Vor dem Bild eines Attraktiven Mannes... es ging nicht, er schlaffte ab. Vor dem Bild meiner Freundin stand ich dann kurz vor dem Orgasmus und wechselte das Bild auf einen attraktiven jungen Mann... und es ging zurück, wirklich an der Grenze. Also egal wie man es wendet, ob ich auf Männer steh oder nicht. Frauen erregen mich definitiv. Ich kann also unmöglich schwul sein. Wenn dann Bisexuell. Aber es brachte nichts. Bisexuell zählte nicht. Wenn ich mich darauf eingelassen hab und dachte "OK, bin ich eben schwul" es war als würde ich mich anlügen oder einfach meine Gedanken austricksen wollen, da ich das doch gar nicht will. Es half nichts.
Im nachhinein kann ich sagen, als hetero einen Schwulenporno erregend zu finden ( habe auch einen angeschaut um mir zu beweisen das ich nicht schwul bin ), ist nicht schlimm. Es ist nicht das Selbe. Ich habe dann untersucht ob ich vielleicht einfach nicht offen genug mit der Sache umgehe und da lustlos onaniere. Ich versuchte was ging..... er hebte sich etwas und wurde mit der Zeit auch recht fest, allerdings bemerkte ich das ich mich nur noch auf das erregen und nicht den porno konzentrierte, aber allein die Tatsache das sich mein Penis nicht nach innen verzogen hat war mich der Beweis schwul zu sein. "Ich rede mir doch nur ein nicht auf den prono zu achten". Ich brach förmlich zusammen. Mein ganzer Körper rebellierte. Der Beweis ich finde Männer erregend, der beweis ich bin schwul, absolut schwul. Ich brach wirklich komplett zusammen, krümmte mich, es ging nichts mehr ( warum auch immer ). Jedenfalls versuchte ich dann vor meinem Kaktus zu onanieren... und oha es funktionierte genau wie beim schwulenporno. Das heist ich finde einen Schwulenporno nicht erotischer als mein Kaktus. Klingt blöd, ich wusste das dann auch, aber geholfen hat es mir nichts. Ich denke man kann echt machen was man will, der Gedanke, der Zwang ist immer stärker. Ich habe mir alles zurecht gelegt. Meine vorigen Probleme..."Na klar, darum war das ja auch, weil ich schwul bin". Ich kann dir echt nur raten such dir schnell Hilfe. Wie gesagt ruhig auch vom Psychiater. Hab auch gedacht da sind nur die ganz bekloppten , aber erzähl mal jemandem "Wenn sich ein Junge sein Leben lang schon für Frauen intressiert, sich Pronos mit Lesben anschaut und dabei onaniert, oder Pronos mit Frauen und dabei so richtig geil wird, der sexy Frauen nachschaut und dabei seine Phantasien laufen lässt, der sich in eine junge Frau verliebt und nichts mehr will als mit ihr zu schlafen und so richtig zu verwöhnen, kann es sein dass dieser Junge eines Tages aufwacht und der Überzeugung ist schwul zu sein?". Die meisten würden sich dabei an den Kopf fassen. Du musst dich täglich damit abquälen diese Frage zu beantworten. Siehst alles und bewertest alles was mit dem Thema zu tun hat. Aus deiner Angst bewertest du alles über, was früher einfach an dir vorbei gegangen wär. Früher hast du im Fernsehen zwei Schwule gesehen die sich küssen. Du und vielleicht deine Kumpels alle "Bääähhhhhh". Heute schaust du dir Schwulenpornos um DIR zu beweisen nicht schwul zu sein. Du fragst dich "warum ekelt mich das nicht mehr an?" . Es hat dich noch nie angeekelt. Es ist eine Art Einstellung die dich hat ekeln lassen. Denkt man darüber nach ( macht sonst niemand ), es sind auch nur 2 Lippen. Es ist ein Mensch wie du und ich. Was ist daran eklich? Es ist eben nichts für dich, aber eklich ist es nicht. Das hast du jetzt bemerkt und macht dich verrückt, weil du so noch nie darüber nachgedacht hast. Trotzdem bist du sicherlich nicht schwul. Glaub mir, wenn du schwul wärst, wüsstest du es schon länger, vor allem würdest du nicht so lange dagegen kämpfen. Mit sich selber ist das ein "kleinerer" Konflikt, vor allem wenn man recht offen dem gegenübersteht wie wir zum Beispiel.
Gruß Toschi

Zwangserkrankter?!

unregistriert

14

Montag, 25. Juni 2007, 18:06

Ihr Redet mir beide von der Seele


Mein Unterbewusstsein sucht sich auch immer Gründe meine heterosexualität in Frage zu stellen. Aber einen Homo Porno hab ich mir noch nich reingezogen. Irgendwie will ich sowas nich sehen, aus ekel, vielleich hab ich Angst es geil zu finden. Aber ich weiß dass ich im Schwimmbad hundertprozentig Mädls geil find und ihnen Hinterherschau

Ich glaub dass solche Leute wie wir keine richtigen Probleme haben. Denn sobald ich irgendwie einen Stress aus irgendeinen Grund bekam.Z.B. habe mein Schlüssel verloren usw. rücken die Zwangsgedanken in den Hintergrund.

Nun ja sobald ich zeit zum nachdenken habe stelle ich alles in frage und meine Gedanken kann ich auch nicht besiegen sie wechseln sich auch nur ab. aber ich schaffte es einmal sicher für eineinhalb Jahre diese Gedanken los zu werden. Es gibt also Hoffnung!!!! Meiner Meinung sollte man versuchen es wirklich ohne Medikamente zu schaffen. Man sollte es aus eigener Kraft schaffen. So schwach bin ich noch nich.

15

Montag, 25. Juni 2007, 20:25

Hallo Zwangserkrankter
Bin deiner Meinung. Man sollte es selbst schaffen. Wie es sich bei dir anhört ist es bei dir aber noch nicht so extrem ausgeprägt. Ich weiß wie das alles ist. Vor 2 Jahren hätte man mir das so erzählt, hätte ich gesagt er soll sich doch bitte mal selbst zuerst untersuchen lassen, bevor er mir hier Ratschläge erteilt. Es ist zwar anstrengend und unangenehm über das alles nachzudenken, aber ich komme noch irgendwie durch den Tag.
Wenn man dann aber mal wirklich nicht mehr aus dem Haus will, nichts mehr machen kann ( nicht mehr SBahn fahren, Freunde besuchen, Fernsehen, Zeitschriften, Internet, einfach gar nichts mehr ), weil überall Auslöser für Gedanken und Zweifel sind, man sich am liebsten umbringen möchte damit man einfach seine Ruhe hat ( Ich kann nicht zugeben schwul zu sein weil ich es nicht bin, ich kann es aber auch nicht abhaken weil ich "zweifel" das ich es eben doch bin ), dann sagt man sich irgendwann doch mal, "OK ich weiß nicht mehr weiter, bevor ich jetzt DAS Ende setzte nehm ich eben diese dummen Tabletten". Sie waren sozusagen meine letzte Hoffnung. Anfangs hab ich sie abgelehnt, am Ende hätte ich sie am liebsten alle auf ein Mal genommen. Noch bist du vielleicht bei deinem ersten Zwangsgedanken, irgendwann wirst du auch wenn du es nicht für möglich hälst vielleicht an den Punkt kommen an dem du dir sagst " jetzt habe ich es echt bald geschaft". Vielleicht hast du es dann auch geschaft, vielleicht kommt aber einfach ein neuer Gedanke, der so Absurt und neu ist, das du ihm völlig Hilflos gegenüber stehst. Hätte ich schneller einen Therapieplatz bekommen hätte ich auch keine Medikamente genommen, aber wenn man merkt das man echt kurz davor steht einen Schlussstrich zu ziehen, dann will man auch keine 6 Monate mehr so warten, sondern will Hilfe und zwar sofort. Und ich für meinen Teil habe viiiel zu lange gewartet, weil ich noch nie gern zum Arzt ging, erst dann wenn 40 fieber war, Brüche oder sonst was..."früher wärs auch so verheilt ohne Ärzte, mein Körper ist doch ned aus Glas". Diesmal bereue ich meine Entscheidung. Ich möchte nur Anderen den Rat geben vielleicht doch mal etwas früher zum Arzt zu gehen. Mir wäre vieles erspart erblieben oder nicht in solch einem Ausmaß aufgetreten. Zum "Glück" studiere ich, da war es nicht soooo wild wenn 5 Monate mal gar nix ging und ich nur versucht habe vom Aufstehen zum Schlafengehen zu kommen. Wartet nicht zu lange. Das ist alles was ich sagen will. Wenns so geht, nehmt keine Medis, wenn ihr kaum mehr lebensfähig seit, dann wartet nicht nochmal 6 Monate sondern geht jetzt.
Achja und nur mal so als Gedankenstoß, stell dir vor du bekommst eine Freundin, oder es zeigt eine Interesse an dir, wenn es noch nicht so ist. Was glaubst du wie du am durchdrehen bist wenn ihr euch Nahe kommt. Sex? Und dabei überlegen gefällt mir das jetzt, will ich nicht lieber einem Mann in den Popo rumsen? Glaub mir das ist dann kein angenehmer Sex. Weil Sex ist absolute Kopfsache. Was ist wenn dieser Fall in 3 Monaten eintritt. Vielleicht entgeht dir die Liebe deines Lebens. Ich kämpfe um meine und das schon recht lange und sie auch um mich. Und glaub mir wenn es dann mal die Freundin trifft, der du Verantwortung gegenüber hast, kann noch viel passieren. Trau dich vielleicht mit deinem Vater zu reden wegen der Therapie oder deiner Mutter. Mein Vater weiß nichts von alledem, und das ist auch gut so.
Hast du schonmal mit deinem Hausarzt darüber geredet? Mach das doch einfach mal.
Gruß Toschi

Zwangserkrankter?!

unregistriert

16

Dienstag, 26. Juni 2007, 15:02

Heil Toschi


OK hast Recht, wenn du wirklich ne null-bock-einstellung bekommst und dass noch über längere Zeit dann könnte es wirklich der einzige Ausweg sein....
Dass mit der Freundin dass hab ich selbst schon mitbekommen. Und du weißt ja wie schrecklich dass ist. Beim Küssen denkt man sich .... wie find ichs, erregt es mich bla bla bla.

Bei mir entwickelt sich jetzt die Angst dass ich in irgendeiner dummen Situation durch diese Gedanken eben dass zu tu was mir solch eine Angst macht.

Ich denke jetzt schon wieder vielleicht kommen bild ich mir dass mit diesen Zwangsgedanken nur ein und vielleicht bin ich doch schwul und dass ist nur die Ausrede dass ich es mir nicht eingestehn muss.........

Wenn ich jetzt den Fernsehr einschalte kommt bei jedem Mann denn ich sehe der Gedanke: wie find ich den, der is eigentlich gar nicht so schlecht........

Ich habe schon vor 2 Wochen meiner Mutter von meiner Angst berichtet die bestätigte mir dass ich zu 1000% nich schwul bin oder werde

aber gleich wie bei euch stellt man sich dann die Frage: vielleicht hab ich net alles so richtig erzählt, woher will die denn das wissen usw.

Frage an Toschi: wie will diesen Konflikt ein Therapeut in den Griff bekommen ich war noch nie bei einem. Sind die wirklich so dass sie dich verstehn und auch analysieren können ob, wie, warum,

17

Dienstag, 26. Juni 2007, 19:12

Hallo Zwangskranker

Zunächst muss ich sagen das ich nichts von Zwangsgedanken und so weiter wusste bevor ich beim Psychiater war. War zunächst beim Hausarzt, hab nicht gewusst an wen ich mich wenden soll. Er meinte dann es handelt sich bestimmt um ein Psychologisches Problem und das ich keine Nähe zulassen kann ( damals war mein Gedanke ich liebe meine Freundin nicht ). Hört sich vielleicht banal an, aber war und ist echt die Hölle. Weil ich weiß das ich sie liebe. Aber ruft sie an, denke ich an sie, schon denke ich "du liebst sie nicht", sie ist nicht dein Typ usw. Danach ging ich auf Empfehlung meines Hausarztes zu einem Psychologen. Es war eine Tiefenpsychologin ( von Krankenkasse Liste bekommen ). Ich erzählte ihr alles. Aber sie machte mir nicht den Eindruck als würde sie wirklich durchblicken. Sagte dann es hätte vielleicht mit meiner Mutter zu zun, oder mit meinem Zuhause, mit dies mit jenem könne es zusammenhängen. Jedenfalls kam ich mir da recht verloren vor. Ich redete 1h und bekam nicht viel zurück... also Reaktion. Es war auf jeden Fall nichts was mir richtig geholfen hat. Psychologe war dann zuerst mal gestorben. Ich durchlebte meine Hölle. Dann schlagartig ( wirklich von einer Minute auf die Andere ) wechselte mein Gedanke ( ausgelöst durch TV ) "Du bist schwul".
Danach ging ich zum Psychiater, weil er mir sofort einen Termin geben konnte. Er hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht. Hat auch durchblick gehabt. Hat mir dann die Diagnose Zwangsgedanken gestellt, dazu bekam ich die Tabletten. Sobald es ging, suchte ich einen Psychologen für Verhaltenstherapie auf. Und war von dieser Person sofort begeistert. Ich ging aus der Tür und sagte mir "zu dem geh ich". Es machte mir den Eindruck als wüsste er eh schon alles. Habe ihm ganz grob per eMail geschrieben was mein problem ist ( er rieht mir auch zum Psychiater zu gehen ). Er hörte sich gar nicht sooo direkt meine Geschichte an. Ich erzählte ihm ein wenig von mir. Was ich mache. Ob schon Zwangshandlungen früher aufgetaucht waren. Er sagte ich solle mal auf meine Hände achten wenn ich davon erzähle. Ich zitterte und war komplett angespannt. Ich erzählte ihm von meinem Gedanken ich wäre Homosexuell.. er hat nur gelächelt und gemeint "aber das sind sie doch gar nicht". Verstehste, er hat mir versucht neue Denkweisen zu geben und das nur beim Vorgespräch. Und etwas was ich nicht für möglich hielt, ich ging aus seiner Praxis und war richtig happy. War dann dennoch nochmal bei einer anderen verhaltenspsychologin zum Vrogespräch .. war auch gut, aber eben nicht ganz so gut wie bei dem Anderen. Ich will damit sagen du musst einfach den "richtigen" finden. Ich glaube auch das die Psychischen Probleme "grob" eingegrenzt werden können. Verstehst du? Also es geht nicht um Details was du erzählst sondern was mit DIR los ist. Ob du denkst du bist schwul oder alle anderen sind schwul und wollen was von dir... ist bei denen gar nicht so der Unterschied.
Also so kams mir vor.
Gruß Toschi

Zwangserkrankter?!

unregistriert

18

Dienstag, 26. Juni 2007, 19:51

Hi Toschi


erstmal danke für deine Antwort

Das mag jetzt blöd klingen aber findest du dass die Kraft die es mich kosten würde dass Problem mit meinen eltern zu besprechen ein Psychologe wieder ausgleichen könnte. Also nich dass mein Vater von mir denkt ich wäre schwul und der Psychologe bringt mir anschließend keine oder nur mäßige Besserung.


Im Moment muss dieses Forum reichen , glaube ich zumindest, es hat auf jeden Fall geholfen dass ich diese Sachen nieder geschreiben hab. Da kann man seine Gedanken auch mal objektiv betrachen und kann versuchen sie selbst zu analysieren..... außerdem hab ich gesehen dass ich nicht der einzige bin

Gruß

19

Dienstag, 26. Juni 2007, 21:36

Hallo Zwangskranker,
das es dir Hilft das ganze niedergeschrieben zu haben, auch zu lesen das man nicht der einzige ist mag helfen, aber für wie lange? wenn du ehrlich bist ist es morgen vermutlich wieder so wie immer. Die Kraft die es dich kostet mit deinen Eltern zu reden soll und kann der Psychologe nicht ausgleichen.
Der Psychologe hat nur den Vorteil, er ist ein Fremder, er kennt dich nicht und macht sich sein eigenes Bild ohne befangen zu sein ( "mein junge hat doch noch nie schwule Neigungen gehabt" sagt deine Mutter, weil sie vorbefangen ist und auch selber emotional mit dir verbunden ist und vielleicht auch selber sich das nicht vorstellen kann ). Der Psychologe soll dir auch keine kraft geben, die musst du selber aufbringen. Was er aber machen kann ist dir neue Denkanstöße zu geben. Deine Angst davor schwul zu sein hält dich bei dem Thema, überwindest du vielleicht selbst einmal diese Angst braucht es etwas neues, verstehst du. Die Angst ist nicht einfach weg, schwul sein war doch noch nie das Problem. Es sucht sich eben etwas neues. Vielleicht Angst Krebs zu haben ( hatte ich auch schon ). Oder wenn du zur Zeit keine Freundin hast und dann einer jungen Frau näher kommst du sie küsst und auf ein mal ist es wieder da "ich war mir doch jetzt1 Jahr lang sicher". Du hast Angst das es wieder los geht, Angst das du dann nicht mit deiner Liebe zusammen sein darfst und dann wenn es wirklich drauf an kommt, wird der Druck sicherlich noch einiges steigen.
Ich kann dir natürlich nur meine meinung sagen. Kann auch sein das ich selbst etwas befangen bin weils für mich echt schrecklich war und ich mir echt Gedanken machte ( und auch teils noch mache ), ob das wirklich mein Leben ist, dieser Kampf ohne Ende. Darum mein Tip, geh zu deinem Hausarzt. Da musst du deinen Eltern nichts davon erzählen, oder eben was falsches ( hast ständig Kopfweh oder Rückenschmerzen oder was woiß I ). Der wird dir dann sicherlich weiter helfen können.
Gruß Toschi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Toschi« (26. Juni 2007, 21:39)


beatus-neu

unregistriert

20

Montag, 15. Oktober 2007, 17:10

hallo ihr alle. ich bin neu hier im forum und habe genau das gleiche problem wie ihr. auf den punkt genau. ihr schreibt genau, das was ich auch denke. auch mein problem ist das ich lieber ohne hilfe damit klarkommen würde. zumal ich auch nicht will, dass meine eltern was davon mitkriegen könnten. mein problem ist halt (vllt ja auch bei euch), dass ich glaube, dass alle mich für schwul halten könnten und deshalb ist das letzte was ich will halt, dass meine eltern das halt von mir denken könnten. das will ich einfach nicht. das war ja auch der auslöser meiner zwangsgedanken, dass ich eben für schwul gehalten wurde. bevor ich in kauf nehmen würde, dass meine eltern davon erfahren, würde ich das lieber alles anonym regeln. gibt es nicht vllt irgendwie sowas wie eine internet-verhaltenstherapie oder sowas???

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