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renelovesvany

unregistriert

21

Freitag, 15. Juni 2007, 11:11

hmmm... ich hab doch nicht geschrieben, dass hochbegabung zu zwängen führt... jedenfalls nicht als allegemein gültige norm.

vielmehr beschribe ich dass hochbegabung zu zwängen führen kann. und umgekehrt. betone: KANN

wenn man hochbegabt ist und nicht mit dieser last zurecht kommt, können sich zwänge etablieren, um in das chaos ordnung zu bringen. struktur in die gedanken... die in vile richtungen gehen, sehr kreativ sein können.. aber auch beängstigend.

oder zwänge können auch umgekehrt zu einer art hochbegabung führen. ich bin mir fast sicher. wenn ich meine schulische leistung incl. denkvermögen mit der von früher vergleiche, dann tun sich da welten auf.

und diese änderung trat mit ausbruch der zwangsstörung aus.
die zwangsstörung hat ein potential geweckt, dass so viell. nie aufgetreten wäre.

gruß renelovesvany


ps: <----------- bekennender vulkanier vom planeten vulkan. Frieden!
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22

Montag, 18. Juni 2007, 09:50

Ich schreibe ja auch nicht das du sagst Hochbegabung = Zwang. Ich sage wenn du argumentierst das eine Hochbegabung zu Zwängen führen Kann und sozusagen der Grundstein dafür ist ( also Hochbegabung = es besteht die Chance zwangskrank zu werden ), dann müssen entweder die Leute die Zwangskrank sind = hochbegabt sein, ODER das Argument ist bedeutungslos da es auch Zwangserkrankte gibt die nicht hochbegabt sind, ODER du reduzierst das Ganze jetzt un dsagst eine Hochbegabung führt leichter zu Zwangserkrankungen, wobei dann eine Hochbegabung nicht mehr als Basis gewichtet werden darf wie Sensibilität.
Verstohsch :)

Gruß Toschi

OK Frieden, auch wenn nie Krieg war :)
Und dazu sage ich noch, ich verstehe deine Argumentation, aber ich denke Hochbegabung oder sagen wir lieber mal Intelligenz an sich ist nicht der Grundstein für diese Krankheit. Es ist vielleicht einer von vielen Faktoren die zusammenspielen, aber nicht unbedingt der wichtigste bzw. die Voraussetzung. Und was der Intellekt an sich angeht, seit dem Ausbruch meiner Krankheit ( also die richtig herb aktive Phase ), bin ich eher daran gehintert logisch zu denken, wobei es gleub ich grad etwas bergauf geht, ohne jetzt etwas verschreien zu wollen weils mich sonst wieder um so mehr trifft. Einigen wir uns auf mehrere Faktoren aber nicht unbedingt der Wichtigste wenn es überhaupt einen Wichtigsten gibt?

cocoloco

unregistriert

23

Donnerstag, 28. Juni 2007, 23:48

Hallo!
Geb ich auch nochmal meinen Senf dazu...

Ich glaube nicht, dass Zwänge und Hochbegabung grundsätzlich in Beziehung stehen.

Je nach IQ, Schichtzugehörigkeit, Ausbildungsstand, usw. äußern sich die Zwänge aber sicher anders, die Ängste und Rituale sind der Lebensituation "angepasst". Auch Religion beeinflusst den Ausdruck der Krankheit.

Die Zwangserkrankung kommt in allen Populationen dieser Erde in etwa gleicher Häufigkeit vor, die Art der Symptome ist gleich, deren Äußerung nicht.

Weiter glaube ich, dass viele Zwängler sehr gewissenhafte Menschen sind und das allein "hilft" sicherlich beim Lernen, Studieren und in der Ausbildung zunächst erstmal. Oft ist man von der Umwelt ja auch sehr geschätzt, bekommt positives Feedback, sofern die Konflikte und das Leiden "im Kopf" nicht durch bizarre Rituale sichtbar sind.

Ferner tritt natürlich auch auf einer Webseite wie dieser noch eine gewisse Selektion in Kraft. Die Leute die hier schreiben, sind sich ihrer Erkrankung bewusst, reflektieren und tauschen sich aus. Allein dadurch bleiben schon manche Leute außen vor (ist nicht arrogant zu verstehen!!).

LG, Cocoloco