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Reigibu

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Beiträge: 1

Zwangssymptome: Zwangsgedanken / Grübelzwang / Hypochondrie / Depression / Ängste

Aktueller Therapie-Status: Ambulante Therapie

Status: Betroffene/r

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Dienstag, 20. März 2018, 21:09

Grübelzwang und Zwangsgedanken

Hallo Zusammen,
ich leide seit 1998 unter einer Zwangsstörung.
Alle Jahre waren die Symptome noch aushaltbar u. ich war arbeitsfähig. Seit 2 Jahren bedingt durch Arbeitsstress u. Tod meines Vaters bin ich arbeitsunfähig. Nun musste ich EU Rente beantragen, was für mich besonders erschreckend ist. Mein Symptome sind Zwangsgedanken: Angst laut los zu schreien, oder völlig durchzudrehen, Angst Schizofren zu werden etc. Aber besonders plagt mich mein Grübelzwang hauptsächlich über meine psychischen Symptome was habe ich worunter leide ich: Habe ich ein Wahn? Bin ich psychotisch? Therapeuten und Besuch von Kliniken diagnostizieren mir aber immer Zwangsstörung ohne psychotische Merkmale. Ich leide unter Daueranspannung und tägliche Entfremdungsgefühle mein Hirn grübelt unentwegt und ich habe Druck im Stirnbereich. Meine Wahrnehmung ist befremdlich und beängstigt mich, so dass ich immer wieder zweiflen muss ich bin kurz vor dem Durchbruch zur Psychose.
Dann googel ich los u. such nach Erklärungen. Derzeit beschäftige ich mich mit dem Tod u. was danach kommt u. wieder Unsicherheit. Manchmal glaube ich ein Dämon besetzt mich, dann zweifel ich aber auch wieder. Bin religiös erzogen worden u. denke die Erkrankung ist eine Strafe Gottes. Egal was ich grüble ständig in Katastrophen nichts kann mich mehr ablenken. Ich benerke wie ich in einer Schleife stecke u. nicht so denken kann, wie ich möchte. Alltagsdenken u. Zukunfstdenken völlig versperrt. Dann werde ich wütend oder bekomme Angst völlig verrückt zu sein. Habe Angst nie mehr gesund zu werden u. chronisch schwer krank zu sein u. bald in die geschlossene Psychistrie zu müssen. Dann kommen Suizidgedanken auf die aber auch zwanghaft sind. Ich will leben, aber kann so nicht mehr. Meine Kraft geht zu Ende. Therapien u. Klinik bisher erfolglos. Medikamente Risperdal ohne Erfolg. Derzeit Mirtazapin u. Escitalopram beim einschleichen. Leider auch Tavor seit 4 Monaten 1.5mg aber mittlerweile ohne Wirkung im Gegenteil reagiere paradox. Anfangs hat das Tavor super geholfen kein sinnloses Angstgrübeln sonder gezieltes normales grübeln. Nun hänge ich also zusätzlich in einer Suchtabhängigkeit u. mein Nervenssystem auf Dauerstress. Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben mein Grübelzwang macht mich zum Pflegefall ich verliere den Verstand solangsam. Frage hat jemand ähnliche Erfahrung u. was kann mir noch helfen? Das zwanghafte Grübeln bestimmt mein Tag die unerklärlichen Symptome zwingen mich in die knie. Hoffnungslosigkeit u. Depression täglicher begleiger. Kann in meinem Fall eine THS helfen? Kriterien erfülle ich. Nur hilft dieses Verfahren auch bei Grübelzwang? Ich brauch dringend hilfe ich kann nicht mehr so weiterleben. Über Antworten würde ich mich sehr freuen. LG. P.s. man liest immer Zwangsstörung verläuft chronisch, bedeutet das mein jetziger Zustand bleibt immer so? Davor habe ich riesen Angst lange halte ich es nicht mehr aus. Danke im Voraus für Antworten