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Schlumpfine

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1

Montag, 14. April 2014, 14:52

Autowaschen nach Besuch von Eltern

Hallo Ihr Lieben, wie ich bereits lesen konnte haben einige von Euch Ihren Waschzwang auch auf ihre Eltern fokussiert bzw sehen sich dadurch mit Verunreinigung und Ekel konfrontiert. So auch bei mir. Mein Problem ist es, dass mein Auto (in dem meine Eltern saßen und Dinge transportiert haben) nun durch einen Umzug wieder bewegt werden muss, habe es seitdem das mit dem Waschzwang schlimmer geworden ist nicht mehr benutzt. Ich weiss nicht was ich tun kann, wie zuverlässig Innenreinigungen sind und ob diese mir persönlich was bringen. Habe schon kurz überlegt es zu verkaufen. Aber ich habe kein Geld für ein neues und so viel bekommt man für das jetzige nicht mehr Ich könnte heulen, eigentlich ist das ganz so albern und ich kann es einfach nicht lassen und werde schon nervös wenn ich diese Autowasch bzw Abholaktion nur gedanklich durchgehe...

2

Dienstag, 15. April 2014, 00:09

Hallo Schlumpfine,

deine ganze Situation kommt mir sehr bekannt vor von mir selber. Bei mir kämen auch noch andere Menschen hinzu und Tiere könnte ich im Auto auch nie mitnehmen, obwohl ich tierlieb bin und gerne eine Katze z.B. hätte, aber leider ist dies durch den Waschzwang unvorstellbar.

Ich will hier ja keine Vermeidungstipps geben, wo ich doch selber auch zu viel vermeide, aber bevor du dein Auto echt nicht mehr fahren kannst oder verkaufst. Würde es dir vielleicht was bringen die Sitzreinigung zu machen und mit einem Überzug zu beziehen? So ein Bezug wäre auch nicht die Welt. Falls es dich beruhigt wäre ich in deiner Situation und würde dies so tun mit Sitzreinigung und Überzug könnte ich das Auto wieder fahren.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen :)

Liebe Grüße und alles Gute

Baumi

Schlumpfine

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3

Dienstag, 15. April 2014, 00:38

Das ist sehr lieb Baumi. Aber es ist ja das ganze Auto. Inkl. Kofferraum. Ich kann den ganzen Tag an nix anderes denken, da eine Entscheidung her muss. Und so eine Reinigung ist auch nicht sehr preiswert. Weiss auch nicht ob sie dann den Dreck nur von links nach rechts wischen und danach alles noch schlimmer ist. Habe zu schlimmen Zeiten 12!!! Flaschen Duschgel pro Tag gebraucht und eine Wassernachzahlung von 5.000 Euro knapp gehabt. Das ist jetzt auf 2 Duschgele pro Tag runtergegangen, ich würde alles dafür geben wieder normal denken und frei sein zu können. Ich habe das seitdem ich 8 bin. Also mit meinen 32 schon eine halbe Ewigkeit.

Schlumpfine

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4

Dienstag, 15. April 2014, 00:39

Weisst du denn wie so eine Sitzreinigung gemacht wird? Hab Angst dass es mir nicht genug Wasser und Seife ist und dann ist es eben nicht wirklich rein. Und Nervosität beim Autofahren ist arg gefährlich.

5

Dienstag, 15. April 2014, 13:50

Hallo,

Wow also das nenne ich ja ein großartigen riesen Schritt von 12 auf 2 Duschgels pro Tag.. Hut ab..
Ja der Waschzwang kann leider sehr teuer sein :( hatte auch diverse Stromnachzahlungen... Wasser hatte ich Glück, da es auf alle Wohnungen aufgeteilt wurde.

Von was ekelt es dich so sehr von den Sachen oder Personen die im Auto waren? Und wie würden das andere sehen mit deinem Auto?

Naja es gibt ja schon effektive Sitzreinigungen mit so einem speziellen Shampoo. Mit einem Überzug finde ich wäre das schon eine gute Lösung. Und sowieso alte Straßenbahnen, Busse, Züge sind sowieso dreckiger was die Sitze angeht.
Naja und im Kofferaum könntest ja auch zusätzlich eine Decke reinlegen.

Sandra

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6

Mittwoch, 16. April 2014, 17:27

Hallo Schlumpfine,

also ich kann auch sagen das du schon viel erreicht hast ( von 12 auf 2 Duschgel's pro Tag). Und mit diesem Wissen darum bist du da nicht der Meinung das du die ganze Angelegenheit mit deinem Auto nicht in irgendeiner Form in den Griff bekommst? Umso länger du diese Sache vor dir her schiebst und nach Lösungen suchst umso schwieriger wird diese dann in der Umsetzung aber das weißt du ja selbst. In mein Auto wurde mal Eingebrochen, der Supergau überhaupt für mich und so zog ich auch die Option eines Verkauf's in Betracht. Wenn ich dies aber getan hätte, dann hätte ich wohl möglich in der Zukunft dies auch mit anderen Sachen getan und das wollte ich nicht (obwohl der Zwang da anderer Meinung war). Und so mußte ich mich dazu überwinden mein Auto doch zu Reinigen und weiterhin damit zu fahren. Vielleicht kannst du dir die Arbeit in Schritten einteilen, so das du nicht alles auf einmal machst?

Liebe Grüße
Sandra

7

Donnerstag, 17. April 2014, 13:02

Du fragst ja nach einer Moeglichkeit wie Du mit dem Zwang
Klarkommst....besser waere ohne...expo, medis, therapeuten, klinik,
Hypnose, yoga koennen helfen.
Schnell und mit zwangsystem: warum verspruehst Du nicht einfach eine
Flasche alkohol etc im auto, eine Nacht lueften lassen und
Wichtig dann normal benutzen und den z ni ht wkeder hochkommen lassen.
Geputzt ist geputzt beruhige jch mich immer...
Lg nick

Jake_Sully

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8

Mittwoch, 23. April 2014, 05:49

Ich weiss nicht was ich tun kann, wie zuverlässig Innenreinigungen sind und ob diese mir persönlich was bringen.

warum verspruehst Du nicht einfach eine
Flasche alkohol etc im auto, eine Nacht lueften lassen ...

Ich habe Spiritus gekauft und in eine leere Haarconditioner-Sprühflasche umgefüllt. Damit besprühe/desinfiziere ich manchmal Badewanne und Toilettenbrille. Gute Idee, wenn man anschließend ausreichend lüftet.
8)

raccoon

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9

Mittwoch, 23. April 2014, 18:30

Schlumpfine, welche Art von Verschmutzung befürchtest du in deinem Auto? Hattest du das Auto neu gekauft?

Schlumpfine

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10

Mittwoch, 23. April 2014, 21:35

Ja, war neu. es geht nicht um Bakterien. nur um den ekel. der ist im kopf. richtet sich nur gegen meine Eltern...

raccoon

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11

Mittwoch, 23. April 2014, 21:52

In dem Fall empfehle ich einen professionellen Fahrzeugaufbereiter. Autohäuser lassen da auch ihre Gebrauchtwagen vor dem Verkauf aufbereiten.

Nach so einer Aufbereitung erkennst du dein Auto nicht wieder.

girasol1991

unregistriert

12

Montag, 28. April 2014, 11:01

nichts gegen irgendwelche tipps von euch, aber letztendlich helfen die alle nicht, den zwang zu besiegen...richtig wäre es, wenn du dein auto einfach normal weiter benutzt...alternativ rate ich dir, es nicht zu übertreiben. ich kenne die situation durchaus sehr gut und dann versuche ich das auto einmal komplett durchzuwischen, feuchter lappen und dann alles einmal abwischen. dann kommt nachher bei mir dennoch der zweifel auf, ob ich wirklcih alles bedacht habe und und und...das muss ich dann jedoch aushalten. mein freund achtet auch darauf, dass ich es nicht zu sehr übertreibe und danach trotz zweifel die autotüren und griffe anfasse...

13

Dienstag, 29. April 2014, 11:33

Hallo,

dieses Thema finde ich wirklich sehr interessant. Ich habe auch diese, nennen wir es mal "Ekelgefühle" gegenüber bestimmten Familienmitgliedern. Es ist nicht ganz so extrem wie bei Dir, aber definitiv vorhanden. Über die Jahre habe ich halbwegs gelernt damit umzugehen und versuche, den Zeitaufwand für "Reinigungsaktionen" in Grenzen zu halten. Mir helfen dabei bestimmte "Allzweckwaffen", welche dann sowas wie magische Kräfte für mich haben, einfach weil ich es mir einrede und das funktioniert erstaunlich gut. Glasreiniger (auf Spiritus-Basis) bei Gegenständen die angefasst oder benutzt wurden; (hochwertige) Räucherstäbchen bei "negativer Aura", die jemand z.B. in meiner Wohnung zurücklässt; die Hände mit Erde aus dem Garten einreiben und dann mit kaltem Wasser (ohne Seife!) abspülen, letzteres geht besser in der warmen Jahreszeit. Teppichschaum kommt bei Textilien zum Einsatz, die vermeintlich etwas "aufgenommen" haben. Das Gute an Teppichschaum ist, dass man ihn einfach alleine einwirken lassen kann, ohne sich groß anzustrengen, aber arbeitet quasi für einen - gibt übrigens auch Gut-riechenden, muss man allerdings etwas suchen - will jetzt hier keine Werbung machen.

Jetzt könnte man denken, ich folge genau meinen Zwängen, aber nein, ich achte bei dem Einsatz dieser Mittel darauf, dass ich sie nur kurz und gezielt einsetze, konzentriere mich dabei mehr auf das Ritual, als auf die reale Reinigung. Der Zeitaufwand muss also für mich sehr gering bleiben, die gefühlte "Befreiung" aber groß. Das erfordert etwas Übung, geht dann aber immer besser, wenn man dran bleibt. Im Grunde geht es darum, sein eigenes Gefühlsleben wieder selbst zu übernehmen und anzunehmen, statt es total der Krankheit auszuliefern.

Natürlich steckt hinter deinen Ekelgefühlen die große Frage, was diesen ausgelöst hat. Vielleicht haben sie Dich in deiner Kindheit nicht genug freigelassen, waren zu dicht - dann wäre der Ekel sowas wie ein Schrei nach Abgrenzung. Möchte mich jetzt aber nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen, das ist nur eine erste Vermutung und vielleicht solltest Du das mal für Dich analysieren.

LG

Quovadis

unregistriert

14

Dienstag, 29. April 2014, 14:55

Zitat

richtig wäre es, wenn du dein auto einfach normal weiter benutzt
In meinen Augen die einzige Lösung, die in Richtung "gesundes Verhalten" weist.

Die ganzen Reinigungsaktionen würden die Bedeutung des Zwangs bestärken und somit die Zwangserkrankung verschlimmern.

Tranquillity

unregistriert

15

Dienstag, 29. April 2014, 16:52

Ich habe den Fall mit dem Auto auch gelegentlich. Ich habe mir dafür Kunstlederbezüge gekauft, die man abwischen kann. Vorher hab ich halt immer die Sitze mit Wasser gereinigt, einfach ordentlich abgewischt, auch alles andere.
Was immer Deine Eltern hinterlassen haben könnten, ich denke mit Wasser und etwas Spüli sollte es zu entfernen sein.
Du kannst ja nicht immer Dein Auto verkaufen, wenn Deine Eltern es mal benutzt haben oder eine professionelle Reinigung durchführen lassen.

16

Dienstag, 29. April 2014, 18:05

Zitat

richtig wäre es, wenn du dein auto einfach normal weiter benutzt
In meinen Augen die einzige Lösung, die in Richtung "gesundes Verhalten" weist.

Die ganzen Reinigungsaktionen würden die Bedeutung des Zwangs bestärken und somit die Zwangserkrankung verschlimmern.
Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen. Also sollte man es vielleicht als langsamen Prozess betrachten und erstmal versuchen den Zeit- und Energie-Aufwand, der für die Zwänge draufgeht, zu minimieren, dann ist man der "Gesundung" schon ein ganzes Stück näher. Nebenbei Ursachen hinterfragen, denn jede Krankheit hat ihre Gründe.

Quovadis

unregistriert

17

Mittwoch, 30. April 2014, 09:24

Zitat

Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen.
Was würde denn passieren, wenn man die Zwangshandlung unterlässt?

18

Mittwoch, 30. April 2014, 17:02

Zitat

Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen.
Was würde denn passieren, wenn man die Zwangshandlung unterlässt?

Zitat

Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen.
Was würde denn passieren, wenn man die Zwangshandlung unterlässt?
In diesem konkreten Fall geht es ja um das Auto. Schlumpfine fühlt sich nicht in der Lage, das Auto zu benutzen, ohne dass es vorher gereinigt wurde. Wenn sie es jetzt ohne es zu reinigen würde benutzt, also auf den Zwang "verzichtet", könnte das zur Folge haben, dass sie extrem angespannt ist, wenn sie sich in dem Auto aufhält, und so eine innere Anspannung ist im Straßenverkehr niemals gut. Außerdem sehe ich als mögliche Folge, dass sie hinterher die Sachen, die sie mit dem Auto transportiert, als "kontaminiert" ansieht und das dann den Zwang auslöst, all diese Dinge zu reinigen. Da wäre in meinen Augen eine zielgerichtete, zeitlich begrenzte Reinigung des Autos das geringere Übel.

girasol1991

unregistriert

19

Donnerstag, 1. Mai 2014, 12:41

Zitat

Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen.
Was würde denn passieren, wenn man die Zwangshandlung unterlässt?

Zitat

Schon, aber man kann ja die Zwänge nicht von heute auf morgen lassen.
Was würde denn passieren, wenn man die Zwangshandlung unterlässt?
In diesem konkreten Fall geht es ja um das Auto. Schlumpfine fühlt sich nicht in der Lage, das Auto zu benutzen, ohne dass es vorher gereinigt wurde. Wenn sie es jetzt ohne es zu reinigen würde benutzt, also auf den Zwang "verzichtet", könnte das zur Folge haben, dass sie extrem angespannt ist, wenn sie sich in dem Auto aufhält, und so eine innere Anspannung ist im Straßenverkehr niemals gut. Außerdem sehe ich als mögliche Folge, dass sie hinterher die Sachen, die sie mit dem Auto transportiert, als "kontaminiert" ansieht und das dann den Zwang auslöst, all diese Dinge zu reinigen. Da wäre in meinen Augen eine zielgerichtete, zeitlich begrenzte Reinigung des Autos das geringere Übel.



um ehrlich zu sein, klingt das nach genau der typischen ausrede und denkweise von (wasch)zwangskranken. sie wird mit sicherheit sehr angespannt sein, wenn sie das auto nutzt ohne es zu reinigen vorher, allerdings kann sie es auch so machen, dass sie nicht direkt auto fährt, sondern sich erstmal nur reinsetzt und dann wieder aussteigt, 'saubere' sachen anfasst und dann wieder in auto setzen etc...und so wird sie merken, dass die anspannung irgendwann erträglich wird und dann kann sie das 'dreckige' auto dennochi m straßenverkehr ohne zu enormer anspannung nutzen.
natürlich mag eine zielgerichtete, zeitlich begrenzte reinigung des autos kurz- bis mittelfristig betachtet, dass geringere übel sein, langfristig betrachtet verstärken all solche handlungen (egal ob zeitlich begrenzt und zielgerichtet) den zwang.
was die im weiteren 'kontaminierten', aufgrund des transportes mit dem auto, gegenstände anbelangt, nun auch das muss sie lernen dann auszuhalten. und an sich ist das (leider) alles machbar, das musste ich letzte woche selber feststellen. natürlich ist es anstrengend und und und, aber langfristig ist es immer die beste lösung!

Quovadis

unregistriert

20

Donnerstag, 1. Mai 2014, 16:27

Zitat

allerdings kann sie es auch so machen, dass sie nicht direkt auto fährt,
sondern sich erstmal nur reinsetzt und dann wieder aussteigt, 'saubere'
sachen anfasst und dann wieder in auto setzen etc...und so wird sie
merken, dass die anspannung irgendwann erträglich wird und dann kann sie
das 'dreckige' auto dennochi m straßenverkehr ohne zu enormer
anspannung nutzen.
Dem schließe ich mich an.

Zitat

als mögliche Folge, dass sie hinterher die Sachen, die sie mit dem Auto
transportiert, als "kontaminiert" ansieht und das dann den Zwang auslöst
Das wäre dann sogar eine weitere hervorragende Expositionsübung.



Man möge mich nicht falsch verstehen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt Zwänge nicht zu "neutralisieren". Die mentalen Qualen sind mir durchaus bewußt.
Es sollte sich aber jeder, der an einer Zwangsneurose leidet, fragen, ob er sich wieder zu einem "gesunden" Verhalten enwickeln will, oder ob er sich lieber mit dem Zwang arrangieren will.