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Theobln

Schüler

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Beiträge: 72

Zwangssymptome: waschzwang,grübelzwang,kontrollzwang.

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Donnerstag, 20. Januar 2011, 10:23

Teilstätionäre Aufenthalt

Hi Leute
nach ner weile und reichlichen überlegungen hab ich mich entschlossen von meinem erlebnis meines teilstationären aufenthalt zu berichten.
Namen der klinik und wo sie ist werd ich hier nit veröffentlichen.

Also ich hatte zum ende letzen jahres ne tagesklinik gefunden wo alle meine Krankheiten behandelt werden sollten(zwänge,ängsten,essstörung).
Bin mit positiven gefühl und auch gedanken an die sache rangegangen und hab mir davon auch ne menge versprochen.
Alos bin ich rein jeden tag und hab mir das angeschaut mitgemacht u.s.w.
doch ich merkte schnell das irgendwas nit hinhaut.
man hat mich in konfrontationstheraphie gesteckt,was für mich ok war.womit die wahrscheinlich nit gerechnet haben ist das es ziemlich fix ging und ich eine angstschub und panik nach dem anderen bekam.dazu brach ein zwang wieder aus(waschzwang)den ich bis dato recht gut unter kontrolle hatte.so das ich mitpatienten schon beschwerten da es sehr häufig nach desinfektitionmittel roch,womit ich mir die Hände sauber macht.
zum anderen gabs einmal in der woche ein pflichtgespräch mit meiner ärztin,was ich schon recht wenig empfand,man konnte gesprächsbedarf anmelden wenn man welchen hatte.
zum anderen gruppentheraphie war ausser der therapheutin noch eine andere person mit im raum die in meinen augen da nix zu suchen hatte.(sozialarbeiterin)die das ganze dann auch noch so zu sagen leitete.
die Ärzte machten da häufig nen ziemlich abgenervten eindruck,was ich auch am eignem leib zu spüren bekam,nachdem ich mit meiner ärztin reden wollte da ich ein problem hatte,wurde ich auf dem flur von ihr abgewascht(ihr wisste ja der ton macht die Musik)und ihr gesichtsausdruck sprach bände).so das ich immer misstrauischer wurde.
bei einem gespräch hab ich zu meiner ärztin gesagt das ich ihr kein stück vertraue,zu ihr aber ehrlich sein werde da sie meine behandelnte Ärztin ist.aber es brachte nix ich fühlte mich immer mehr unwohler und und zog mich immer mehr zurück.
Man bekam mehr hilfe und zuspruch von den mitpatienten,die selber arge probleme hatten.

Ich habe hier nit alles reingeschrieben was vorgefallen ist,da ich niemanden damit verschrecken will.

es ging schliesslich soweit das ich dann nach 3 wochen die theraphie abgebrochen habe.
klar sagt ihr das ist nit lang,stimmt ist es nit,aber wenn man sich innerlich nit gut fühlt in eine einrichtung zu fahren wo man negative empfindungen hat,kein vertrauen,nit mal die spur einer vertrauensbasis aufbauen kann,wars für mich der einzige ausweg.

nun bin ich wieder zuhause und such ne neue theraphie.

gruss theo

Hope

Administrator

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2

Donnerstag, 20. Januar 2011, 11:01

RE: Teilstätionäre Aufenthalt

Uiuiui,

das hört sich aber schlecht an, ich finde es immer wieder traurig das es so viele schlechte oder unkompetente Therapeuten gibt.

Ich dachte immer die haben Psychologie studiert und müssten sich da auskennen aber das ist wohl falsch.

Ich habe auch lange gesucht bis ich die richtige Therapeutin gefunden habe, ich hoffe du wirst sie auch finden.
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Brummbär

unregistriert

3

Donnerstag, 20. Januar 2011, 16:33

Ich fände es aber auch noch wichtig die Klinik dazuzusagen, wo Du diese Erfahrung gemacht hast, denn nur das hilft anderen die nicht erst auch machen zu müssen. Wenn Du den Namen nicht offen nennen willst würde ja auch eine Antwort per Pn reichen, beträfe ja eh nur die Leute aus dem räumlichen Umfeld, da es eine Tagesklinik war.

Theobln

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4

Freitag, 21. Januar 2011, 11:31

Hi Brummbär

klar könnte ich den namen sagen,nur was würde es bringen?
die leute aus dem berliner raum würde nit mehr unvoreingenommen zu dieser klinik gehen, und das ist nit meine absicht.
es sind ja meine erfahrungswerte dieich da gemacht habe,das kann bei anderen wiederum anderes sein.


gruss theo

Brummbär

unregistriert

5

Freitag, 21. Januar 2011, 15:22

Was Du beschreibst, liest sich aber so, als wäre es dort Alltag, ist eingeschliffen und keiner der Mitarbeiter macht sich ´ne Birne, wie es den Patienten dabei geht.
Ich habe ähnliches beim betreuten Wohnen festgestellt, kann aber unterscheiden, was speziell nur meine Betreuerin angestellt hat und wie die Leitung das deckte.

Theobln

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Sonntag, 23. Januar 2011, 10:45

hi brummbär.

das ist in so einer klinik kaum möglich,da einfach zu viele leute da sind.
ob es alltag ist weiss ich nit,da ich nit lang genug da war.
was ich bemerkt habe ist das egal was für probleme da sind,nit die geeignete theraphie da ist irgendwie,alles das selbe und nit richtig auf die probleme eingegangen wird die der patient hat.

gruss theo