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Julian 44 88 44 88

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1

Donnerstag, 6. August 2009, 11:17

Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

Hallo
ich bin seid heute hier im Forum, bin 14 jahre und ich meine, ich leide unter wiederholungszwängen usw. .. ich würde mich freuen wenn ein paar "erfahrene Hasen" , was das thema angeht, von euch zu meinen problemen stellung nehemn würden, und mir vllt. sagen würden, wie schlimm es wirklich ist bzw. ob ich wirklich unter einer zwangserkrankung leide..
Also alles hat schon in der Grundschule im alter von 6/7 Jahren angefangen. Ich hatte vor und nach jeder Pause meinen bestimmten ablauf, den schulhof zu betreten bzw. zu verlassen..ich hatte auch damals schon zuhause bestimmte schrittfolgen, festgelegte verhaltensgänge usw.! Das hat sich dann im Laufe der zeit immer weiter verstärkt..und mal war es "besser" mal schlechter" es war mehr phasen weise. .. Mit ca. 9 Jahren oder so war das problem so maßiv, dass ich extra mir ein ritual eingeführt hatte, um das Problem zu "bekämpfen" ich habe meinem "Zwang" einen eigenen Namen gegeben:D den ich aber heute nicht mehr weiß!^^.. ! Naja als ich dann auf die weiterführende schule kam, der schulstress erst richtig begann u.s.w. .. haben sich meine Zwänge stark verstärkt aus einem ehemals "Spiel" ist jetzt ernsthafter "Muss" geworden es gehörte ab da an zu meinem Leben..ich hatte sogar bestimmte abfolgen in Heften..ich musste und muss (bis heute) vor jeder Mathe afgabe bestimmt viele Punkte und Kommas setzen. Bei Arbeiten bzw. Klausuren wundern sich die lehrer oft über i-welche Punkte..zahlen usw. die für mich einen festen sinn ergeben, und ohne die für mich die Klausur scheitern würde.. Ich hatte und habe unendlich viele Zwänge sodass es i-wann auch meinen Freunden, Klassenkameraden Familie usw aufgefallen ist ich musste z.B. bestimmt zwei jahre durch jede Tür/Tor/Ramen... durch die/das.... ich gegangen bin, jede seite des ramens 2 mal berühren..diesen zwang habe ich gott sei dank mittler weile durch einen anderen mit dehr viel mühe erzätzt, wass ich immer dann mache, wenn er in der öffentlichkeit doch zu sehr auffällt...naja ein anderes großes problem, was ich aber erst seid etwa einem halben jahr habe ist..gegenstände und dinge, die ich zu mir nehme oder mit denen ich etwas mache, mit der nase zu berühren..uhrsprünglich richen, was sih aber jetzt durch ein einfaches berühren "verbessert" hat..naja wenn ich z.B. zeitungen austrage das sind ca. 400 stück normalerweise geht nicht eine zeitung von meinen händen bevor ich kurz mit der nase dagegen bin besonders unangenehm kann das werden, wenn die leute im Vorgarten oder so sind und ich ihnen die Zeitung direkt in die Hand gebe....naja..und dann gibt es da noch die Zahlen, wesswegen ich auch juli 44 88 44 88 heiße.. die geraden zahlen spielen bei mir eine besonderere Rolle, vorallem die 4 und die acht sie kommen in fast allen von meinen zwängen vor, ei´s wie ich zähne putze: rechts unten 2x 8 dann oben 4x8 dann unten wieder 2x8 und das auf beiden seiten usw. oder schritt folgen bevor ich in mein zimmer komme, diewaren ml sooooo häftig, dass ich eine zeitlang nicht mehr in mein Zimmer gegangen bin undzum schlafen im Gäste zimmer geschlafen habe, das viel nat auch auf, bis ich dann es aber geschaf habe im Gäste zimmer noch mehr schrittfolgen und zwänge zu haben als ich in meinem zimer habe seid dem schlafe ich wieder im Zimmer..naja das waren jetzt nur einige beispiele, über Tipp´s zur bewältigung, und stellungnahme würde ich mich sehr freuen!

Hope

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2

Donnerstag, 6. August 2009, 13:41

RE: Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

Hallo Julian,

herzlich willkommen hier.

Ich hatte in deinem Alter ähnlich Zwänge am besten holst du dir Professionelle Hilfe damit du das in den Griff bekommst, sonnst wird es schlimmer und immer schwieriger da wieder raus zu kommen.

Ich denke ein Therapeut kann am besten einschätzen was du genau hast und wie es behandelt werden kann aber es hört sich nach Zwang an.

Gruß

Hope
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Julian 44 88 44 88

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3

Donnerstag, 6. August 2009, 15:32

RE: Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

Vielen dank!
aber wie soll ich das denn meinen Eltern, Familie usw sagen..und wo finde ich denn genau beratung??..
..Ist das denn eig. heilbar, also ich habe schon oft gehört, dass man das nicht mehr heilen kann..und ich habe da schon angst vor, weil sich das immer mehr ausweitet!!

ferdy01

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4

Donnerstag, 6. August 2009, 17:55

RE: Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

Hallo Julian

Hilfe kannst u.a. hier bekommen.Einfach mal anrufen und nach einem geeigneten Therapeuten in deiner Nähe fragen.

http://www.zwaenge.de/

http://www.therapie.de/psyche/info/

LG ferdy
Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
Arthur Schopenhauer, 22.02.1788 - 21.09.1860
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Hope

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5

Donnerstag, 6. August 2009, 20:10

RE: Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

Ja ferdy hat die ja schon gesagt wo du dich melden kannst am besten redest du mit deinen Eltern darüber wenn du jetzt was dagegen unternimmst ist die Chance das du geheilt wirst noch groß umso länger du wartest wird es immer schwieriger.

Nur Mut.

Gruß

Hope
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Julian 44 88 44 88

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6

Donnerstag, 6. August 2009, 21:34

RE: Leide ich wirklich unter Zwangskrankheiten? Vllt könnt ihr mir weiter helfen?!

okay..
vielen dank schon mal, mich haut das hier alles erstmal schon richtig um..also
damit ist ja nicht zu spaßen..diese Krankheit ist ja schon ne ernstere sache, als ich gedacht habe, ich habe mich hier mal ein bisschen umgeschaut....also dann bin ich umso glücklicher dass ich das jetzt schon feststelle und was dagegen unternehmen kann....
naja dann gucke ich mal!!
vielen dank nochmal!

cinderella

unregistriert

7

Freitag, 7. August 2009, 11:56

Hey Julian,


ich meine ,die nun schon seit 14 Jahren mit Zwängen lebt, dass Du auf jeden Fall Zwangskrank bist,

Bitte geh in Therapie, Du bist noch so jung,wenn Du jetzt gut behandelt wirst und versuchtst dagegen anzugehen, wirst Du es schaffen evt, ein Zwangsfreies Leben zu führen. Du hast noch alle Chancen, bitte bitte tu was.

Es gibt in jeder Stadt Psychiater,wenn Du Dich in die Klinik überweisen lässt kann Dir am besten geholfen werden.

Ich wäre froh,wenn ich noch da wäre wo Du jetzt stehst.

Bitte tue was.

Deine Eltern sind sicher mit einverstanden.

Meld Dich doch ob es funk. hat.


Viel Erfolg.

Julian 44 88 44 88

unregistriert

8

Freitag, 7. August 2009, 19:49

hmmm..
ich weiß nicht..
Kann ich das nicht i-wie "ambuland" behandelt werden..oder mich anders beraten lassen, soll ich das nicht erstmal probieren..?
Ich denke ich bin sonst ein offener Mensch..und rede auch über fast alles mit meinen Eltern..ich hätte nicht gedacht, dass ich soo viel angst davor habe, das denen zu sagen...:(
..was soll ich machen?.. meint ihr, ich könnte erstmal so zu nem therapeuten gehen...ist es wirklich so extrem (was ich eig nicht gedacht habe..) das ich in ne Klinik soll`??

Julian 44 88 44 88

unregistriert

9

Freitag, 7. August 2009, 21:33

Ich glaube, ich habe gearde durch die info´s dieses Forums und durch intensives nachdenken einiges über miene zwänge "erfahren und rausgefunden!" darüber bin ich sehr glücklich, da ich mich jetzt "sicherer" gegen den zwang fühle (voorher war es noch viel unheimlicher für mich!) ich denke, ich weiß jetzt den grund für die zwänge,: Dunkelheit, Abend, Nacht, -> und dann i-was unheimliches, wovor ich eig. gakeine angst habe...ich habe eig. auch vor dunkelheit und der Nacht usw keine angst! Aberin zusammenhang mit dem zwang schon weil tagsüber kann ich den zwang öfter´s mal "überstehen" wenn es unangenehm wegen mit menschen und so werden könnte aber abends und nachts ist das ein muss sonst könnte i-was schlimmes passieren..ein häufiger gedanke ist, dass wenn ..ich einen zwang nicht ausführe, wichtige mitmenschen einfach weg sind....tagsüber, wenn ich mir das nochmal durch den kopf gehen lasse , denke ich: was für ein schwachsinn! aber abends und nachts hat es wirkung! ich denke wirklich, dass dann z.B. meine Eltern oder meine schwester mitten in der nacht aus dem bett verscghwunden ist....so oder so ähnlich denke ich, entstehen meine zwänge und dann tagsüber, wenn der ursprünglcihe hintergrund gedanke eig. oft mals keinebedeutung mehr hat oder ich ihn durch einen anderen in diesem moment für mich als logischer erscheinenden Gedanken, der den zwang antreibt, der aber meist der gleiche bleibt** ** *.,(( oft tausche ich meine zwänge mit einander aus, bzw. "verbessere" sie..also wenn ich z.B. eine neue für mich "sicherere" Zahlen folge meinet wegen 2 ..2.2..2 bzw. 4..4.4..4..mein system ist ziemlich ausgeklücgelt, ich blicke da selbst nicht mehr durch aber der zwang schonn,....sei´d beim zähne putzen, abtrocknen, haare waschen..schritte..immer muss eine bestimmte reihen folge bestehen die ich NIE brechen würde..ganz schlimm ist es z.B. auf einem Sprungturm wenn ich oben stehe gucken mich die leute nur entgeistert an, wie ich hin und her laufe vom einen zum anderen ende die füße an bestimmten stellen stehen haben muss und soo was!!) )), ** ** *.bleibt der zwang aber der gleiche. naja..vllt habt ihr ja noch i-welche tipps für mich oder methoden, die ich erstmal zur "selbsthilfe" machen kann ??!!

sabrina

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10

Freitag, 7. August 2009, 23:03

Hallo Julian,
dass mit der Nacht kann auch ein anderer Grund sein. Bei mir ist es oft so, dass ich den ganzen Tag irgendwelche Zwänge habe, manchmal dagegen ankämpfe (was Kraft kostet) und manchmal muß ich wischen und waschen bis zum umfallen, bedingt durch Waschzwang, (was aber auch viel Kraft kostet). Abends und Nachts geht dann kaum noch was mit dagegen kämpfen, ich denke weil dann meine Kraftreserven verbraucht sind. Evtl. ist es bei Dir auch so? Es ist aber auch wissenschaftlich erwiesen dass das Gehirn nachts anders arbeitet, deshalb grübeln viele Menschen ins unendliche wenn sie nachts aufwachen und können dann nicht mehr einschlafen. Am nächsten Tag denken sie bei weitem nicht mehr so schlimm über das was sie nachts bewegt hat.

Evtl. kannst du erstmal zur Caritas oder Arbeiter-Wohlfahrt die haben so Beratungs-Stellen um dann mit deren Hilfe ein Gespräch mit deinen Eltern zu suchen falls du dich nicht alleine traust oder mit Hilfe eines psychologischen Therapeuten.

Aber du was, du hast noch a l l e Chancen, lass es nicht chronisch werden.
Alles liebe und ganz viel Glück!
LG Sabrina
sabrina

cinderella

unregistriert

11

Samstag, 8. August 2009, 17:10

Hey,

sicher musst Du nicht gleich in die Klinik, aber zum Arzt würde ich auf jeden Fall.

Wenn Du es Deinen ELtern nicht erzählen willst oder kannst, dann würde das sicherlich auch ein Therapeut für Dich tun.

Am Besten, Du gehst zum Arzt und erzählst ihm das, der kann das am ehesten beurteilen. Ob Du es selbst hinkriegst oder doch besser Therapie machst.


a.