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Retikulum

unregistriert

1

Freitag, 14. Dezember 2007, 19:24

Konfrontation

Hallo...
Ich bin neu hier! Ich bin momentan in einer Tagesklinik! Habe nächste Woche Konfrontation mit meinen Zwängen! Kann mir jemand sagen wie so was abläuft?

Jessy78

unregistriert

2

Freitag, 14. Dezember 2007, 22:06

RE: Konfrontation

Hallo Retikulum,

herzlich willkommen hier im Forum.
hm... wie diese Konfrontation abläuft, kann ich nur von mir aus beschreiben. Dein Therapeut geht mit dir genau diese Zwänge an, vor denen du im Moment angst hast.
Z.b. wenn du Kontrollzwänge hast und du schaffst es nicht aus der Wohnung zu gehen, dann hilft dir dein Therapeut, die Wohnung zu verlassen, ohne das du großartig kontrollieren tust. Also ein mal durchgucken und raus. Dann mußt du so lange draußen bleiben, bis deine Angst abschwächt. Bei deinem speziellen fall weiß ich jetzt natürlich nicht, wie die Konfrontation aussehen mag, da ich ich deine Zwänge nicht kenne, aber so in etwa läuft so eine Kronfrontation ab.

Also ich wünsche dir erst mal ganz viel Erfolg.

Gruss Jessy

Retikulum

unregistriert

3

Samstag, 15. Dezember 2007, 15:03

RE: Konfrontation

Danke für Deine Antwort!Ich habe viele Zwänge: Mein momentan größter Zwang ist es wenn ich auf die Uhr gucke!Ich muss mir danach die Hände waschen aus Angst, dass etwas schlimmes passiert!Außerdem habe ich Angst davor schwarze Stift zu berühren oder mit Ihnen zu schreiben! Kontrollzwänge bestimmen auch mein Leben: Ich habe Angst vor neuen Leuten, weil ich meine noch keine Kontrolle über sie zu haben! Meinen Freund muss ich auch immer kontrollieren!!!

Welche Zwänge hast Du wenn ich fragen darf?

Jessy78

unregistriert

4

Samstag, 15. Dezember 2007, 15:48

RE: Konfrontation

Hallo Retikulum,

ich habe Kontroll und Waschzwänge und dazu diese Zwangsgedanken.

Bei mir ist das mit den Waschzwängen überwiegend, weil ich mich schmutzig fühle oder ich denke, das ich etwas an mir habe, was gefährlich für mich sein könnte.
Bei den Kontrollzwängen sind es bei mir überwiegend meine Wohnung und mein Auto. Gerade was das Abschließen der Türen und Fenster betrifft.

Ich denke, das dein Therapeut in deinem Fall dafür sorgt, das du trotz deiner Angst mit einem schwarzen Stift schreibst oder du auf die Uhr gucken mußt, ohne dir danach die Hände zu waschen. Der Sinn an dieser Konfrontation ist es, das du diese Angst, die dabei entsteht dann aushalten tust, solange bis die Angst langsam schwächer wird.

Ich drücke dir dafür auf jeden Fall die Daumen und wünsche dir dafür die Kraft, die du brauchst. Kannst ja dann mal berichten, wie es war.

Liebe Grüße Jessy