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Pit-2001

unregistriert

21

Mittwoch, 28. Februar 2007, 17:22

RE: Schlaflieder

Hi Anna, du zweifelst an deiner Qualifikation, kann man gut verstehen.

Entscheidender als alles zu wissen, ist aber doch sehr oft, das Betriebsklima, die Willigkeit usw.

Wenn Menschen einen anderen leiden können, wenn der andere hilfsbereit ist und natürlich niciht total auf den Kopf gefallen, helfen sich Menschen oft und gern.

Schlimm wird es nur, wenn man in die Mobbingfalle geht.

Also mach dir nichit soviel Gedanken über dein Wissen, weil die anderen Sachen, die hast du ja intus. Wer soviele Kinder groß zieht und einen Mann erträgt, dem es schlecht geht und auch hier im Forum ganz gut rüber kommt, hat schon einige Voraussetzungen, auch dort anzukommen, und wenn du das menschlich tust, ist das schon die halbe Miete. Alles andere lässt sich lernen, jeden Tag ein wenig mehr.

Ich wünschte, diese Gedanken beflügeln dich!!!!

Pit

22

Mittwoch, 28. Februar 2007, 18:56

Flügel

Danke, Pit,

das tat soooo gut.

Meine Kollegen haben mich vor einem Monat gebeten, wieder anzufangen. Sie kommen mir auch mit den Arbeitszeiten entgegen. Das ist sehr nett von denen.

Meine Sorge ist, sie zu enttäuschen und zu verlieren, weil ich nicht mehr so viel Ahnung habe.
Aber ich glaube, Du hast Recht, Pit.
Vielleicht kann ich vorerst mit Freundlichkeit und Fröhlichkeit punkten, bevor ich wieder richtig kompetent werde.

So wie Du habe ich es noch nie betrachtet.
Bin Dir sehr dankbar für Deine Antwort!

Anna.

Pit-2001

unregistriert

23

Donnerstag, 1. März 2007, 00:05

RE: Flügel

;)


*freu* Anna,

Gruß Pit

TeeTasse

unregistriert

24

Dienstag, 6. März 2007, 11:06

Hallo zusammen,

das war vielleicht eine aufreibende, halbe Woche.
An meinen ersten Arbeitstagen durfte ich gleich von 9:00 bis 21:30 Uhr arbeiten. Die Kollegen sind zwar wirklich nett, aber dafür herrscht dort kronischer Personalmangel.
Das führte dazu, das man mir nicht nur sofort die gesamte Rezeption übergab, sondern mir auch noch die Buchhaltung, Inventur, Abrechnung, und Kundenbetreuung aufgedrückt hat (und das ohne kompetente Einführung).
Der absolute Super-Gau sind aber meine Arbeitszeiten: eine 60 Stunden Woche (und das für nur knapp 300 Euro im Monat)! Das klang aber bei meinem Bewerbungsgespräch noch ganz anders (40 Stunden-Woche).

Das Lehrjahre keine Herrenjahre sind war mir ja auch klar, aber dieses Preis-Leistungsverhältnis grenzt meiner Meinung nach schon an Ausbeutung – oder bin ich als Student da nur zu verwöhnt? Im Moment denke ich stark daran die Lehre dort deshalb abzubrechen.

Das gute daran: weil ich teilweise so am rotieren war hatte ich gar keine Zeit zu zwängeln. Bei der Inventur und den Abrechnungen habe ich zwar etwas öfter als nötig kontrolliert aber immer noch maßvoll (finde ich zumindest). Das mich diese plötzliche Verantwortung nicht umgeworfen hat gibt mir auch wirklich ein gutes Gefühl.

Huhu Anna,

deine jetzige Situation ist bestimmt alles andere als leicht zu meistern. Ich finde es aber ganz toll, das Du nur den Kopf in den Sand stecken möchtest und es nicht wirklich tust! *Hut ab*

Wenn Du dich im Job erst wieder etwas eingelebt hast wird Dir das sicher ein gutes Gefühl geben, also ich meine insbesondere in Hinsicht auf deine Existenzängste, weil dein Mann die Brötchen dann ja nicht mehr allein verdient.

Ich drück’ Dir schon mal die Daumen, das Du dich wieder gut einfindest in deinen Job! Du schaffst das bestimmt, da gebe ich Pit ganz Recht!

Lieben Gruß
TeeTasse

Hope

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25

Dienstag, 6. März 2007, 11:28

Hallo TasseTee,

das ist ja der Hammer Du hast ja als Auszubildende auch Rechte nicht nur Pflichten und bestimmte Arbeitszeiten sollte auch im Arbeitsvertrag stehen, ja es ist schwer wenn man grade neu ist schon was zu sagen, aber sonnst nutzen sie Dich nur aus.

Wenn das so weiter geht solltest Du Dir wirklich überlegen ob es das Richtige ist.

Gruß

Hope
Gruß

Hope


Frei nach Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“
http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA

Dresdenbesucher

unregistriert

26

Samstag, 10. März 2007, 12:32

Angst vor....

Hallo Tasse Tee,

bei mir auf Arbeit ist z.Z. die Hölle los! Nicht so schlimm wie bei Dir, aber annähernd.

Bei wirkt sich doch der Stress extrem auf meinen Gesundheitszustand aus und das Bedürfnis meine Zwänge auszuführen steigert sich, sobald ich zu Ruhe komme.

Das Wichtigste ist für mich.....ich muss unbedingt alles in Ruhe erledigen. Was mir sehr sehr schwer fällt.

Bei mir sind z.Z. 2 Kollegen krank und 2 gehen verkürzt. Ich bin somit die einzige Vollzeitkraft. Ab 14.00 Uhr ist die Hölle los. Telefonate muss ich übernehmen für 5 Personen, meine eigene Arbeit schaffen und für die anderen mit. Ich gehe daran kapputt.

In meiner Therapie ist daher letztens Thema gewesen, wie ich dass bewältigen soll. Ich muss lernen mit solchen Situationen umzugehen und ruhig zu bleiben, d.h. meine Arbeit in Ruhe erledigen, d.h. einen Gang rausnehmen und bei der Arbeitserledigeung langsamer werden, denn schaffen werde ich die Arbeit sowieso nicht. Ansonsten drehe ich durch bzw. meine Zwänge breiten sich wieder ins unermessliche aus.

Gerade heute merke ich, was die stessige Woche mir wieder gebracht hat. Mir geht es echt sch...Geschlafen habe ich diese Nacht nicht besonderes. Ich habe geträumt ohne Ende.
Also weiss ich, ich muss das Besprochene in die Realität umsetzen.

Ich appeliere an Dich, übertreibe es nicht, dass es Dir nicht so geht wie mir!!!

Dresdenbesucher

TeeTasse

unregistriert

27

Samstag, 17. März 2007, 18:47

Hallo Hope & Dresdenbesucher!

Vielen Dank für eure Anteilnahme. :))

Inzwischen habe ich dort gekündigt und dafür mein Hauptfach im Studium gewechselt (Zum Glück war die Nachmeldefrist noch nicht abgelaufen). Ob das jetzt die goldene Lösung ist, weiß ich auch nicht (schließlich muss ich jetzt wieder sehr autonom Entscheidungen treffen).

Die erste Woche im neuen Institut hat mir aber schon mal sehr gut gefallen. Für dieses Semester habe ich mir aber nicht so viel wie sonst vorgenommen, da ich merke, dass ich immer noch nicht ganz über den Berg bin. Ich versuche mich jetzt erstmal in der neuen Umgebung einzuleben und wieder etwas Boden zu gewinnen.

@ Dresdenbesucher

Ich hoffe deine berufliche Lage hat sich entzwischen wieder etwas entspannt (das deine Kollegen wieder gesund sind).
Wie geht's Dir denn so? :)

Lieben Gruß
TeeTasse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TeeTasse« (17. März 2007, 18:47)


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