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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 32.

Montag, 8. Juli 2013, 11:27

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

Meine Frau hat Waschzwang und Kontrollzwang. Gemeinsam haben wir Streit

Lieber ausgelaugte, zuerst ein großes Kompliment für dich über deine Äusserung: "Ich bin an ihrer Seite. Will es mit ihr schaffen." Das zeigt, dass du deine Frau sehr liebst. Es ist so, dass Zwangserkrankte es nur schaffen können mit Hilfe. Und diese Hilfe kannst nicht DU sein. Du kannst deine Frau auf diesem Weg begleiten, sie halten und stützen, ihr Mut zusprechen, aber du kannst sie nicht "heilen". Das können nur die Erkrankten selbst (und auch das ist ein langer, schmerzhafter, mit vielen St...

Sonntag, 7. Juli 2013, 14:24

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

hallo ihr lieben, ich möchte mich mal wieder melden. im alltag läuft mir meist die zeit davon und so will ich mir diese jetzt nehmen, um euch zu erzählen, wie es im moment bei uns aussieht. meine 15jährige tochter und ich hatten inzwischen zwei gespräche in einer kinder- und jugendpsychiatrie. diese zwei gepräche waren äussert interessant und ganz anders als die gespräche, die ich in der klinik geführt habe, wo meine tochter letztes jahr war. die psychologin nahm meine tochter sehr ernst in ihre...

Sonntag, 7. Juli 2013, 14:05

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

hallo?!

liebe matera-katja, ich gehe hier völlig mit sommerwiese konform! ich habe in keinster weise das gefühl, dass du "überbemutterst" oder deine tochter verändern willst. ganz im gegenteil. du willst sie auf ihren eigenen weg bringen, der einen langen abnabelungsprozeß mit sich zieht, eingebunden in die zwänge (die wiederum ja auch nach sicherheit verlangen). von dem her kann ich offen und ehrlich sagen: du machst das richtige! lass dich nicht beirren. geh deinen weg weiter. denk auch an dich und ve...

Sonntag, 7. Juli 2013, 13:57

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

Meine Frau hat Waschzwang und Kontrollzwang. Gemeinsam haben wir Streit

Lieber ausgelaugte, Therapie-Gespräch erst in einem Jahr??? Definitiv viel zu spät. Gibt es in eurem Ort keine Beratungsstelle, oder so? In so einem akuten Fall muss ein Gespräch einfach eher möglich sein. Vor allem kann es sein, dass die Therapeutin/der Therapeut deiner Frau nicht liegt, "die Chemie nicht stimmt", dann müsst ihr auf weitere suche gehen und verliert nur noch viel mehr Zeit. Das Leben mit einem zwangserkrankten Menschen ist mitunter sehr anstrengend und bedarf sehr viel Einfühlun...

Sonntag, 7. Juli 2013, 13:50

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

Angehörige: Warum lassen wir uns das alles gefallen?

Lieber Ehemann, ich glaube, dass bei deiner Frau zwei schwerwiegende Dinge aufeinander treffen: Die Zwangserkrankung und die Essstörung! Hinzu kommt, dass sie nicht berufstätig ist, also keine "Aufgabe" im eigetlichen Sinne hat - und sich somit den ganzen Tag um sich und ihre Zwänge "kümmern" kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass deine Frau unbedngt professionelle Hilfe braucht. Mit dieser dann ist ein Neubeginn möglich. Schritt für Schritt. Dieses Entgegensetzen, nicht zu "gehorchen" dem F...

Dienstag, 23. April 2013, 20:56

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@Kathrin: Zitat von »Kathrin« ich hab schon soviele therapeuten hinter mir und kliniken mit flooding und dennoch haat mir nie jemand helfen können in den bereichen wo sich der ekel hielt trotz wochenlanger expos Bei dir hört sich das alles auswegslos und verzweifelnd an. Es scheint, dass du an einen Punkt gekommen bist, wo du keinem mehr traust - weder dir noch einem Arzt oder Therapeuten. Verständlich, wenn man so einen langen Weg wie du hinter dir hat. Trotzdem möchte ich dich ermutigen! Viell...

Dienstag, 23. April 2013, 20:53

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@Schussel: Zitat von »Schussel« Bei mir (und ich denke bei vielen anderen ist es auch so) ist das Hauptproblem, dass ich mir selbst nicht mehr getraut habe. Die Zwänge helfen da am Anfang diese Unsicherheit und Zweifel abzubauen. Ich als Angehörige sehe das ähnlich. Meine Tochter hat null Selbstbewusstsein, sie traut sich wenig zu - traut sich selbst nicht mehr. Daher die ständigen Überprüfungen...wo stand was...wer hat was gesagt...wieviel von dem oder jenem war da usw. Die Zwänge geben erst ma...

Dienstag, 23. April 2013, 20:43

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

800 Neuregistrierungen seit dem 14.4.2013

Ich bin trotzdem der Meinung, dass solche Fakes hier nichts verloren haben. Hast du die Moderatoren denn bereits direkt angeschrieben? Ich hätte damit auch kein Problem... Natürlich kann hier jeder unregistrierte lesen - das mag schon sein. Aber wenn du Threads liest, in denen dann sowas passiert wie hier, siehe Ajnevs, der/die/das am vormittag noch was schreibt und plötzlich unregistriert ist, finde ich das schon seltsam. Ganz zu schweigen von den Fakes, die auf irgendwelche Websiten verweisen,...

Montag, 22. April 2013, 14:55

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@Schussel: Vielen Dank für deine Rückmeldung/Erfahrung mit den Medikamenten. Ich finde es sehr wertvoll, wenn Betroffene hier antworten. Denn wie soll man als Angehöriger verstehen können, wenn wir nicht wissen, wie es euch geht? Wir können nicht fühlen in eurer Haut und gerade das macht uns wohl als Eltern oft so hilflos. Deshalb: Jedes Erzählen eines Betroffenen hilft auch uns Angehörigen! Wir wollen nichs weiter, als dass unsere Kinder glücklich sind und nicht leiden müssen. Wenn du daneben s...

Montag, 22. April 2013, 14:50

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@abby: Zitat von »abby« Leider gibt es in unserer Nähe auch keine Selbsthilfegruppe. Wie ist das, wenn Du selbst therapeutische Hilfe in Anspruch nimmst?? Läuft das über die Kasse? Wie sind die Wartezeiten bei den Therapeuten? Ähnlich lange wie bei unseren Kinder? Ja, das läuft über die Kasse. Du hast 5 Sitzungen pro Therapeut zur Verfügung, um zu sehen/spüren, ob dir dein Gegenüber "liegt" (umgekehrt natürlich genauso). Ich habe eine Therapeutin empfohlen bekommen und beretis am 10 Mai einen Te...

Montag, 22. April 2013, 12:26

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

800 Neuregistrierungen seit dem 14.4.2013

Ich finde das sehr seltsam und auch beunruhigend! Es hindert mich mometan auch daran, hier ausführlich zu schreiben.

Montag, 22. April 2013, 10:28

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@girasol: leider gibt es bei uns in der nähe keine selbsthilfegruppen (da habe ich mich als allererstes auf die suche gemacht). aber ich gehe stark davon aus, dass die menschen sich nicht "trauen" zu sagen: ich bin zwangserkrankt....bwz. angehöriger eines zwangserkrankten. dieses muster ist stark mit scham besetzt, vielleicht auch deshalb, weil es eben keine "körperliche" krankheit ist. man kann sie nicht sehen. sie ist nicht erkennbar auf den ersten blick. und alles was mit der psyche zu tun ha...

Samstag, 20. April 2013, 16:17

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

Zitat von »rena99« Was mich noch interessieren würde: kann man es auch ohne Medikamente schaffen? Oder quält man sich nur noch länger, bis es besser werden kann? eine sehr interessante frage! doch dies können wohl nur die betroffenen selbst beantworten. mag jemand was dazu schreiben?

Freitag, 19. April 2013, 21:59

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

Suche nach dem Ursprung der Zwangsgedanken

Ich finde diesen Satz "Das wird ihre Lebensaufgabe" gar nicht so schlecht. Natürlich weiß ich nicht, wie sich ein Zwangs"erkranker" fühlt, wenn er sowas zu hören bekommt. Als Angehörige kann ich nur sagen, dass ich dran glaube, dass es Dinge gibt, auf die wir geprüft werden. Sowohl als Betroffener als auch als Angehöriger. Natürlich ist man mit Zwängen krank. Aber "krank" ist nicht gleich krank. Das ist immer auch Ansichtssache. Wenn einer eine richtig heftige Grippe hat, dann fühlt sich manch e...

Freitag, 19. April 2013, 21:47

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

Geheilt?

liebe thunderroad, ich glaube an wunder! das vorweg...ich glaube daran, dass vieles möglich ist, wenn wir nur fest daran glauben, uns etwas wünschen. das wunder passiert nicht "einfach so", sondern es kann nur dann passieren, wenn WIR SELBST etwas ändern. an unser verhaltensweise, an unseren ansichten, wenn wir selbst erkennen: ICH muss etwas tun, damit es mir besser gehen soll. in bezug auf deinen sohn scheint es so, als könnte er vorübergehend seine zwänge "steuern". doch wenn ich ehrlich sein...

Freitag, 19. April 2013, 20:42

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

@girasol1991: dir danke ich ganz besonders für deine worte! vor allem aber danke ich dir dafür, dass du hier was schreibst. dass du die "andere" seite aufzeigst, wie du die zwangserkrankung und ihre folgen erlebst als betroffene, umringt von deinen angehörigen. ich glaube, es ist immer (in jeder lebensphase - auch ohne zwänge) ganz wichtig, auch die andere seite sehen zu können. nur so können wir lernen voneinander und uns gegenseitig besser verstehen. was du schreibst über die TK kann ich gut n...

Freitag, 19. April 2013, 20:25

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

suche austausch mit angehörigen zwangserkrankter (bei mir: tochter, 15 jahre)

Zitat von »thunderroad« Hallo liebe Spurensucherin Ich verstehe dich sehr gut. In der Tat ist man für jedes Wort dankbar, wenn es Worte sind von Leuten, die wissen, wovon man spricht beim Thema Zwangserkrankungen... (ich wohne in einem kleinen Dorf, Feedbacks die ich kriege, sind z.B.: musst ihn halt mal loslassen, deinen Sohn, damit er selbständig wird..., kein Wunder, wenn er ohne Vater aufgewachsen ist..., er will doch bloss Aufmerksamkeit von dir...) Möchte dir nur ganz kurz erzählen, wie e...

Dienstag, 16. April 2013, 20:28

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

lyrik als "selbst-therapie" ;-)

flucht auf und davon möchte ich mich machen alles hinter mir lassen und woanders neu beginnen auf und davon möchte ich mich machen müsste ich nicht MICH selbst mitnehmen (PS)

Dienstag, 16. April 2013, 20:26

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

lyrik als "selbst-therapie" ;-)

Gestrandet Schiffbruch erlitten, auf Halbmast gelaufen, um mich selbst gesegelt, dann den Kurs geändert, die Fahne gehisst und endlich in Wärme gestrandet (PS)

Dienstag, 16. April 2013, 20:24

Forenbeitrag von: »Spurensucher«

lyrik als "selbst-therapie" ;-)

begegnung komm' - reich mir die hand tritt ein in mein leben setz dich in mein lächeln was du finden wirst wird dich staunen lassen und du wirst strahlen mehr als jemals zuvor (PS)